Gestatten, Paul - Neues Maskottchen bei Eisenach-City.de
Neugierig erkundet Jack Russell Terrier Paul die große Welt, die für einen kleinen Welpen von gut 3 Monaten na- türlich noch viel größer ist. Da gibt es so viel zu sehen, zu schnuppern und jeder Tag ist ein neues Abenteuer. Eine Info-Serie zum Thema "Mein Haustier" soll in den jewei- ligen Monatsausgaben Wissenswertes rund um besten Freund des Menschen zeigen. Es gibt vieles zu beachten bei der richtigen Erziehung eines Hundes. Welches Futter ist geeignet und wieviel davon ist gut. Welche Tierarztbesuche sind besonders wichtig und was für Informa- tionen kann ich dort erfragen. Wer sich intensiv mit seinem Haustier beschäftigt wird bald merken, daß der süße kleine Vierbeiner kein Spielzeug ist. Wer allerdings die notwendigen Regeln beherrscht, bekommt den besten Freund, den man sich denken kann. "Der Hund bleibt Dir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde" sagt ein bekanntes Sprichwort. Das dies wörtlich zu nehmen ist, weiß Medien- gestalter Mike Burkhardt aus eigener Erfahrung genau. Lesen Sie Interessantes über seine Erfahrungen der Beziehung zwischen Hund und Mensch mit wertvollen Tipps vom Eisenacher Tierarzt Dr. Michael Feest. Sehen Sie in Bildern, wie sich Paul entwickelt und welche kleinen und großen Abenteuer der kleine Jack Russell Terrier auf dem Weg zum erwachsenen Hund erlebt.
Güldener Herbst mit Tobias Koch im Eisenacher Bachhaus
Im Rahmen des Musik-Festival "Güldener Herbst 2010" erlebte die Wartburgstadt zwar nur eine Veranstaltung, die war allerdings virtuos dargebotene Klassik allerbes- ter Güte. Tobias Koch gehört zu den vielseitigen Tasten- instrumentalisten, die ihr Publikum in jedem Konzert neu begeistern. Unter dem Titel "Contrapuncte auf allen Cla- vieren" brachte der Musiker ausschießlich Werke der Familie Bach zu Gehör. Die Zuhörer im Instrumenten-Saal des Bachhaus Eisenach durften den Titel durchaus wörtlich nehmen. Alles, was Tasten hat vom Cembalo bis hin zum Orgelpositiv, ließ Tobias Koch mit Bach`schen Tönen erklingen.
Doch nicht nur das Publikum war hörbar vom Spiel des Tobias Koch angetan und quittierte jedes erklungene Werk mit viel Applaus. Auch Dr. Jörg Hansen als Ge- schäftsfüher vom Bachhaus Eisenach war die Freude am gelungenen Konzert anzusehen. Gefragt nach seinem ganz persönlichen Eindruck kommt Dr. Hansen schnell ins schwärmen. Wer erstklassig Musik erleben möchte, findet im Bachhaus eine gute Adresse. Auf die Frage nach einem Wunsch für das Haus kommt die Anwort sehr schnell. Die wunderbare und von allen regionalen Medien gezeigte fantastische Lichtinstallation von Ingo Bracke aus dem Jahr 2008 zur erneuten Außen-Illumination wäre eine schöne Sache.
Während das Konzert mit Tobias Koch am 30.09. für das Jahr 2010 wohl sicherlich einmalig bleiben wird, können Bachhaus-Besucher den Klang einiger Instrumente als live gespielten Musikvortrag mit Uwe Fischer hautnah erleben. Hier wird Bach im wahrsten Sinne des Wortes auf den Contra-Punkt gebracht.
Weitere Infos im Internet: Bachhaus Eisenach I Homepage von Ingo Bracke
Begeisterung zum 1. Sinfoniekonzert im Theater Eisenach
Ein ganz besonderer Ohrenschmaus begeisterte das Publikum zum 1. Sinfoniekonzert der Landeskapelle Ei- senach am 30.09. im Theater der Wartburgstadt. Unter der Leitung von Chefdirigent Carlos Domínguez-Nieto er- lebten die Konzertfreunde einen musikalischen Höhe- punkt der besonderen Art. Zusammen mit den Solisten Gundula und Stefan Kirpal (Violine), Stephanie Krauß, (Viola9 und Stephen Ristau (Violon-Cello) brachte das Diogenes Quartett unter anderem Werke von Joseph Haydn wie das Streichquartett G-Dur op. 54/1 zu Gehör. Das erfolgreiche Streichquartett der jüngeren Generation brillierte im gut besuchten Eisenacher Musentempel mit einem frischen Spiel. Das virtuose Können jenseits manch angestaubter Klassik belohnte das Publikum mit minuten- langen Applaus. Ein Volltreffer als Einstieg in der Konzertsaison 2010/2011.
Weitere Infos im Internet: Das Landestheater Eisenach I Das Diogenes Quartett
Kuschlig-Süßer Superstar der Kinderkulturnacht Eisenach
Rückblende: Die Kinderkulturnacht am 19. Juni 2010 war genau wie in den vergangenen Jahren ein voller Erfolg. Das lehrreiche Vergnügen für die jüngste Generation hat hunderte Kinder auf den Eisenacher Marktplatz gelockt, um bei Spiel und Spaß ein paar kurzweilige Stunden zu haben. Natürlich stand der Veranstaltung wieder ein tier- isches Logo voran. Bereits im Vorfeld gab es einen Mal- wettbewerb, bei dem es in diesem Jahr einen Waschbär zu malen galt.
Natürlich war zur Kinderkulturnacht der schnuckelige Superstar in Form eines ech- ten höchstpersönlich anwesend. Der "Waschbär" als größter Vertreter der Familie der Kleinbären fand nicht nur bei den Kids allergrößte Beachtung. Auch die Großen interessierten sich sehr für den putzigen kleinen Kerl. Der ließ sich jedoch von der Aufmerksamkeit nur wenig beeindrucken und ließ sich von der anwesenden Pres- se als tierisches Model ablichten.
Auch 2011 wird es wieder eine Kinderkulturnacht geben und möglicherweise steht dann erneut ein Tier unserer Heimat als Logo der Veranstaltung Pate. Welches das sein wird, erfahren Sie zur gegebenen Zeit hier auf diesen Seiten.
Wiederaufnahme der Queen of Musical im Theater Eisenach
Nach den mit Standing Ovations und Bravorufen gefeierten Vorstellungen in der letzten Spielzeit steht die „Queen of Musical“, Bernsteins grandiose WEST SIDE STORY, nach der Sommerpause endlich wieder am Samstag, dem 2. Oktober, auf dem Programm des Landestheaters Eisenach.
Die WEST SIDE STORY gilt als eines der größten Werke des amerikanischen Musiktheaters. Eine Geschichte von Hoffnung, Zärtlichkeit und (kurzem) Glück, das am hemmungslosen Konflikt zweier rivalisierender Jugendbanden zerbricht, präsentiert in elektrisierenden Tanzszenen und Bestseller-Status genießenden Hits („America“, „Somewhere“, „I feel pretty“, „Maria“ „Tonight“).
Die umjubelte Uraufführung fand im Jahr 1957 am New Yorker Broadway statt. Zwei Mal wurde Bernsteins Welterfolg mit dem „Tony Award“, dem höchsten US- amerikanischen Theater- und Musicalpreis und Pendant zum „Oscar“ im Film- genre, ausgezeichnet. Leonard Bernsteins Musik, scharf, temporeich, impulsiv, ist ein klanglicher Parforceritt von sinfonischer Dimension, eine elektrisierende Ver- knüpfung von großstädtischem Jazz, lateinamerikanischen Tanzrhythmen und coolem Gershwin.
Dem Musical-Spezialisten Kurt-Josef Schildknecht ist am Landestheater eine rasante Inszenierung gelungen; die „broadway-like“ Choreographie stammt vom Eisenacher Ballettchef und einstigen Forsythe-Tänzer Andris Plucis. Die musika- lische Leitung liegt in den bewährten Händen des Eisenacher Chefdirigenten Carlos Domínguez-Nieto.
Treffen deutsch-weißrussischer Partnerstädte
Zu einem erneuten Treffen deutsch-weißrussischer Part- nerstädte hatte der Weißrussische Botschafter Andrei Giro diesmal gemeinsam mit dem Eisenacher Ober- bürgermeister Matthias Doht in die Botschaft nach Berlin eingeladen. Die Partnerschaft zwischen Eisenach und Mogilew gehört zu den am besten funktionierenden Beziehungen von Städten in Deutschland und in Weißrussland. Hervorgehoben wurde vor den Vertreter Städten und Stadtteilen beider Länder beispielsweise, dass seit einigen Jahren Musikstudenten aus Mogilew für mehrere Wochen in Eisenach zu Gast sein können. Dieser Studenten- austausch soll auch in Zukunft weiter ermöglicht werden. Auch die wirtschaftlichen Kontakte zwischen beiden Städten fanden die Anerkennung der Teilnehmer an dem Treffen.
Der Oberbürgermeister und die ehrenamtliche Beigeordnete für Städtepartner- schaften, Heike Apel, gaben in der regen Diskussion ihre Erfahrungen aus der Partnerschaft mit Mogilew gern weiter. Gleichzeitig wurde mit Vertretern aus Wittenberg eine engere Zusammenarbeit besprochen – auch mit Blick auf das Reformationsjubiläum 2017. Bereits im November dieses Jahres wird beispiels- weise ein Quartett mit vier Sängerinnen aus Weißrussland bei einem Konzert in Eisenach auftreten.
Auf dem Programm des Treffens in der weißrussischen Botschaft standen außer- dem Vorträge und Diskussionen zu Themen wie “Kultur, Tourismus, historisches Erbe” und “Wirtschaft und Technologietransfers”. Zudem gab es Berichte über die Entwicklung der deutsch-weißrussischen Städtepartnerschaften seit dem Treffen vor rund einem Jahr. Eine nächste Städtepartnerkonferenz wurde für September 2011 vereinbart. Die weißrussische Botschaft wird für die Partnerstädte auch weiterhin für alle Fragen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen, bot Botschafter Andrei Giro erneut ausdrücklich seine Unterstützung an.
Seit gut zehn Jahren verbindet eine Partnerschaft Eisenach und das weißrussische Mogilew. Seit 1997 waren regelmäßig Kinder aus Mogilew zu Ferienaufenthalten in der Wartburgstadt. Auch kulturelle Verbindungen existieren. Unter anderem gastierten mehrmals verschiedene Musikensemble aus Mogilew in Eisenach und lernen seit einigen Jahren weißrussische Musikstudenten in Eisenach die Bach‘sche Musik kennen. Andererseits wurde in Mogilew mit Unterstützung des Eisenacher Gründer- und Innovationszentrums ein Technologiezentrum aufgebaut. Immer wieder waren Vertreter aus der Politik zu Gast in Eisenach – auch Mitglieder der sozialdemokratischen Oppositions-Bewegung.
Fassaden-Sanierung am Theater Eisenach kommt gut voran
Die komplette Erneuerung der Außenfassaden kommt gut voran. Nach Abschluß der Sanierung der nordwest- lichen Fassade und des Bühnenhausdaches, die 2009 begonnen wurde, wird nun die restliche Außenhaut, zu der auch das Eingangsportal gehört, fachgerecht und mit viel Aufwand zu neuem Glanz gebracht. Mit 722.000 Euro vom Freistaat Thüringen, 406.000 Euro von der Städte- bauförderung, 146.000 Euro von der Stadt Eisenach, 49.000 Euro vom Wartburg- kreis und 30.000 Euro von der Denkmalpflege sollen die Kosten der Sanierung gedeckt sein. Der Gesamtumfang der Baumaßnahme beträgt rund 1.353.000 Euro.
Bereits fertiggestellt ist mit einer Landesförderung in Höhe von 131.000 Euro ein deutlich vergrößerter Ballettsaal. Das freut natürlich in erster Linie die Tänzerinnen und Tänzer rund um Chefchoreograph Andris Plucis, denn die Trainingsbedingung- en wurden dadurch erheblich verbessert.
Verantwortlich für das Projekt ist das Architekturbüros Backofen & Seidenzahl aus Eisenach. Mit der Fertigstellung der Sanierung ist Ende Oktober 2010 zu rechnen.
Bekommt Eisenach jetzt wirklich eine U-Bahn?
Es ist kaum zu übersehen. An einigen Stellen nahe der Eisenacher Innenstadt wird gebuddelt und die Straßen aufgerissen, was das Zeug hält. Ob am Frauenberg oder wie hier auf unserem Bild im Goethe-Viertel Ecke Fritz- Erbe-Straße. Das wird bestimmt eine U-Bahn, denkt sich da so mancher Einheimische beim Betrachten des fast täglichen Verkehrs-Chaos besonders zu den Stoßzeiten.
Für das Chaos kann die Stadt nichts. Es gibt einfach zu viele Autos und dafür ist die City der Wartburgstadt einfach nicht geeignet. Zwar ist das Parkplatz-Problem für PKW durch das Parkhaus am Markt theoretisch entschärft, aber nicht jeder Autofah- rer kann oder will diese Möglichkeit nutzen. Direkt auf dem Marktplatz parken wäre natürlich viel schöner. Zu DDR-Zeiten war das tatsächlich möglich und da gab es bei weitem nicht so viele Autos wie heute. Allerdings bimmelte da eine Straßen- bahn 1975 durch die Stadt und sogar quer durch die Karlstraße. Heute wäre diese öffentliche Verkehrs-Variante undenkbar, betrachtet man die städtische Einkaufs- meile und Fußgängerzone heute. Der zentrale Teil der Innenstadt ist übrigens für den mobilen Verkehr gesperrt, obwohl der eine oder andere Kraftfahrer schon gern bis in das Klamotten-Geschäft fahren würde, um das passende Outfit für die näch- ste Sonntagstour zu erwerben. Da nervt die Parkplatzsuche schon und man will ja auch noch dahin und dort hin und für was hat man eigentlich das teure Auto. Früher gab es da eben eine Straßenbahn, die gemütlich durch die Stadt zuckelte. Heute nimmt, wer möchte, eine der Buslinien, womit wir wieder beim Problem wären. Der Bus benutzt ganz ohne Sonderrechte wie all die vielen PKW die erlaubten Straßen und wenn der Verkehr steht, dann steht auch der Bus. Da kommen die eiligen Zeit- genossen beim Betrachten aktueller Straßenbaustellen auf Ideen. Eine U-Bahn muß her, welche auf mindestens zwei Linien die Innenstadt unterquert und selbst- verständlich unter jedem Geschäft der Karlstraße eine Haltestelle hat. Ach ja, das wäre doch schön und die haben ja auch schon angefangen mit der U-Bahn, oder..? Natürlich gibt es keine Metro für die Wartburgstadt, obwohl die City als angehende Weltstadt mit einer coolen U-Bahn um eine tolle Attraktion reicher wäre.
Unser "Buddel-Foto" ist zwar echt, aber in einem Teil der Goethestraße Ecke Fritz- Erbe-Straße wird unter anderem nur eine neue Gasleitung verlegt. Das im Bild er- kennbare U-Bahn-Schild wurde spaßhalber nur für die Aufnahme platziert und so muß die Dame mit dem roten Schirm auch in Zukunft zu Fuß durchs "Wartburg- Städtchen" gehen. Obwohl, schön wär so eine "City-Metro" schon, aber was solls...
Spiel und Spaß zum Weltkindertag 2010 in Eisenach
Das war schon ein buntes Angebot, was die Eisenacher Stadtverwaltung für den Weltkindertag am 20. Septem- ber 2010 zusammengestellt hatte. Hunderte Kinder aus der Wartburgstadt und der Region hatten Spaß zwischen der Hüpfburg und einem Kletterberg. Jede Menge buntes Programm sorgte für gute Laune und das nicht nur bei den kleinen Besuchern der alljährlichen Veranstaltung. Nach der Eröffnung durch Bürgermeisterin Ute Lieske sang zunächst der Chor der Jakob-Schule Eisenach, gefolgte von den witzigen Darbietungen mit Clown Ben Guri. Wissenswertes zeigte die Verkehrswacht mit Bremssimulator und einem Bewegungsparcour. Gemalt wurde mit der Künstlerin Lydia Schindler und die Koch-Kids vom Kinder- und Jugendzentrum "Nordlicht" hatten leckere Waffeln im Angebot. Zusammengefasst eine rundum gelungene Veranstaltung.
Applaus und stehende Ovationen für Rhapsodie Espagnole
Es geht doch... wird sich so mancher Theater-Besucher zur Premiere von "Rhapsodie Espagnole" im Eisenacher Landestheater gedacht haben. Die allgemein gelungene Aufführung zeigte einmal mehr, was für ein Potenzial das Ensemble des Landestheater hat. "Fast wie in alten Zei- ten" kommentierte ein Besucher gegenüber Eisenach- City.de auf die Frage, wie der spanische Opern-Ballett- Abend gefallen hat.
Nach stürmischen Applaus und Bravo-Rufen folgte eine heitere Premieren-Feier im Foyer des Theaters, die fast genauso gut besucht war, wie die Aufführung selbst. In Zukunft sollen die After-Show-Partys nach einer Premiere im Theater Eisenach wie- der ein fester Bestandteil der aktuellen Aufführungen werden. Hier treffen Macher und Publikum einer Inszenierung direkt aufeinander. Intendant Ansgar Haag stellte zur "Rhapsodie Espagnole" die Beteiligten vor und hinter den Kulissen vor, was so manche Heiterkeit brachte, wenn die Schrift im Programmheft zu klein und die ge- eignete Brille zum lesen nicht greifbar ist. Die volkstümlich anmutende Runde mit jeder Menge Heiterkeit sorgte mit den Miniauftritten der jeweiligen Protagonisten für Spaß und Kurzweil bei den Theater-Freunden. An dieser Stelle sei das Ballett, die Sänger Rodrigo Porras Garulo und Bryan Rothfuss sowie Regiesseur Georg Blüml stellvertretend genannt. Einen besonderen Applaus gab es für die Kids der Eisen- acher Walldorschule, die als Kleindarsteller die Zuschauer begeisterten.
Mehr Infos unter: www.theater-eisenach.de
Der 6. Thüringer Ehrenamtstag fand in Eisenach statt
Auf Entscheidung der Thüringer Ehrenamtsstiftung fand der 6. Landes-Ehrenamtstag am 18. September 2010 in der Wartburgstadt Eisenach statt. In Zusammenarbeit mit der Eisenacher Freiwilligenagentur und die Stadt- verwaltung päsentierten sich Verbände und Verein, um Interessierten das Ehrenamt mit seinen wichtigen Auf- gaben anschaulich näher zu bringen. Bürgerschaftliches Engagement in seinen vielfältigen Formen ist in unserer Gesellschaft ein wesentlicher Bestandteil besonders in den Bereichen des öffentlichen Lebens. An rund 35 Ständen gab es Informationen zum Thema Ehrenamt. Auch ein buntes Bühnenprogramm mit Tanz und Musik sorgte für kurzweilige Unterhaltung bei den zahlreichen Besuchern der Veranstaltung.
Die stellvertretende SPD-Vorsitzende und Thüringer Sozialministerin Heike Taubert wurde neben der städtischen Prominenz wie Oberbürgermeister Matthias Doht von der regionalen Video-Produktion "Mediagate Eisenach" begleitet. Die bewegten Bil- der des Tages finden Sie in einer späteren Ausgabe hier auf diesen Seiten.
Rhapsodie Espagnole - Ein spanischer Opern-Ballett-Abend
Stierkampf, Sonne, Leidenschaft – so und ähnlich lauten die Schlagworte, die gemeinhin mit Spanien in Verbindung gebracht werden. Was davon ist Klischee, was entspricht den Tatsachen? Oder existiert das „wahre“ Spanien nur in der Imagination von Nicht-Spaniern? Die Eröffnungspremiere des Landestheaters Eisenach „Rhapsodie Espagnole“, ein spanischer Opern-Ballett-Doppelabend, lädt ein zu einer Reise auf die iberische Halbinsel – ins Spanien der Träume, der Sehnsucht und der Seelen-Leidenschaft.
Im ersten Teil steht mit „La Gran Vía“ die berühmteste und beliebteste aller Zarzuelas (der spanischen Form der Operette) auf dem Programm (deutsch- sprachige Erstaufführung). Schon der Uraufführung 1886 war ein sensationeller Erfolg beschieden (570 Aufführungen im ersten Jahr!), und ihre aus zeitge- nössischen Tänzen wie Tangos und Pasodobles bestehende eingängige Musik zählte bald zu den Schätzen Madrider Folklore. In der Folge immer wieder tagespolitisch erweitert, deckte das Stück in zahllosen Aktualisierungen augen- zwinkernd gesellschaftliche Missstände auf. In der exklusiv für das Landestheater erstellten deutschen Übertragung von Georg Blüml, der auch Regie führt, ist es die Geschichte eines Reisenden, dem in einer von Machos dominierten Umgebung Typisches, aber auch Unerwartetes begegnet. Neben Solisten des Meininger Opernensembles und Gastsolisten stehen ein Kinderchor der Waldorfschule Eisenach sowie die Tänzerinnen und Tänzer des Balletts Eisenach auf der Bühne.
Im zweiten, von Chefchoreograph Andris Plucis gestalteten Teil (Uraufführung) hebt die Leidenschaft ihr Haupt, wenn das Ballett Eisenach Debussys „Prélude à l´après-midi d´un faune“, ein Hauptwerk des musikalischen Impressionismus, und die dem Doppelabend den Namen gebende „Rhapsodie Espagnole“ von Maurice Ravel, eine Beschreibung des Spaniens seiner Träume, vertanzt.
Unter der musikalischen Leitung von Chefdirigent Carlos Domínguez-Nieto spielt die Landeskapelle Eisenach. Das Bühnenbild stammt von Kerstin Jacobssen, die Kostüme entwarf Danielle Jost. (Beitrag: Landestheater / Foto: Carola Hölting)
Eröffnungspremiere am 18. September. Mehr Infos unter: www.theater-eisenach.de
Herbstfest am Elisabeth-Gymnasium in Eisenach
Im herbstlich dekorierten Schulhaus erwarten Lehrer, Schüler und Eltern des Elisabeth-Gymnasiums in Eisenach, Nebestraße, am Samstag, dem 18. Septem- ber, von 14 bis 17 Uhr ihre Gäste zum diesjährigen Herbstfest. Vor allem Grundschülern und deren Eltern bietet dieser "Schnuppertag" Gelegenheit, sich im Gymnasium umzuschauen und sich in Gesprächen mit Lehrern und Schülern umfassend zu informieren. Den Auftakt der Präsentation gestaltet der Schulchor, bevor viele weitere Programmpunkte das Interesse der Besucher auf sich lenken. Sprachspiele, Wissensquiz, Lesungen, Knobelspiele am Computer, naturwissenschaftliche Experimente, Fitness-Stationen, Tanz- und Theateraufführungen gehören dazu.
Die zukünftigen Gymnasiasten können sich künstlerisch betätigen - beim kreativen Malen, Basteln oder Töpfern. Die Teilnahme an der Schulrallye trägt nicht nur dazu bei, sich mit dem Schulhaus vertraut zu machen, sondern wird bei Erfolg auch mit kleinen Preisen belohnt.
Für das leibliche Wohl wird in der Cafeteria und am Grill bestens gesorgt. (Beitrag: Thomas Levknecht)
Ein außergewöhnliches Klangereignis im Theater Eisenach
Natürlich ist die moderne Musik nicht jedermanns Ge- schmack, aber sie findet ein breites Publikum, das sich für den an konservative Klassik gewöhnten Hörer meist wirr anhörenden Tönen durchaus erfreuen. Eine beson- dere vor allem akustisch interessante Aufführung bot das Projekt soundingD den Konzertfreunden im Theater Eisenach. Ein Ensemble Modern mit 60 Musikern, daß scheinbar bunt verteilt den Zuschauerraum bevölkerte, begeistere die zum großen Teil auswärtigen Besucher mit einem 3dimensionalen Hörgenuss. Während im ersten Teil des Konzertes das Orchester noch artig auf der Bühne saß und eine Suite von Arnold Schönberg zu Gehör brachte, verteilte sich der Klangkörper im zweiten Teil des Abends im Zuschauerraum und auf den Rängen. Selbst in den Seitenzugängen wurde musiziert. Wer in der Mitte des Parketts einen Platz hatte, erlebte die Uraufführung eines neuen Werkes von Benedikt Mason in allerbesten Sourround mit eingebautem Dolby Digital. Gut 30 Minuten umschwärmten die Töne des Orchesters unter der Leitung von Oswald Sallaberger den Hörer. Zu den leider wenigen Besuchern aus Eisenach gehörte Bürgermeisterin Ute Lieske und Pfarrer Manfred Hilsemer, der als bekennender Musikfreund sich dieses Ereignis natürlich nicht entgehen ließ.
Mehr Informationen zum Projekt soundingD: www.sounding-d.net
Kaiserliches Wetter zum Sommerfest im Palmental Eisenach
Regionale Ortsverbände bekannter Parteien haben auf die Landespolitik sicher einen gewissen Einfluß, jedoch nicht auf das Wetter. Das war am 11.09.2010 zumindest dem Stadtverband Eisenach der SPD zum alljährlichen Sommerfest recht wohlgesonnen. In die Gartenanlage Palmental hatte man eingeladen zu Kaffee und Kuchen, Bratwurst und Eisenacher Bier. Natürlich geht auf einer solchen Veranstaltung nichts ohne Ehrengast. SPD-Sozialministerin und stellver- tretende Landesvorsitzende Heike Taubert folgte der Einladung zur spätsommer- lichen Gartenparty gerne. Eine gute Unterhaltung jenseits politischer Probleme ist auch für eine Ministerin die willkommene Abwechslung.
Heiko Gentzel (thüringischer Landtagsabgeordneter der SPD) ist für sein allgemein heiteres Wesen bekannt und so wurde aus einer kleinen Partei-Veranstaltung eine stimmungsvolle Runde, bei der auch der Spaß für die Jüngsten nicht zu kurz kam.
Natürlich waren die Gartenfreunde der Laubenlandkolonie Palmental ebenfalls ein- geladen und so mancher Hobbybotaniker folgte der wohlgemeinten Einladung. Zu den bekanntesten Zaungästen, die sich eine Bratwurst holten, gehört sicherlich das Eisenacher Sommergewinns-Original "Mäxer" alias Günther Burkhardt.
Ein kleines Quiz zum Thema Wissenswertes aus Eisenach sorgte für Spaß beim beantworten der Fragen. Der Gewinner erhielt einen Preis, der unter anderem ein Essen mit Heiko Gentzel nebst Besuch im Parlament in Erfurt enthielt.
Zusammenfassend ein munterer Nachmittag mit Spaß und Unterhaltung, auf dem die aktuelle Landespolitik maximal am Label der Partei erkennbar war.
Mittelalterlicher Europareiseweg führt durch Eisenach
Heute wäre es eine Bundesautobahn, vielleicht wie die A 4, oder mehr noch, eine Europastraße. Tatsächlich verlief sie ungefähr zwischen Erfurt und Eisenach nahe der B 7 und zwischen Eisenach und Vacha/Hünfeld im Bereich der B 84. Ihr Name war vornehm: „Via Regia“ – Königsweg. Seit dem 14. Jahrhundert war sie war sie teilweise die „Hohe Straße“, die manchmal auch Abzweigungen und parallel verlaufende Straßen hatte. Unsere Via Regia war die Verbindung zwischen Ost- und Westeuropa. Auf dieser Straße reisten Kaufleute, Soldaten und fromme Pilger. So gab es Informationsaustausch zwischen Orient und Okzident. Heute ist sie deshalb auch als „Europäische Kulturstraße“ vom Europarat ausgezeichnet. Damals war sie durch „Straßenzwang“ privilegiert. Das hieß konkret, die Reisenden mussten an Kaiser oder König. Später an den Landesherren, eine Straßenbenutzungsabgabe zahlen! Dafür wurde die „Königsstraße“ mehr schlecht als recht befahrbar gehalten. Sie stand unter besonderem Friedensschutz. Bezüglich Straßenräubern und Raubrittern war das zur Sicherheit der Reisenden besonders wichtig. Diese „Europäische Kulturstraße“ verdient die Aufmerksamkeit derer, die an Heimatgeschichte, Kultur und Bildung interessiert sind. Sie nützt dem Tourismus, den Hoteliers, de n Händlern und Gewebetreibenden unsere Stadt Eisenach. Die Stadt Fulda hat beispielsweise die „Hohe Straße“ mit Straßenfesten und anderen Events vermarktet. „Um diese kulturgeschichtliche Kleinod bekannt zu machen, brauchen wir, angesichts der aktuellen Finanznot der Stadt, neben bereits vorhandenen Sponsoren weitere großzügige Spender“, argumentiert SPD-Stadtratsmitglied und Historiker Dr. Wolfgang Schenk mit Blick auf einen Antrag der SPD-Ratsfraktion zur nächsten Stadtratssitzung, der auf die Anbringung von Schildern „Via Regia“ im Stadtgebiet Eisenachs einschließlich Erläuterungsschildern abzielt. Die Schilder wären, so Dr. Wolfgang Schenk, vom Aussehen identisch mit den bereits in Erfurt, Gotha und Görlitz angebrachten, welche die Eisenacher Initiativgruppe „Via Regia“ mit dem Erfurter Professor Herrman H. Saitz im Auge hat. „Wer diese Aktion finanziell unterstützen möchte, wendet sich zur Kontaktaufnahme bitte an das Büro des SPD-Landtagsabgeordneten Heiko Gentzel im Goldenen Löwen in der Marienstraße 57 in Eisenach (Tel. 03691/ 742030), speziell an dessen Mitarbeiter Frank Fey, der ehrenamtlicher Geschäftsführer der SPD-Stadtratsfraktion Eisenach ist“, erläutert Dr. Wolfgang Schenk. Die SPD der Stadt Eisenach und die Mitglieder der SPD-Stadtratsfraktion werden sich selbst an der Finanzierung der Schilder und deren fachmännische Anbringung beteiligen. (Beitrag: Thomas Levknecht)
Theater Eisenach: Matinee zu Rhapsodie Espagnole
Bis auf den letzten Stuhl war am Sonntag Vormittag des 5. September das Foyer im ersten Rang des Eisenacher Theaters besetzt. Eine Matinee zum spanischen Opern-Ballett-Abend lockte zahlreiche Theaterfreunde an, um bereits vor der Premiere Wissenswertes zur Aufführung zu erfahren. Nach einer kurzen Begrüßung von Intendant Ansgar Haag kamen dann die Macher der Inszenierung zu Wort und natürlich musikalisch zu Gehör.
Ute Dähne (Sängerin), Danielle Jost (Kostüme), Kerstin Jacobssen (Bühnenbild), Rodrigo Porras Garulo (Sänger), Georg Blüml (Regie), Andris Plucis (Choreo- graphie) und Carlos Domínguez-Nieto (Musikalische Leitung) gaben einen unter- haltsamen Einblick zur ersten Premiere in der Spielzeit 2010/11 im Landestheater Eisenach. Die spanische Zarzuela (die spanische Form der Operette) "La Gran Via" und der temperamentvolle Ballettabend zur Musik von Maurice Ravel und Claude Debussy versprechen hochwertiges Theater mit Musik und Tanz der allerbesten Art.
Mehr Infos unter ► www.theater-eisenach.de
Grabstätte der Dorothea Grimm aufwendig restauriert
Viele alte Gräber finden historisch interessierte Besuch- er auf dem Alten Friedhof in der Wartburgstadt Eisenach. Bekannte Persönlichkeiten aus vergangenen Zeiten ha- ben hier ihre letzte Ruhe gefunden. Durch die Eröffnung des Eisenacher Friedhofs im Jahr 1868 verlor das Areal an der Eisenacher Kreuzkirche seine Bedeutung, so das sich der einstige Friedhof mehr und mehr in einen Park verwandelte. Viele der alten Grabmäler verschwanden nach dem Krieg. So auch das der Dorothea Grimm, deren Name unwillkürlich an einen bekannten Märchen- sammler erinnert.
Mit besonderem Stolz enthüllte Dr. Reinhold Brunner als Vorsitzender des Eisen- acher Geschichtsverein im Beisein weiterer Persönlichkeiten der Stadt Eisenach das aufwendig restaurierte Grabmal jener Dorothea Grimm, die mit dem bekannten Märchensammler und Sprachforscher Wilhelm Grimm verheiratet war.
Während eines Besuches beim damaligen Burghauptmann der Wartburg Bernhard von Arnswald im Jahr 1867 verstarb Dorothea Grimm unerwartet an einer Lungen- entzündung. Überführungen in den Heimatort waren zu dieser Zeit nicht üblich, und so fand Dorothea Grimm ihre letzte Ruhe auf dem Alten Friedhof in Eisenach.
Nur der Sockel der ehemaligen Grabstätte überdauerte die Zeit in der kleinen Grab- kapelle der Familie Schmidt nahe der Kreuzkirche.
Auf Initiative des Eisenacher Geschichtsverein wurde 2002 die Wiederherstellung der Grabstätte begonnen. Zunächst fehlte das Geld, aber die nötige Summe konnte durch Spenden zusammengebracht werden. Neben der gußeisernen Umrandung der originalen Grabstätte verschwand1957 auch ein Engel, der die Grabanlage bis dato krönte. Ein Aufruf an die Bevölkerung über den Verbleib des Engels brachte bis heute kein Ergebnis. Der deckungsgleiche Engel von Charlotte Amalie Grimm, der Schwester des bekannten Märchensammlers, deren Grabmal sich in Kassel befindet, diente für die Fertigung eines Abgußes.
Das nun vollständig restaurierte Grabmal in Eisenach unweit der originalen Grab- stätte ziert seit seiner Enthüllung am 31. August 2010 nun ein ebensolcher Engel. Die Wiederherstellung des Grabmales insgesamt kostete 15.800 Euro. Der Betrag kam neben einem privaten Spender von der Sparkassenstiftung der Wartburg- Region und einigen weiteren kleinen Einzelspenden und Sachdienstleistungen.
Ein besonderer Dank geht an den Restaurator Stephan Scheidemann.
Party-Stimmung 2010 in der Eisenacher Wandelhalle
So klingt der Sommer... zumindest in Eisenach. Auch 2010 strömten die Besucher zu den Veranstaltungen in die Wandelhalle Eisenach, die von der Eisenacher Agen- tur setzepfandt&partner organisiert werden. Nach einer bunten Reggae-Night im August lockte auch das große Weinfest 2010 in seiner nun schon 9. Ausgabe das Volk in die historische Wandelhalle. Spiel, Spaß und Unter- haltung finden hier ebenso ihren Platz wie der der Genuß kulinarischer Kostbar- keiten oder der auserlesener Gaumenfreuden nationaler Weinkultur.
Mehr Informationen zu diesem Thema: ► www.eisenach-tipp.de
Grandioser Spielzeit-Auftakt im Landestheater Eisenach
Ein Fest für Alle. Unter diesem Motto startete das Eisen- acher Theater am 28. August in die neue Spielzeit. Und es war tatsächlich ein Fest für Alle, denn das Angebot an Kunst und Kultur machte dem altehrwürdigen Haus im Zentrum der Wartburgstadt alle Ehre. Punkt 14 Uhr ging es los ab da folgte ein Höhepunkt auf dem anderen. Den Start machte ein Familienkonzert im großen Saal mit der Landeskapelle Eisenach unter der Leitung von Carlos Domínguez-Nieto. Der Chefdirigent gab einen amüsanten aber gleichermaßen interessanten Überblick zu den Angebote aus dem Familienprogramm. Dazu gab es akustische Beispiele mit der Landeskapelle, ein Herr Bach trat auf und eine sprechende Grille aus dem musikalischen Märchen "Pinocchio" sorgte für Spaß bei den Jüngsten.
Gegen 15 Uhr drängelten sich die Besucher neugierig in den Ballettsaal, um eine Probe des Eisenacher Tanztheaters erleben zu können. Der Andrang war so groß, daß nicht alle Besucher in den Genuß kamen, die Company unter der Leitung von Andris Plucis beim trainieren auch sehen zu können.
Nach einer ausführlichen Ansage zu den Aktivitäten der Eisenacher Theatermacher durch Intendant Ansgar Haag mit einem umfassenden Ausblick auf die neue Spiel- zeit gab sich das "Junge Schauspiel" die Ehre. Ausschnitte aus der Stück "Leonce und Lena" unterhielten die Zuschauer im großen Saal und sollten Lust auf mehr machen. Sicher ist, daß das Publikum Spaß daran hatte.
Zwischen den einzelnen Mini-Aufführungen bestand für die Gäste die Möglichkeit, das große Haus und die Werkstätten zu besichtigen.
Dem Schauspiel folgte 17 Uhr eine Ballettvorstellung auf der großen Bühne. Die Popularität der Eisenacher Company konnte man bereits am gut besuchten Saal erkennen. Nur wenige freie Plätze waren in Parkett und Rang noch zu finden. Chef- choreograph Andris Plucis führte charmant durch die einzelnen Ausschnitte aus Werken, die ebenfalls auf dem neuen Spielplan zu finden sind. Bravo-Rufe und je- de Menge Applaus honorierten die Darbietungen der Tänzerinnen und Tänzer.
Gut 550 Euro brachte die mitten auf dem Theaterplatz stattfindende Kostümverstei- gerung. Auf einem eigens eingerichteten Catwalk führten Mitglieder des Balletts zum Teil hochwertige Kostüme vor, die das Theater aber nicht mehr braucht und die nun neue Besitzer suchen. Nachdem noch schnell die Gewinner eines Wettbe- werbs ermittelt waren, verwandelte sich Intendant Ansgar Haag zum Auktionator. Nach dem Motto "Wer bietet mehr" erwarb der Eine oder die Andere so manches bühnenerprobte Einzelstück, das zumindest als besonderes Extra für so manche Faschingsparty taugt.
Übrigens auch die Gastronomie unter der Leitung von Falk Matthauser hatte alle Hände voll zu tun. Im Theater-Restaurant "Tannhäuser" drängelten sich die Gäste nach Kaffee und Kuchen und die Crew am Getränkestand auf der Theaterplatz fand auch wenig Zeit für eine wohlverdiente Pause. Es gab Bier, Sekt und alkoholfrei Ge- tränke und für den deftigen Hunger fehlte natürlich auch die "Thüringer Bratwurst" nicht. Was will man mehr.
Das Eröffungskonzert der Landeskapelle Eisenach um 19.30 Uhr darf mit Sicher- heit zu den Höhepunkten des Tages gezählt werden. Unter der Leitung von Chef- dirigent Carlos Domínguez-Nieto kamen Ausschnitte ausgewählter Werke aus der neuen Spielzeit zu Gehör. Das brillante Spiel der Landeskapelle begeisterte Musik- freunde aller Genres und der große Applaus zog die entsprechende Zugabe nach sich.
Wer Spaß am selber tanzen hatte oder einfach nur gute Musik hören wollte, konnte im Festzelt auf dem Theaterplatz sich ein freies Plätzchen suchen. Das war nicht unbedingt einfach, denn immerhin spielten ab 21.15 Uhr "The Spiters" zu großen Tanzparty auf. Da wurde es zumindest auf der Tanzfläche schon ein wenig eng und auch am Getränkestand musste durch den großen Andrang die eine oder andere Wartezeit eingeplant werden. Das störte allerdings kaum jemanden, den das Party- volk hatte Spaß und so wogte die Masse zwischen gut gespielten Oldies und jede Menge Eisenach Bier hin und her.
Nur gegen 23 Uhr wurde die Zeltparty kurz unterbrochen, damit alle Besucher das Feuerwerk auf dem Theaterplatz miterleben konnten. Das farbenpächtige Schau- spiel aus Raketen und donnernden Böllern entlockte so machem ein Ahh und so starrte die Masse fasziniert auf das glitzernde Lichtermeer am Himmel über den Theaterplatz.
Nach dem Feuerwerk ging es weiter mit allerfeinster Oldie-Musik live gespielt von den "Spiters". Einfach tanzen und Spaß haben hieß das Motto bis weit nach Mitter- nacht. Fazit der Veranstaltung: Tolle Sache. Davon hätten wir gerne mehr...
Mehr Infos unter ► www.theater-eisenach.de