Buntes Musikprogramm zum Oma & Opa - Nachmittag
Historisch gesehen oder besser erstmalig nachweisbar erwähnt taucht der sogenannte "Oma & Opa Nachmittag" in den DDR-Bummiheften der 1970er Jahre auf. Kinder singen und musizieren für die Großeltern. Das Konzept war am Nachmittag des 29. April Idee und Grundlage für ein bestens besuchtes Konzert von Schülerinnen und Schülern in der Aula der Eisenacher Jakob-Schule. Fast zwei Stunden lang wurde Klavier, Cello, Gitarre, Flöte, Trompete, Keyboard oder Geige gespielt und natürlich auch gesungen. Zu Gehör kamen neben Klassik und Folklore auch moderne Stücke. Für die Großeltern gab's Kaffee und selbstge- backenen Kuchen und so mancher konnte sich ein leises "Das ist meine Enkelin" nicht verkneifen. Das hätte man auch ruhig laut sagen könnten, den Judith, Lousia, Marie, Tom, Charlotte und die anderen gut 35 am Programm beteiligten Kinder waren allesamt klasse, was mit viel Applaus belohnt wurde. Getanzt wurde übrigens auch. Dafür war die Kindertanzgruppe von Frau Petkowa und Frau Strauch zuständig, nicht zu vergessen die charmante Begrüßung der vielen Gäste durch Sina Fischer aus der 3d. Organisiert wurde der musikalische Nachmittag vom Förderverein der Jakob-Schule e.V., vetreten durch Katrin Mauersberger. Das "Oma liebt Opapa" - Lied studierte Musiklehrerin Frau Hohlbein mit den Kids ein. Hierbei stellten sich die jungen Künstlerinnen und Künstler dem Publikum vor und die anwesende Presse bekam die Möglichkeit für ein fröhliches Gruppenbild. Im weiteren Programm konnten sich die Zuhörer nun davon überzeugen, daß Anna, Laura, Eric, Jonas und all die anderen natürlich auch hervorragenden Solisten sind. Das haben die meisten Großeltern allerdings schon immer gewusst, was speziell für den eigenen Enkel mit einem Bravo kenntlich gemacht wurde. Da des Künstlers Brot allen der Applaus ist, traten die jungen Musiker selbstverständlich ohne Gage auf. Es ist allerdings anzunehmen, das die eine oder andere süß schmeckende Anerkennung aus dem großelterlichen Spendentopf ihren Abnehmer gefunden hat.
Herr Wendisch, viele Bücher und kein Heinz Florian Oertel
Natürlich ist der Herr auf dem Bild mit dem Buch in der Hand nicht Heinz Florian Oertel, sondern Andreas Wen- disch von der gleichnamigen Agentur aus Eisenach. Das lässt erahnen, das die Veranstaltung am 27. April 2010 im Cafe Büchner nicht in der erhofften Form stattfand, die sich das zahlreiche Publikum gewünscht hätte. Genauer gesagt fand garnichts statt. Nach eigenen Angaben war Heinz Florian Oertel kurzfristig erkrankt und konnte deswegen nicht nach Eisenach kommen. Dies will der Eulenspiegel-Verlag als Verleger der Werke von Heinz Florian Oertel nicht gewusst haben, sodas erst ein Gespräch mit Frau Oertel we- nige Minuten vor der ersten Veranstaltung die sichere Aussage brachte, daß Heinz Florian Oertel zumindest an dies 27. April nicht in die Wartburgstadt kommen wird. So musste das verständnisvolle Publikum wieder nachhause geschickt werden und der angereisten Presse blieb nur die Möglichkeit eines Fotos mit ein paar Büchern und einem begründet verärgerten Herrn Wendisch, der das Publikum in der Vergangenheit mit erfolgreichen Events dieser Art begeisterte. Hierbei sei an Namen wie Herbert Köfer, Gunter Gabriel oder Thomas Stein erinnert. "Es wird für die ausgefallenen Termine nach Möglichkeit einen Ersatz geben" erklärt Andreas Wendisch und verweist darauf, daß das Konzept "Stars hautnah" mit Lesungen und kleinen Konzerten auch 2010 weiter ausgebaut werden soll. ► Agentur Wendisch
Neue Porzellanausstellung im Stadtschloß feierlich eröffnet
Zu einer kleinen “Reise durch das Thüringer Rokoko - Die Erfindung des ,Weißen Goldes‘ in Thüringen vor 250 Jahren” lädt das Thüringer Museum Eisenach in einer neuen Ausstellung 2010 die Besucher ein. Nach der fei- erlichen Eröffnung am 24. 04. 2010 kann das kultur- und kunstinteressierte Publikum wertvolle Stücke des "weis- sen Goldes" aus der bedeutenden Porzellansammlung im Eisenacher Stadtschloß bewundern. Die neu gestaltete Ausstellung gibt einen, nicht nur für Porzellanfreunde, hochinteressanten Einblick in die Geschichte einer Erfindung, die in den vergangenen 250 Jahren auch in Thüringen in zahlreichen Manufakturen hergestellt wurde. Dabei entstanden kunstvolle Porzellane, die bis heute in erster Linie das Auge des Betrachters erfreuen. Das handwerkliche Ge- schick, das zur Porzellanherstellung ebenso wie dessen Verzierung durch bemalen gehört, wird dem Besucher schnell bewußt beim Blick in die Vitrinen. Der Rund- gang durch die Ausstellung ist wahrhaftig eine Reise durch das Thüringer Rokoko, und so manches Stück hätte der eine oder andere Porzellanfan sicher gerne in seiner privaten Sammlung zuhause. Am besten, Sie besuchen selber mal das Thüringer Museum am Eisenacher Marktplatz und lassen sich von den wunder- schönen Porzellanen verzaubern. ► www.thueringer-porzellanstrasse.de
Mobil ohne Dach - wenn´s warm wird gehts auch oben ohne
Es ist ein Irrglaube, das Autos ohne Dach bezüglich des geringeren Materialaufwandes biliger sind als jene mit geeignetem Regenschutz. Da es jedoch in der warmen Jahreszeit bei trockenem Wetter nicht nur trockener sein sollte, sondern eben auch wärmer, gönnt sich mancher den Oben-Ohne-Fahrspaß im hochglanzpolierten Cabrio zur Ausfahrt in die Wartburg-Region. Natürlich hat nicht jeder ein so schickes Exemplar wie dieses hier auf unserem Foto, welches mit Blick zum Bahnhof am Eisenacher "Nikolaitor" bei allerschönstem Sonntagswetter entstand. Mehr zum Thema "Historische Fahrzeuge" mit und ohne Dach findet der Motorwagen-Freund im "Automobilbau Museum" an der Rennbahn 6. Die umfang- reiche Sammlung alter PKW zeigt eindrucksvoll, das Eisenach nicht nur Wartburg- sondern auch Automobilstadt mit einer langen Tradition ist. Immerhin kamen aus Eisenach zur Zeit der ehemaligen DDR die auf dem damaligen Ostmarkt begehrten Personenkraftwagen, die bekannterweise nach der gleichnamigen Burg "Wartburg" hießen. Da bereits ab 1898 Automobile in Eisenach gebaut wurden, gibt es eine Menge zu sehen und zu erfahren für große und kleine Auto-Fans.
Wertvolle Barockskulpturen auf dem Eisenacher Schloßhof
Nein, es sind nicht die selbst bei Tageslicht spukenden Schloßgespenster, die hier im Hintergrund das Gesche- hen vor ihrer Haustür beobachten. Was da auf ihren Sandsteinsockeln stehend im noch verhüllten Zustand der Rede von Eisenachs OB Matthias Doht lauscht, sind Apollo nebst Nymphe, die auf die feierliche Entfernung der blütenweißen Bettlaken, der eigens der Förderkreis zur Erhaltung Eisenachs e.V. zur Verfügung stellte. Immerhin ist der der Inititative des Vereins zu verdanken, das die beiden wertvollen Sandsteinskulpturen aufwen- dig restauriert werden konnten. Mit Hilfe einiger Sponsoren war es möglich, die aus dem Lustgarten des Schoß Friedrichstal in Gotha stammenden Figuren gemeinsam mit dem Restaurierungbüro Scheidemann aus Friedrichroda und zwei Studenten der Fachhochschule Erfurt in einen vorzeigbaren Zustand zu bringen. Die beiden Steinfiguren selbst standen ursprünglich in besagtem Gothaer Barock- garten, der zahlreich Figuren dieser Art beherbergte. Ihren Weg nach Eisenach fanden sie durch einen Ankauf der Stadt, wo sie über viele Jahre auf der Esplanade ihren Platz hatten, die ebenso wie das Stadtschloß direkt am Eisenacher Marktplatz liegt, nur auf der gegenüberliegenden Seite.
Unter Anleitung von Prof. Dr. Thomas Stemmler restaurierten die Erfurter Studenten in den Werkstatträumen des Restaurierungbüro Scheidemann die beiden Barock- skulpturen als Abschlußarbeiten im Rahmen ihrer beruflichen Ausbildung. Hier gab es neben der fachlichen Anleitung auch die entsprechenden modernen Mittel zur Reinigung und Konservierung des Sandsteins.
Da die Sanierungsarbeiten am Eisenacher Stadtschloß aktuell ebenfalls gut vor- angekommen sind, konnten die beiden Skulpturen an ihrem neuen Platz auf dem Schloßhof augestellt werden. Die beiden Sandstein-Sockel und deren Fundamente wurden im Rahmen der Fassadensanierung des Marstalls finanziert, vor dessem Hofeingang "Apollo nebst Nymphe" nun die neugierigen Blicke der Besucher auf sich ziehen werden. Schick sind sie jedenfalls in ihrer zeitlosen Eleganz und die Schloßgespenster als heimliche Hausherren im Eisenacher Stadtschloß werden sicherlich auch schnell Gefallen an den beiden neuen Mitbewohnern finden.
Kostümführungen sind auch in Eisenach beliebt
Natürlich sind die Eisenacher Gästeführerinnen auf allen Führungen stets flott und adrett gekleidet. Das gehört ja zum optischen Berufsbild eines "Sachverständigen aus der regionalen City-Tourismus-Branche" mit dazu. Wer in Eisenach die Besucher der Stadt mehr oder weniger auf einer Ortbesichtigung in die Vergangenheit entführt, der möchte die Reise in historische Zeiten für die Gäste so anschaulich wie möglich gestalten. Zwar können die Damen die Zeit nicht zurück- drehen, aber ein modisches Kostüm längst vergangener Epochen wirkt besonders auf Touristen wie ein magischer Magnet. "Warum soll icke de olle Kirche knipsen, wo det Frollein so schnieke aussieht" berlinert der Spandauer Urlauber, und zielt mit der Kamera lieber auf die junge Fremdenführerin, was die mitreisende Gattin bissig "Wenn ick wat olles anziehe, machste von mir keen Bild" bemängelt.
Aktuell bietet die "Eisenach - Wartburgregion Tourist GmbH" neben den normalen Führungen auch die sogenannten Kostümführungen an, jeweils passend zu einem historischen Thema. Da wäre zum Beispiel die "Erlebnis-Kostümführung mit Luise Reuter", die jeden Sonntag um 10 Uhr Lustwandeln mit der Gattin des bekannten niederdeutschen Dichters Fritz Reuter einlädt. Charmant und sachverständig unter- nimmt sie mit Ihnen eine unterhaltsame Zeitreise in das 19. Jahrhundert im Villen- viertel Eisenachs, einschließlich eines Besuches in der Reuter-Villa. Der Treffpunkt zu dieser Führung ist die Tourist–information im Stadtschloss am Marktplatz. Hier gibt es übrigens auch alle Informationen zu den vielfältigen Möglichkeit, die Wart- burgstadt Eisenach unter fachkundiger Leitung zu erkunden. ► www.eisenach.info
Lippmann+Rau-Musikarchiv in Eisenach zieht erste Bilanz
Nicht nur der Name ist neu. Das Eisenacher Jazzarchiv, das inzwischen "Lippmann+Rau-Musikarchiv" heißt, zog eine erste Zwischenbilanz. Seit Juli 2009 ist Prof. Dr. Martin Pfleiderer, Professor für Jazz-Geschichte und po- puläre Musik an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" Weimar, mit der umfangreichen wissenschaftlichen Auf- arbeitung der wertvollen Sammlung beschäftigt. Das in der "Alten Mälzerei" untergebrachte Archiv gehört zu den größten des Landes neben Darmstadt und Bremen und ist im Besitz einiger besonders seltener, teilweise ein- maliger Stücke der Musikgeschichte. Gemeinsam mit Prof. Dr. Detlef Altenburg (Institut für Musiwissenschaft Weimar) und Reinhard Lorenz (Kulturamtsleiter der Stadt Eisenach und Mitglied des L+R-Archivs) gab Prof. Dr. Martin Pfleiderer im Rahmen einer Pressekonferenz interessante Einblicke zur aktuellen Arbeit im Musikarchiv. In Anwesenheit von Eisenachs Oberbürgermeister Matthias Doht er- fuhren die Pressevertreter neben nüchternen Fakten und Zahlen zum Stand der Archivarbeit auch Wissenswertes und Kurzweiliges rund um das Thema Jazzarchiv in Eisenach. So gehören neben hunderten Tonträgern privater Sammler auch viele Dokumente zum Archiv. Dazu gehören beispielsweise Briefe von Louis Armstrong aus einer Korrespondenz mit dem französischen Jazzpapst Hugues Panassié, in welchen der berühmte Jazztrompeter um eine deutsche Lippencreme bittet, die er immer verwendet. Panassié selbst wandte sich bezüglich der Angelegenheit an den deutschen Jazzexperten Günter Boas, der dann mehrere Kisten der gewünsch- ten Lippencreme besorgte und Louis Armstrong schickte. Daraus resultierte eine Freundschaft zwischen Armstrong und Boas. Das "Lippmann+Rau-Musikarchiv" in Eisenach besitzt die äußerst wertvollen originalen Briefe, deren Auslöser eine alte deutsche Lippencreme war.
Durch die steigende Bedeutung von Jazz und populärer Musik soll das Eisenacher Archiv Stück für Stück katalogisiert werden und beispielsweise in einer Internet-Dokumentation für Musiker und Wissenschaftler weltweit zur Verfügung stehen. Bereits Ende 2010 sollen Bücher und Zeitschriften vollständig gelistet sein. Das Aufnehmen der vielen Tonträger in den Katalog wird allerdings ein wenig dauern, denn die Sichtung der alten Schalllatten und Tonbänder ist eine zeitintensive Arbeit. Allein die Plattensammlung bietet rund 60.000 Stunden Hörgenuß und da ist selbst der ausdauernde Musikfreund höchstwahrscheinlich etwas überfordert.
Das Lippmann+Rau-Musikarchiv im Internet: ► www.lr-musikarchiv.de
Schäden auf Eisenachs Straßen werden ausgebessert
Natürlich kann nicht gleich die ganze Straße neu geteert werden, aber die tiefsten Schlaglöcher auf den wichtig- sten Straßen sollen natürlich zeitnah ausgebessert werden. Das thermo-mechanische Ergebnis vergangen- er Wintertage soll zumindest an den extremsten Stellen haltbar ausgebessert werden, erklären die Kollegen vom Eisenacher Stadtbauhof. Das Auffüllen der Löcher ist zwar niemals eine Dauerlösung, aber zumindest ein haltbarer Straßenbelag bis zur nächsten Frostperiode. Häufiger befahrene Straßen wie hier die Karolinenstraße erhalten die Sanierungsmaßnahmen zuerst, diverse Nebenstraßen sollen je nach Notwendigkeit folgen. Allerdings haben tiefe Schlaglöcher auf den Straßen einen interessanten Nebeneffekt. So mancher Autofahrer, der regelmäßig zu schnell un- terwegs ist (und das sind einige), fährt mit durchaus angemessener Geschwin- digkeit durch die City. Ein Blitzer-Ticket ist schon nicht billig, neue Stoßdämpfer und Alu-Felgen sind aber wesentlich teuer. Eine Idee, die Schlaglöcher als effizientes Mittel zur allgemeinen Geschwindigkeit-Reduktion besonders in Tempo-30-Zonen zu verwenden, gilt jedoch bei den meisten Verkehrsteilnehmern als unpopulär.
Klasse mit Masse - Eisenach in Sachen Luther ganz Groß...
Eisenach ist auch Lutherstadt. So zumindest sieht Ober- bürgermeister Matthias Doht die Wartburgstadt und steht mit dieser Ansicht nicht allein da. Gleich sieben regiona- le Protagonisten stellten am 20. April 2010 der örtlichen Presse ihre Aktivitäten zum Thema" Luther auf dem Weg zur Wartburg" vor. Allerdings gelang das nur in kleinen Ausschnitten, denn das Programm 2010 füllt eine dicke Pressemappe. In kurzen Ausführungen gaben Andreas Volkert (Wartburg), Barbara Harnisch (Lutherhaus), Superintendent Dr. Ulrich Lieberknecht (Ev.-Luth. Kirchen- kreis Bad Salzungen-Dermbach), Superintendentin Martina Berlich (Ev.-Luth. Kirchenkreis Eisenach-Gerstungen), Matthias Doht (Oberbürgermeister der Stadt Eisenach), Sandra Blume (Lutherverein) und Landrat Reinhard Krebs einen auszugsweisen Einblick zu den geplanten Veranstaltungen im Rahmen der Luther- dekade. Weitere Auszüge aus den aktuellen Programmen finden Sie in einer spä- teren Ausgabe in diesem Magazin und als Inhalt einer in Kürze erscheinenden Sonderseite im Internet zur Lutherdekade in der Wartburgstadt Eisenach.
Bekommt Eisenachs Handball seinen eigenen Vulkan?
Während in seiner Heimat der momentan bekannteste Vulkan der Welt den europäischen Luftverkehr mit seiner Asche lahmlegt, gibt der neue Trainer der Eisenacher Handballmannschaft den anwesenden Journalisten auf der ThSV-Pressekonferenz ein wenig Nachhilfeunterricht in der richtigen Aussprache des Namen "Eyjafjallajökull". Da ist der Name des 1977 in Stjarnan (Island) geboren- en Adalsteinn Eyjólfsson für deutsche Zungen noch relativ gut auszusprechen. Dafür ist das Deutsch des sympathischen Handballers um so besser, der ab 20. April die Geschicke beim ThSV in der Wartburgstadt leiten wird. Und so erhält die Presse nach der heiteren Sprachstudie auf alles eine Antwort, was die sport- interessierte Welt zum aktuellen Trainerwechsel wissen darf. Gemeinsam mit dem amtierenden Geschäftsführer der ThSV Marketing GmbH und sportlichen Leiter Karsten Wöhler gibt Adalsteinn Eyjólfsson einen ersten Ausblick auf die Ziele, die er mit den Sportlern gerne erreichen möchte. "Die Mannschaft macht einen starken Eindruck" so Eyjólfsson. "Wir können eine sehr starke Truppe aufbauen." Gefragt, ob er hierbei an die Methoden seiner Vorgängers Maik Handschke anschließen möchte, kommt ein kurzes "Jeder Trainer hat seinen Stil und seine Philosophie". Privat ist Adalsteinn Eyjólfsson zwar noch ledig, aber nach eigenen Angaben mit der Sportart verheiratet. Zumindest die sportlichen Erfolge der vergangenen Jahre sprechen für eine Legitimation dieser Zweckehe. Erreichte Meisterschaften in ersten Liga bei den Frauen in seiner Heimat geben zumindest Antwort auf die Frage, ob der neue Trainer sein Handwerk meßbar versteht. Wie die Grundlage isländischer Spieltaktik aus "Schnellem Spiel mit klaren Strukturen" auch beim ThSV Eisenach einen fruchtbaren Boden findet, wird sich im Verlauf des zunächst auf ein Jahr begrenzten Vertrages zeigen. ► www.thsv-eisenach.de
Neue Brücke beendet Nadelöhr in der Mühlhäuser Straße
Es wird zunächst nur der Verkehr in Richtung Stadtmitte sein, der die funkelnagelneue Brücke über die Hörsel in der Mühlhäuser Straße passieren darf, aber das wird zur erheblichen Entspannung der allgemeinen Verkehrssitu- ation in diesem Bereich führen. Ein großer Teil des aus Richtung Norden kommenden Verkehrs auf dem Weg in die City und umgekehrt benutzt diese Hauptmagistrale. Tägliche Staus in beide Richtungen waren in den vergangenen Monaten die Folge einer höchstnotwendigen Maßnahme. "Die vollständige Erneuerung der alten Hör- selbrücke hatte schon allein aus Sicherheitsgründen allerhöchste Priorität" erklärt Polier Eckhard Ströhl von der ausführenden Baufirma. "Besonders die Fundamente der ehemaligen Flußquerung waren durch Verwitterung erheblich angegriffen." Und so laufen alle beteiligten Gewerke am 20. April zur Hochfrom auf, den bereits einen Tag später soll laut Plan der Verkehr wieder rollen, zumindest in die eine Richtung. "Bis Juni soll dann alles fertig sein" ergänzt Eckhard Ströhl. Dann ist auch die Behelfsbrücke neben dem neuen Bauwerk verschwunden und die neue Brücke mit vier Spuren sowie einem Rad- und Fußweg voll einsatzfähig. Auch die Wieder- herstellung des Hörselbetts im Brückenbereich, der Aufbau der Grünanlagen sowie die Verkehrsanschlüsse im Bereich der Kreuzung am Friedhof sollen bis Juni fertig sein. Damit ist Eisenach zumindest aus der Sicht der Verkehrsteilnehmer um ein besonders nützliche Attraktion reicher.
Nur Mond und Abendstern am Himmel über der Wartburg
Ein besondes farbenprächtiger Sonnenuntergang bot sich den Besuchern auf der Wartburg am Wochenende um den 17. April. Durch die kleinen Staubpartikel einer Vulkanaschewolke, die in diesen Tagen von Island kom- mend über Deutschland zieht, ist die Atmosphäre ein wenig eingetrübt. Dies wirkt sich auf das Sonnenlicht wie ein Filter aus, wodurch die rötlichen Tönungen aus dem unteren Bereich im sichtbaren Lichtspektrum besonders gut in Erscheinung treten. Bedenkt man, das vor gut 800 Jahren die "Heilige Elisabeth" einen ähnlich herr- lichen Ausblick an gleicher Stelle hatte (Foto: Blick vom Pallas über den Innenhof der Wartburg in Richtung Westen), ist die Romantik dieses Augenblicks nur schwer zu überbieten. Wer zu diesem Moment rein zufällig einen tragbaren Audio-Player zur Verfügung hat und sich beim Betrachten dieses Sonnenuntergangs die Overtüre zu Richard Wagners Oper "Tannhäuser" zu Gemühte führt, dürfte durchaus ein wun- derbares Gänzehautgefühl erfahren. Im Idealfall sollte das Werk natürlich von der "Landeskapelle Eisenach" gespielt werden und das Lied vom "Abendstern" könnte durchaus Bariton Ernst-Volker Schwarz vom ehemaligen Ensemble des Landes- theaters singen. Aktuell führt übrigens das Staatstheater Meiningen den "Tannhäu- ser" am originalen Schauplatz in einer konzertanten Version auf. Allerdings sind für die Saison 2010 theoretisch keine Karten mehr zu bekommen... Aber die Idee mit dem Audio-Player ist ja auch nicht schlecht und ein paar herrliche Sonnenunter- gänge sind für 2010 ebenfalls zu erwarten. ► www.wartburg-eisenach.de
Grandioser Festival-Auftakt auf der Eisenacher Wartburg
"Es sind schon recht anspruchsvolle Werke, besonders für die Solisten" weiß Chefdirigent Carlos Dominguez- Nieto der "Landeskapelle Eisenach" in der Pause zur Auftakt-Veranstaltung zum "Wartburg Festival", während das an diesem Abend zahlreiche Publikum im Innenhof des Welterbes Wartburg flaniert und das bereits Erlebte anerkennend lobt. Nicht nur das herrliche Wetter trägt an diesem 17. April dazu bei, das Otto Sauter als künstlerischer Leiter des Festivals allerbester Laune ist. Der bekannte Piccolo Trompeter päsentierte an diesem Abend unter anderem die "Welt-Erstaufführung" wiederentdeckter verschollener Werke für Altus und Trompete aus seiner privaten Sammlung. Erstklassige Unter- sützung erhielt er dabei von keinem geringeren als Kammersänger Jochen Kowalski, der mit ihm gemeinsam die Werke erarbeitete und auf der Wartburg dem begeisterten Publikum präsentierte. Jochen Kowalski gilt als einer der erfolg- reichesten Altisten der Gegenwart und gastiert regelmäßig in der bekanntesten Konzertsälen der Welt. Begleitet wurde das Konzert in bewährter Weise von der Eisenacher Landeskapelle, die sich besonders in den vergangenen Jahren durch ihre Vielseitigkeit von der Moderne bis zum Barock einen Namen gemacht hat. Der Eisenacher Klangkörper ist weit über die Thüringer Grenzen bekannt und ver- zaubert Musikfreunde aus aller Welt in ihren Konzerten. Weitere Informationen zum "Wartburg Festival" 2010 finden Sie im Internet ► www.wartburgfestival.de
Vulkan-Asche legt Flugverkehr auch über Thüringen lahm
Es fällt auf den ersten Ohrenblick gar nicht auf, das da ir- gend etwas fehlt... Erst beim zweiten Hinsehen bezieh- ungsweise "Hören" stellt der aufmerksame Beobachter fest, das am Himmel absolute Stille herrscht. Kein ein- ziges Flugzeug weit und breit in Sicht. Der Ausläufer der gigantischen Asche-Wolke des isländischen Gletscher- Vulkan Eyjafjalla hat über weite Teile Europas den Luft- verkehr vollständig lahmgelegt. Bereits am Freitag, dem 16. April, brachte es die Wolke auf eine Länge von rund 3000 Kilometer und zog sich von Frankreich über Deutschland bis nach Polen. Natürlich ist der Anteil der feinen Staubpartikel über unserem Luftraum bereits so "verdünnt", daß man ihn mit bloßem Auge nicht mehr wahrnehmen kann. Allerdings stellen die winzigen Ascheteilchen für die Luftfahrt eine erhebliche Gefahr dar. Geraten die mikroskopisch kleinen Körnchen in die heißen Brennkammern einer Flugzeug-Turbine, können sie dort schmelzen und das Triebwerk im wahrsten Sinne des Wortes verkleben. Ein möglicher Totalausfall der Antriebe würde dann unweigerlich zur Katastrophe führen. Das will natürlich keiner und deswegen herrscht an diesem Wochenende Ruhe am Himmel über Europa, und da liegt Thüringen bekanntermaßen mittendrin.
Promotion vor Ort für die Oper Nabucco in Creuzburg
Gut Lachen haben Agenturchef Pavol Munk, Projektleiter- in Ulrike Gasse (rechts im Bild) und Julia Lindecker von der Tourist-Information in Creuzburg. Auch wenn es zu einer logistischen Herausforderung kommen wird, erfüllt die von Landgraf Ludwig II. im Jahr 1170 erbaute Creuz- burg die technischen Bedingungen zur Aufführung der Oper "Nabucco" von Giuseppe Verdi. "Wir spielen auch wenn es regnet" meint Pavol Munk, "obwohl wir in den vergangenen 12 Jahren fast immer Glück hatten mit dem Wetter". So ist zu erwarten, daß am 20. Juli 2010 rund 850 Besucher einen unvergesslichen Opernabend in historischen Kulisse der
Creuzburg erleben können. "Mehr passen für diese Aufführung nicht in die Burg" bedauert Pavol Munk. "Wer das Sommer Klassik Open Air an diesem einmaligen Ort erleben möchte, sollte als rechtzeitig seine Karten bestellen". Die Preise staf- feln sich in 3 Blocks über 54.-, 49.- und 39.- Euro. "Gut hören und sehen kann man allerdings auf allen Plätzen" sagt der Agenturchef. Der technische Aufwand ist sehr groß und beinhaltet unter anderem auch eine professionelle Beschallung für ein ungetrübtes Hörvergnügen. Wenn die Aufführung auf dem 24x22 Meter großen Bühnenkomplex begonnen hat, wird kaum ein Zuschauer erahnen, wie aufwendig gerade die technische Umsetzung auf der Creuzburg ist. Projektleiterin Ulrike Gas- se ist da allerdings guter Dinge. "Wir lassen die Trucks unten stehen und fahren die schwere Technik mit Staplern Stück für Stück ins Burggelände. Das verlängert zwar den Zeitaufwand, aber es ist möglich und dann machen wir das auch".
"Als Parkmöglichkeiten stehen uns Flächen an den Werra-Wiesen zur Verfügung" antwortet Julia Lindecker von der Tourist-Information. Das ist nicht weit bis zur Burg und möglicherwiese steht ein Shuttle-Service zur Verfügung. Karten für die Opern- Aufführung gibt es in der Tourist-Info auf de Creuzburg (Tel. 036926-98047) sowie an weiteren regional bekannten Verkaufsstellen.
Ticket- und Info Hotline: 0531 34 63 72 oder online im Internet: ► www.paulis.de
Mehr Infos zur Burg Creuzburg im Internet: ► www.burg-creuzburg.de
Wanderrast „Auerhahn“ in Wilhelmsthal eröffnet
Hartmut Zemla und sein Team mit vielfältigem Angebot. Bereits zum Osterfest ein Geheimtipp für Ausflügler, die neue Wanderrast „Auerhahn“ in Wilhelmsthal, an der B19 zwischen Eisenach und Bad Salzungen, gelegen. Hartmut Zemla, vielen in der Region als Entertainer sowie Stimmungsmacher und Moderator bei den Sommergewinnsvorabenden bekannt, bis vor kurzem umtriebiger und beliebter Wirt der bekannten Ausflugsgaststätte „Sängerwiese“ (die übrigens nach dem Besitzer und neuen Betreiber künftig sinnigerweise „Wiesenalm“ heißen soll), lädt Wanderer und Familien zur Rast auf einem Teil des Geländes des ehemaligen Hotels „Auerhahn“ ein. Das idyllisch gelegene große Anwesen in Wilhelmsthal mit mehreren Gebäudekomplexen und wechselvoller Geschichte, vom Erholungsort für hochrangige Nazis und später SED.
Der Eisenacher Zahnarzt Dr. Glänzer hat im Vorjahr das Anwesen erworben. Als geschichtsbewusster Eigentümer möchte er den gesamten Komplex zu neuem Leben verhelfen. Mit der Wanderrast „Auerhahn“ wurde ein erster Schritt vollzogen. Zum Osterfest begrüßte Hartmut Zemla mit seinem Team die ersten Gäste. Schon am Karfreitag, die nach Frühlingssonne lechzenden Menschen pilgerten hinaus in Wald und Wiesen, herrschte auf dem Gelände der Wanderrast „Auerhahn“ dichtes Gedränge. Hartmut Zemla schüttelte viele Hände, bekam Blumen und beste Wünsche zur Eröffnung. Jung und Alt nutzte das vielfältige Angebot zum Osterfest: erfrischendes Bier vom Faß, die gute alte Fassbrause, Deftiges vom Rost, Herz- haftes aus der Gulaschkanone, Kaffee und Kuchen – alles zu volkstümlichen Preisen, Kinderspiele einschließlich Hüpfburg, musikalische Umrahmung. Sitz- garnituren im Freien und im Festzelt boten Platz zu Verzehr, zum Ausruhen und zum Plauschen gleichermaßen.
Kinderspielmöglichkeiten stehen für die jüngsten Besucher bereit. „Wir streben kein Sterne-Lokal an, setzen auf Thüringer Küche zu fairen Preisen, sehen uns auch nicht als Konkurrenz zum nahe gelegenen Imbiss für Fernfahrer“, unterstreicht Hartmut Zemla. Die ehemalige Kegelbahn soll bis zum Frühjahr 2011 als Gaststätte ausgebaut werden. Hartmut Zemla, die Stimmungskanone, hat Pläne für Events, wie Grillabend, Sommernachtsparty, Räubertage, Kinder- und Waldfest, Adventsabende am Kamin, Waldweihnacht und vieles mehr. Täglich ist von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Nach Jahren der Tristesse und des Verfalls zieht auf dem „Auerhahn“-Gelände in Wilhemsthal, da wo vor 100 Jahren das Hotel „Auerhahn“ stand, wieder Leben ein. (Beitrag von Thomas Levknecht)
Mehr Informtionen im Internet: ► www.wanderrast-auerhahn.de
2. Thüringer Naturschutzpreis ausgelobt...
...Jugendliche können sich bis 20. Juni 2010 bewerben. Die Stiftung Naturschutz Thüringen lobt zum 2. Mal den “Thüringer Naturschutzpreis” aus, der in diesem Jahr unter dem Motto “Jugend engagiert sich für die Natur – Naturschutzprojekte von jungen Leuten zwischen 10 und 20” steht. Die Untere Naturschutzbehörde im städtischen Umweltamt ruft die Jugendlichen der Stadt Eisenach auf, sich an diesem Wettbewerb zu beteiligen
Der Preis wird verliehen für Aktionen oder Projekte, die einen herausragenden Beitrag zum Erhalt der heimischen Natur leisten oder zur Verbesserung der natürlichen Umwelt oder der Pflege von Landschaftsräumen beitragen. Dies können beispielsweise Projekte sein, die über lokale Grenzen hinaus wirken, außergewöhnliche Ideen in die Tat umsetzen, Naturschutz und Landschaftspflege in Thüringen spürbar voran bringen sowie verschiedene Aspekte des Naturschut- zes miteinander verbinden. Die Projekte sollen darüber hinaus möglichst Modell- charakter besitzen.
Wer meint, so ein Projekt auf die Beine gestellt zu haben, kann sich für den 2. Thüringer Naturschutzpreis bewerben. Teilnehmen können sowohl Einzelpersonen als auch Gruppen von Leuten im Alter zwischen 10 und 20 Jahren.
Der Thüringer Naturschutzpreis ist mit 5000 Euro dotiert. Einsendeschluss ist am 20 Juni 2010. Über die Vergabe entscheidet eine Jury, die vom Stiftungsrat der Stiftung berufen wird. Die Preisverleihung findet am 11. September 2010, 11 Uhr im Augustinerkloster in Erfurt statt.
Die Stiftung Naturschutz Thüringen will mit dem “Thüringer Naturschutzpreis” einen Anreiz schaffen, damit möglichst viele Jugendliche sich wieder intensiver mit der Natur und dem Thema Naturschutz auseinander setzen. Der “Thüringer Naturschutzpreis” wurde erstmals im Jahr 2008 verliehen.
Ausführliche Informationen zum “Thüringer Naturschutzpreis” sind auf der Internet- seite ► www.stiftung-naturschutz-thueringen.de
Es ist ein Skandal - Die Sängerwiese wird zur Wiesen-Alm
Man könnte es fast für einen Aprilscherz halten, aber was da die Gemüter der Eisenacher bewegt, ist bitterer Ernst. Hotelchef Gert Göbel aus dem Sauerland, der u.a. in Eisenach das Sophien-Hotel betreibt, ändert den alten Namen der historischen Sängerwiese in "Wiesen-Alm". Es ist zwar nicht nur der Name allein, den die meisten aus der Region Eisenach als absolute Frechheit empfin- den. Allerdings käme kein "Thüringer" auf die Idee, eine historische Gaststätte wie die Eisenacher Sängerwiese mit einem Namen zu versehen, der maximal in der bayrischen Folklore oder im Sauerland zuhause ist. Hotelbetreiber Gert Göbel scheint das nicht zu interessieren. Geschichte und Kultur zu da achten, wo man mit den Touristen aus Nah und Fern umgeht, scheint zumindest hier in Thüringen nicht zu den Stärken des Unternehmens zu gehören. Am 30. April 2010 soll die "Wiesen- Alm" eröffnet werden. Zwar sind die Eisenacher Bürger dazu eingeladen, kritische Stimmen sind allerdings unerwünscht. Bedauernde Zuschriften der Eisenacher zu diesem Thema im Blog der Göbels-Seiten im Internet, die bis zum 12. April 2010 noch zu lesen waren, wurden vom Betreiber entfernt.
Aktuell sind im Blog keine Einträge möglich. Mehr zu diesem Thema folgt in Kürze...
(Der Inhalt des Beitrags ist eine zusammenfassende Rezension der zahlreichen Zuschriften zu diesem Thema mit der Bitte um Veröffentlichung)
Wissenswertes in historischen Bildern und Informationen zur alten Sängerwiese Eisenach finden Sie in den kommenden Ausgaben hier auf diesen Seiten.
►Zensierter Blog der Wiesen-Alm (ehemalige Sängerwiese)
Korbtheater begeisterte die Kids in Eisenach
Woltte man das Sodexo-Korbtheater einordnen, wäre die Bezeichnung Pädgogisches Nahrungsergänzungsmittel treffend. Das Gastpiel am Vormittag des 13. April 2010 in der Turnhalle der Jakob-Schule in Eisenach sorgte bei den 180 Grundschülern für allerbeste Stimmung. Auch wenn die muntere Rasselband bereits vieles wußte, gab es gemeinsam mit Hasenkind "Paule" viel zu Hören und zu Lernen. Das aktive Mitmach-Programm für Kinder von 3 bis 11 Jahren stammt aus der Feder von Alfred Büttner und Stefanie Pemsel. Serviert wird das Ganze mit dem Title "Paule kommt auf den Geschmack" als knackig-frisches Theatermenü in 5 Gängen. Bereits seit 20 Jahren begeistert Alfred Büttner das junge Publikum und auch die Kids aus Eisenach finden Paule und Co absolute Spitze. Das Thema Ernährungserziehung wird den Jüngsten spielerisch nahegebracht und durch das jeweils zur Veranstaltung gehörende Menü kann das erlernte sofort erprobt und getestet werden. Positiver Effekt ist deutlich spürbar, wissen die Macher rund um das Korbtheater. Zusammenfassend ist die Sodexo-Korbtheater-Tour als päda- gogisch sehr wertvoll einzustufen und eine Fortsetzung der Programme mit neuen interessanten Geschichten rund um das Thema "Richtige Ernährung für Kinder" mehr als wünschenwert. ► www.sodexo.de
Musical meets Jazz für einen wirklich guten Zweck
Das erfolgreiche Konzert "Musical meets Jazz" aus dem Festsaal auf der Wartburg vom 16.Oktober 2009 ist nun auf DVD erhältlich. Chris Murray und Armin Kahl stellten den Konzertmitschnitt gemeinsam mit ihrem Pianisten Hannes Schauz in Eisenach vor. Mit Stolz präsentierten die beiden Musicalstars, welche vielen aus dem Musical "Elisabeth - Legende einer Heiligen" bekannt sind, ihre DVD und einen Scheck zu Gunsten des Charitasverband des Bistum Erfurt e.V. Der Betrag in Höhe von 700.- Euro ist für das stationäre Hospiz "Sankt Elisabeth" in der Uferstraße in Eisenach gedacht. Das Hospiz für unheilbar Kranke wird momentan gebaut und soll im Herbst 2010 in Betrieb genommen werden. Ein Teil der Erlöse aus dem Verkauf der DVD soll ebenfalls für diese Einrichtung verwendet werden. Das es für die Künstler eine Herzensache ist, sich für die gute Sache zu engagie- ren, wurde während er kleinen Veranstaltung am 12. April 2010 in der Villa Antik erneut deutlich. Auch in Zukunft sollen Events und Projekte die Arbeit des stationären Hospiz "Sankt Elisabeth" in der Wartburgstadt Eisenach unterstützen, ganz im Sinne der Heiligen Elisabeth. ► DVD online bestellen bei Sound of Music
Herzliche Einladung zum Lutherfest 2010 in Eisenach
Stolz präsentieren Jethro D. Gründer (Regisseur, Luther- Schauspiel), Marcus Schmidt (2. Vorstand, Lutherverein), Udo Winkels (Vorsitzender des Lutherverein) und Sandra Blume (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) den aktuellen Flyer für "Luther - Das Fest" 2010 in der Wartburgtstadt. Vom 20. bis 22. August wird Eisenach bereits zum 5. Mal Austragungsort der großen Historienfestspiele zu Ehren des Reformators Martin Luther sein. Im Rahmen eines bunten Mittelalter-Spekta- kels werden Gaukler, Musiker und Händler der verschiedensten Zünfte tausende Besucher in die Eisenacher Innenstadt locken.
Neben altbewährten plant der Vorstand der Luthervereins auch einige interessante Neuerungen für die Version 2010 des beliebten Lutherfestes. Das unschlagbar günstige Eisenach-Ticket wird hierbei für die Einheimischen der wohl beste Grund sein, das Spektakel zu besuchen. Eine neu bearbeitete Version des Lutherschau- spiels wird ebenfalls das Publikum begeistern. In der Vielzahl der Attraktionen und deftigen Gaumenfreuden wird für jeden Geschmack etwas dabei sein.
Allerdings gehört viel Herzblut dazu, Mitteldeutschlands größte Historienfestspiele auf die Beine zu stellen. Ohne ehrenamtliches Engagament und Unterstützung ist ein Fest in diesem Umfang kaum zu realiseren, weiß der Vorsitzende der Luther- vereins Udo Winkels. Das Ganze ist stets ein großes finanzielles Risiko und das Wetter am Festspiel-Wochenende kann ebenfalls ein unkalkulierbares Problem sein. Allerdings steht diesen Faktoren die spürbare Lust der Macher am Gelingen des Lutherfestes gegenüber. So dürfen wir uns auch im Jahr 2010 auf ein buntes Mittelalter-Spektakel namens "Luther - Das Fest" in Eisenach freuen. Weitere Infos im Internet: ► www.luther-das-fest.de
Neue Parkplätze für Reisebusse nahe am Stadtzentrum
Ein neuer Parkplatz für bis zu zehn Reisebusse wurden am 7. April 2010 in der Uferstraße eröffnet. Rechtzeitig zum Beginn der touristischen Saison gaben Oberbürger- meister Matthias Doht und der Geschäftsführer der Nahverkehrsgesellschaft KVG, Hans-Joachim Ziegler die Plätze frei. Die Parkplätze befinden sich gegenüber dem City-Parkhaus in der Uferstraße. Die baufälligen Gebäude, die dort standen, wurden von der Grundstückseigentümerin SWG abge- rissen. Der Platz wurde im Auftrag der KVG geschottert und für die Bus-Parkplätze hergerichtet. Der angrenzende Gehweg musste so ausgebaut werden, dass die Busse darüber fahren können, ohne Schäden anzurichten. Insgesamt rund 80.000 Euro haben SWG, KVG und die Stadt vom Abbruch Gebäude bis zum Beschneiden der wuchernden Bäume und Sträucher investiert, um den Parkplatz herzurichten. Das städtische Amt für Tiefbau und Grünflachen hat den Platz von der SWG gemietet und bewirtschaftet ihn. Bis zu 3 Stunden Parkzeit kosten pro Bus 10 Euro, bis zu 5 Stunden 15 Euro und ein Ganztagesticket kostet 20 Euro. Mit diesen Preisen liegt Eisenach an der unteren Grenze im Vergleich mit anderen Touristen-Städten. Neben dem neuen Parkplatz können die Busfahrer und ihre Fahrgäste auch das WC benutzen, das es im City-Parkhaus gegenüber gibt. Außerdem wird an dem Parkplatz noch ein Stadtplan aufgestellt.
Am 6. April 1945 wurde Eisenach von Amerikanern befreit
Es war der Morgen des 6. April 1945. Die Menschen in Eisenach waren müde und erschöpft von dem mehr- stündigen Beschuss der Stadt durch die Amerikaner in der Nacht zuvor. Doch zeigten sich nun die ersten weiß- en Fahnen an den Häusern in der Katharinenstraße, die damals noch Horst-Wessel-Straße hieß. Es dauerte nicht mehr lang, bis in den Morgenstunden amerika- nische Militärs vom Westen kommend in die Stadt einmarschierten. Formell wurde Eisenach durch den damals amtierenden Oberbürgermeister Dr. Rudolf Lotz an die Amerikaner übergeben - im damaligen Hotel “Kaiserhof”, dem einstigen Sitz des städtischen Kampfkommandanten.
Für die Eisenacherinnen und Eisenacher war der Krieg damit beendet. Beendet war somit auch eine sechsjährige Leidenszeit. Auf den Schlachtfeldern des Zweiten Weltkrieges starben viele Eisenacher. Ebenso sinnlosen Tod brachten insgesamt sieben Bombenangriffe auf die Stadt in den Jahren 1944 und 1945.
● Foto (klein): Die Abfahrt des Kommandos vom amerikanischen Quartier nahe Stregda über die Stregdaer Allee Richtung Innenstadt.
● Foto (groß): Die Angehörigen des Kommandos in der Mühlhäuser Straße vor der zerstörten Brücke im Gespräch mit Einheimischen. Im Hintergrund rechts zweigt die Friedhofstraße ab.
Unterwegs entdeckt... Die Osterglocken-Allee in Göttingen
Was die Anwohner wohl nur am Rande bemerken, fällt Besuchern der Stadt Göttingen beim durchqueren der Schillerstraße leuchtend gelb ins Auge. Hunderte Oster- glocken säumen einen gut 150 Meter langen Mittelstrei- fen, auf dem in der Vergangenheit die Stadt eine größere Anzahl von Frühblühern mit latainischen Namen Narcis- sus pseudonarcissus setzte. Die Gelbe Narzisse oder umgangssprachlich Osterglocke ist die bekannteste Pflanzenart in der Gattung der Narzissen aus der Familie der Amaryllisgewächse. Die ursprünglich aus Westeu- ropa stammenden Gelbe Narzisse mag sonnige bis halbschattige Standorte. Sie gehört zu den ausdauernden Pflanzen und überwintert im Boden als Zwiebel. Zahl- reiche Kultursorten und Hybriden erfreuen Jahr für Jahr um die Osterzeit das Herz von Hobbygärtnern und Blumenfreunden.
Ausverkauftes Osterkonzert 2010 mit Stella splendens
Der Platz für die rund 70 Zuschauer war bei weitem er- schöpft, als Sabine Reinhardt und Bettina Kallausch mit ihren Osterkonzert am 5. April im Eisenacher Lutherhaus begannen. Das herrliche Spiel mit Klara von Querenberg alias Sabine Reinhardt im Zusammenwirken mit Bettina Kallausch lockte unter dem Namen Stella splendens ein wenig mehr Gäste an, als das Lutherhaus selbst erwar- tet hatte. Zu Gehör kamen neben geistlichen Werken natürlich auch Frühlingslieder aus verschiedenen Jahrhunderten. Und nicht nur der Gesang begeisterte die Zuhörer. Gerade historische Intrumente wie Laute, Gemshorn, Glockenspiel oder das gotisches Orgelportativ erzeugten eine spürbare Faszination der auf Stühlen und Hockern verteilten Besucher. Selbst eine Treppe zum Obergeschoß diente zum Sitzen. Dem Bedürfnis, Kultur hautnah zu vermitteln, wurde das Lutherhaus in Eisenach an diesem Ostermontag mehr als gerecht.
Mehr Infos zu im Internet: ► www.klara-vom-querenberg.de
Der lange Weg - Eine Fotoausstellung von Florian Meyfarth
Fritz Reuter war im 19. Jahrhundert der meistgelesene deutsche Autor. Für seine Anhänger und übergroße Le- serschaft war er mehr als ein berühmter Dichter. Er war nach gescheitertem Jurastudium, nach unmenschlicher Festungshaft wegen burschenschaftlichen Aktionen und nach Entmündigung und Enterbung durch seinen Vater, zum gutbürgerlichen Leitbild geworden, zu einem mit Or- den dekorierten Volksdichter. Nach der Eheschließung mit Luise Kuntze und den ersten schriftstellerischen Erfolgen in Neubrandenburg kam Reuter 1863 nach Eisenach und lebte von 1868 bis zu seinem Tod im Jahre 1874 in seiner Villa. In diesen 11 Jahren ist Fritz Reuter Mecklenburger Schriftsteller geblieben und Eisen- acher Bürger geworden.
Florian Meyfahrt zeigt Impression aus Eisenach und Stavenhagen mit Bildern aus den Reuterstätten in 17 schwarzweißen teils verfremdeten großformatigen Aufnah- men, in denen er Stimmungen und Momente eingefangen hat, die sich oft erst auf den zweiten Blick erschließen. Die Ausstellung ist seit dem 7. Februar 2010 in der Reuter-Villa Eisenach zu sehen.
Sonniger Osterausflug für Kinder ins Daswardaland
Wenn Florian Meyfarth und Sandra Köhler die Puppen- bühne aufgebaut haben, folgt in der Regel eine wunder- bare Reise ins Daswardaland. Nicht nur Kinder haben viel Spaß an den kurzweiligen Geschichten, die sich der Mosbacher Kinderbuchautor ausdenkt und als Puppen- spiel auf die Bühne bringt. Auch Erwachsene mögen die Geschichten der kleinen Pinselohrhasen, deren Freunde phantasievolle Namen tragen wie die Blauschopfstärlinge oder Nußknackerfische. Letztere sind in der aktuellen Geschichte "Ein leichtsinnder Wettlauf" genauso mit dabei wie die Eule Eulalia oder das Wiesel mit der Bommelmütze. Zum Oster- samstag am 3. April kamen viele Kinder, um am Vormittag das Puppenspiel im Reuterhaus zu erleben. Im Anschluß konnten die Kids gemeinsam mit den beiden Pinselohrhasen im Garten der Reuter-Villa auf Ostereiersuche zu gehen.
April, April - Das Geld ist all, der Humor ist geblieben
Der erste Preis für den wohl einfallsreichsten Aprilscherz im Wartburgkreis geht 2010 an die Stadtverwaltung von Eisenach. Die im Zuge einer Eingemeindung von Wutha- Farnroda zur Wartburgstadt Eisenach anstehenden Ge- bietsreform mit dem Ziel der Zusammenführung der Orte innerhalb von 36 Jahren zur schrittweisen Aneinanderge- wöhnung der Einwohner zeugt davon, das die Stadtver- waltung von Eisenach trotz leerer Kassen zumindest den Humor nicht verloren hat. Den originalen Text der in einigen regionalen Medien abgedruckten Pressemittei- lung vom 1. April 2010 finden Sie hier: ► Durchbruch bei der Gebietsreform...
Ausstellung zur Bibel wurde im Lutherhaus feierlich eröffnet
Unter dem Titel „Biblia. Das ist die ganze Heilige Schrift - Bibelausgaben aus sechs Jahrhunderten“ sind seit dem 1. April 2010 im Lutherhaus Eisenach interessante und bemerkenswerte Beispiele von geschriebenen und ge- druckten Bibeln zu sehen. Eröffnet wurde die Sonderaus- stellung von Barbara Harnisch (Geschäftsführerin Wart- burg Verlag GmbH) und Dr. Hagen Jäger (Wissenschaft- licher Berater Lutherhaus Eisenach). Es musizierte Sabine Chmura (Querflöte). Bis 31. Oktober 2010 werden Bibeln aus der Reformationszeit bis zur Gegenwart als das wichtigste Glaubensbuch der Christen zu sehen sein. Wer möchte, kann im Bibel-Café im Lutherhaus selbst einmal das „Buch der Bücher“ in die Hand neh- men. Weitere Infos im Internet: ► www.lutherhaus-eisenach.de
Gerneralkonsulin Katherine Brucker zu Gast in Eisenach
Heiter ging es zum offiziellen Pressetermin aufgrund des Besuches der amerikanischen Generalkonsulin in der Wartburgstadt Eisenach zu. Das liegt auch ganz in der Natur von Katherine Brucker, die nach einer Visite an der Gedenkstätte Point Alpha in der Rhön heute (01.04.) die Stadt Eisenach besuchte. Neben einem Eintrag in das Goldene Buch der Stadt standen für die amerikanische Diplomatin die großen Sehenswürdigkeiten der City in einer Führung auf dem Pro- gramm. Natürlich wollte die ehemalige Chorsängerin und Mitglied der Bonner Bach-Gemeinschaft auch das Bachhaus am Frauenberg besuchen. Mit gut 15 Jah- ren Erfahrung im diplomatischen Dienst repräsentiert Katherine Brucker seit Ok- tober 2009 die USA in Mitteldeutschland im U.S. Generalkonsulat in Leipzig.
Das Wartburg-Festival 2010 - Ab April gehts wieder los
Auch in diesem Jahr geben sich namhafte nationale und internationale Künstler auf der Wartburg ein musikali- sches Stelldichein. Trompeter Otto Sauter als künstler- ischer Leiter des Festivals gelang es, auch 2010 einige bekannte Musiker unterschiedlichster Genres auf das Weltkulturerbe einzuladen. Star-Altist Jochen Kowalski oder der Pianist Justus Frantz seien hier stellvertretend genannt für all die Künstler, die mit Werken von der Klassik bis hin zum Jazz in bekannter Weise das Publikum im altehrwürdigen Festsaal der Wartburg verzau- bern werden. Weitere Informationen im Internet: ► www.wartburgfestival.de
Saisoneröffnung im Rennsteigwanderhaus
Der Frühling kommt und damit hoffentlich wieder jede Menge Rennsteigwanderer. Um denen einen optimalen touristischen Erstservice, einen Wanderpass und den ersten (oder letzten) Stempel darauf zu verpassen, öffnet das Rennsteigwanderhaus in Eisenach-Hörschel am 01. April wieder seine Pforten. Bis zum 31. Oktober ist es täglich für die Wanderfreunde geöffnet. Wieder gibt es im Rennsteighaus neben praktischen Tipps zu Einkehr- und Übernachtungsmöglich- keiten am Rennsteig und zur Naturparkroute Thüringer Wald auch eine kleine, feine Auswahl an Rad- und Wanderkarten, Souvenirs und Reiseliteratur. Weitere Infos im Internet: ► www.rennsteig-beginn.de
Radfahren auf histor. Pfaden zwischen Thüringer Städten
Erfurt. Die Thüringer Städte sind an ein Netz von 13 Fern- radwanderwegen angebunden. Für den Radtouristen erschließen sich auf 1.700 Kilometern eine abwechs- lungsreiche Landschaft, kulturelle Vielfalt in den Thü- ringer Städten und die Möglichkeit für aktive Erholung auf der Tour. Der Radfernweg „Thüringer Städtekette“ verbin- det sieben der schönsten Thüringer Städte und ist besonders für Kulturinteressierte und Tourenradler geeignet. Als Teil der D4-Route ist er an das deutschlandweite Fernradwegenetz angebunden. Alle Städte entlang der Strecke – Eisenach, Gotha, Erfurt, Weimar, Jena, Gera, Altenburg – bieten historische Innenstädte, bekannte Sehenswürdigkeiten auf den Spuren von Goethe, Schiller, Bach, Luther und Liszt sowie kulturelle Highlights als Etappenziele an. Unter den vielen Radwegen sind Strecken in allen Schwierigkeitsgraden zu finden. Von der Genusstour über die Mountainbikeroute bis zum Familienausflug gibt es viele Möglichkeiten. Die Thüringer Städte sind Start oder Zielpunkt für jeden Fahrradliebhaber – auch Tagesausflüge lassen sich bestens in einen Städte- besuch einbinden. Die Thüringer Städte sind darüber hinaus an das Streckennetz der Deutschen Bahn angeschlossen, somit können auch Teilabschnitte der Radfernwege unkompliziert abgefahren werden. Thüringen gehört zu den wenigen deutschen Bundesländern, in denen die Fahrradmitnahme in den Nahverkehrs- zügen kostenfrei möglich ist. Weitere Infos: ► www.thueringer-staedte.de
Nun will der Lenz uns grüßen - buntes Osterprogrammm
Fast alle Kultureinrichtungen in Wartburgstadt Eisenach bieten zu Ostern ein buntes Programm für ihre Besucher aus Nah und Fern. Auch wenn Wetter Anfang April noch etwas kühl sein sollte, habe sich die meisten Veranstal- ter bereits auf den Frühling eingestellt. Wer da aufmerk- sam durch die Stadt geht, kann hier und da so manchen bunten Tupfer der Kultur zwischen Marktplatz und Wart- burg entdecken. Umfangreiche Informationen erhält der Besucher in der Eisenach-Wartburgregion Touristik GmbH im Stadtschloss direkt am Marktplatz. Hier ist übrigens auch der beste Ausgangspunkt, die City mit ihren Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Die passende Bedienungsanleitung, was man wo findet und was es aktuell wo zu sehen gibt, halten die freundlichen Damen der Tourist-Info bereit.