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Musikalischer Jahresabschluss mit Dimo Dimov

Natürlich haben Andreas Wendisch und Jens Eberitzsch von der Eisenacher Buchhandlung "Die Eule" für das Jahr 2011 bereits weitere namhafte Gäste engagiert, jedoch der "Jahresabschluss 2010" gehörte ganz allein Dimo Dimov. Mit Ausschnitten aus seinem aktuellen Programm und vielen bekannten Weihnachtsliedern be- geisterte der Panflöten-Virtuose am 23. Dezember 2010 im Empiresaal über der Buchhandlung sein Publikum. Musik, Glühwein und weih- nachtliches Gebäck sorgten bei den Besuchern für gute Laune.
Die Redaktion "Eisenach-City.de" und die "Agentur Wendisch" wünschen allen Le- sern dieses Magazins ein Frohes Fest und besinnliche Feiertage.
Klick hier: ► Der Eisenacher Marktplatz am 23. Dezember 2010

Entdeckt auf Luthers Spuren - Seeburg am Süßen See

Es ist nicht überliefert, ob Martin Luther am 4. Mai 1525 auch Zeit fand, den Süßen See von Seeburg einem Ge- schmackstest zu unterziehen. Einerseits war der große Reformator an diesem Tag mit einer Predigt gegen die aufständischen Bauern beschäftigt, andererseits ist so ein Schluck aus dem gut 250 ha großen Gewässer auch zu Luthers Zeit alles andere als süß gewesen. Der See selbst entstand durch eine natürliche Auslaugung von Steinsalz im Untergrund und würde, wenn überhaupt, mehr einen salzigen Gaumen im Abgang hinterlassen.
Süßes produzieren ausschließlich die Weinberge unweit vom Süßen See, welche zum Saale-Unstrut-Gebiet gehören und den einen oder anderen guten Tropfen aus ihren Reben hervor bringen. So begegnet auch den vielen Touristen diese reizvolle Landschaft im Mansfelder Land. Wer nach den Spuren von Martin Luther sucht, der 1498 bis 1501 in Eisenach die Lateinschule besuchte, muss bei einem Besuch in Seeburg schon etwas genauer hinsehen. Etwas leichter zu entdecken, ohne sich vorher mit zu viel historischer Theorie zu quälen, ist das Schloss Seeburg aus dem 11. Jahrhundert. Bereits im Jahre 743 findet die Volks- und Fluchtburg Erwähnung, die im Laufe der Jahrhunderte mehrere Mal umgebaut und erweitert wurde. Beein- druckend ist die für die damalige Zeit ausgeklügelte Verteidigungsanlage der See- burg, die als prächtiges Renaissance-Schloss zu Beginn des 16. Jahrhunderts ihr schönstes Bild abgeben wird.
Martin Luther selbst wurde am 10. November 1483 in Eisleben geboren, dass von Seeburg nur einen Katzensprung entfernt liegt. Der motorisierte Tourist von heute benötigt gerade mal 20 Minuten vom Ortskern der Lutherstadt bis an die Seeburger Uferpromenade am Süßen See, wenn das Wetter schön und die Straße frei ist.
Ein weiteres Kleinod von Seeburg ist die Fleckenkirche "Sankt Nicolaus". Die um 1180 erbaute Kirche beherbergt in ihrem Innern einen aus dem Cranach-Umkreis stammenden Flügelaltar.
Eine ganz besondere Attraktion sind derzeit "Hanni und Nanni".... Aber da schauen sie am besten mal selbst. (Foto: Privat)

Ein Fußball für Leon aus dem Sophien-Hotel in Eisenach

Es ist natürlich nicht nur der gelbe Fußball für Leon, der im Rahmen der Eisenacher Weihnachtsstrauß-Aktion ei- nen lang ersehnten Kinderwunsch erfüllen wird. Kinder aus Familien, denen es aktuell nicht so gut geht, bekom- men hier ihr gewünschtes "Weihnachtsgeschenk", dass von örtlichen Unternehmungen aber auch privaten Spon- soren ermöglicht wurde. Bereits seit 3 Jahren unterstützt auch das Sophien-Hotel in Eisenach die alljährliche Aktion mit mehr als nur einem Geschenk.
Stolz präsentiert der Geschäftsführer des Hotels Maik Krüger, die Leiterin der Re- zeption Sandra Wichmann und Hotelfachfrau-Azubi Anne Braun das Ergebnis am Tag vor der Geschenke-Übergabe im Bürgerhaus Eisenach. Einen Grund dazu gibt es wohl, denn immerhin haben sie und die vielen anderen Mitarbeiter aus Service und Küche für die gute Sache gespendet. Ein ferngesteuertes Formel-1-Auto, Harry Potter als DVD, ein flottes Auto mit Rückzugsmotor, ein dickes Buch über Pflanzen und weitere Geschenke konnten dadurch ermöglicht werden. Auf diese Weise Kin- dern zu helfen, ist für viele Kollegen des Hotels eine echte Herzens-Angelegenheit. "Das wir direkt und unbürokratisch helfen können, ist für mich das allerwichtigste", ist vom Geschäftsführer des Hotels Maik Krüger zu erfahren. "Ein ehrenamtliches Engagement hat für mich eine hohe Bedeutung, besonders wenn man Kinder unterstützen kann" erzählt Sandra Wichmann. Immerhin plant das Eisenacher Hotel für 2011 auch außerhalb der Weihnachtszeit diverse Aktionen rund um das Thema "Helfen im Dienst am Menschen". Was das genau sein wird, erfahren Sie zu gege- bener Zeit hier auf diesen Seiten.

Tolles Weihnachtsprogramm 2010 im Elisabeth-Gymnasium

Auch in diesem Jahr ein vorzüglicher Genuss, das traditionelle Weihnachtsprogramm des Elisabeth-Gymnasium! Eltern, Großeltern, aktuelle und ehemalige Schüler und Lehrer und interessierte Gäste saßen und standen dicht gedrängt in der Turnhalle und auf der Em- pore. Roswitha Becker, die Schulleiterin, schaffte mit ihren Kolleginnen noch Stühle zuhauf herbei; doch sie reichten letztendlich nicht aus. Weiträumig um das Elisabeth-Gymnasium war kein Parkplatz zu bekommen, das äußere Zeichen für den Abend des Weihnachts- programms.
Erstmals wurde das Weihnachtsprogramm moderiert. Johanna Neumann (Klasse 12) und Julius Hohmann (Klasse 10) führten mit viel Charme durch das fast zweistündige Programm. Ältere Besucher fühlten sich wohlwollend an Margot Ebert und Heinz Quermann beim einstigen Fernsehklassiker „Zwischen Frühstück und Gänsebraten“ erinnert. Zunächst überbrachte der kleine Chor unter Leistung von Susanne Sichting musikalische Festtagsgrüße mit instrumentaler Begleitung unter der Überschrift „Fröhliche Weihnachten überall“. Besonders eindrucksvoll das Cello! Schüler der 9.Klasse des musikalisch-künstlerischen Zweiges (ein Markenzeichen des Elisabeth- Gymnasium!) interpretierten auf besondere Art ein Gedicht von Matthias Claudius zum Thema Winter. Die Schönheiten des Winters wurden aufgezeigt. Wir wird Weihnachten in anderen Ländern gefeiert? Russlands Väterchen Frost und Amerikas Santa Claus, der durch die Luft geflogen und dann durch den Kamin kommt, fanden in der Aufführung der Theatergruppe Erwähnung. Traditionelle Weihnachtslieder aus aller Welt wechselten sich dann mit Musical-Melodien und amerikanischen Spirituals ab. Der große Chor unter Leitung von Susan Unger lief zur Höchstform auf. Auch, weil die jungen Künstler selbst riesigen Spaß hatten. Bei der Interpretation von „Es ist ein Ros entsprungen“ mit Nathanael Stelzner an der Trompete, Birthe Gärtner am Violoncello und Regina Brunecker am Klavier wurde es allen ganz warm ums Herz. Viel Beifall für weihnachtliche Kammermusik, präsentiert durch Isabella Unger, Susan Unger und Christiane Gerlach. Zu hören war „Tochter Zion, freue Dich“. Die jungen Künstler scheuten sich nicht Kompositionen zu Gehör zu bringen, die wegen ihrer anspruchsvollen Solostimmen ganz schwierig vorzutragen sind. Das gelang völlig fehlerfrei! Bei schwungvollen Weihnachtsliedern der weiblichen Nicoläuse der Klassen 10 und 11 swingte es, wippten die Besucher begeistert mit.
Ein Augen- und Ohrenschmaus, ein weihnachtlicher Showtanz. Rockiger Gitarren- sound mit Gesang, auch aus diesem musikalischen Spektrum wurde das Weihnachtsfest beleuchtet. Der kleine und der große Chor servierten dann zum großen Finale gemeinsam klassische und moderne Weihnachtslieder. Mit der weihnachtlichen Weise „Feliz Navidad“ des blinden puertoricanischen Gitarren- virtuosen Jose Feliciano endete das Programm. Mit wahren Beifallsstürmen wurde den jungen Künstlern gedankt. Viele erhoben sich von ihren Sitzen, wie auch der sichtlich berührte ehemalige langjährige Direktor Gerhard Sippel, jetzt im Förderkreis des Elisabeth-Gymnasiums engagiert. „Jetzt kann es Weihnachten werden“, sprach Direktorin Roswitha Becker allen aus den Herzen. Aber auch in diesem Jahr denken die Schüler und Lehrer des Elisabeth-Gymnasiums Eisenach an jene Kinder, die mit Sorgen dem Fest entgegen schauen müssen. Bedürftigen Eisenacher Kindern kommt der Erlös der alljährlichen Grabbelsackaktion in Höhe von 345 € zugute. Für die Aktion von Antenne Thüringen und der TLZ „Thüringen sagt Ja zu Kindern“ wurde ein Teil des Erlöses aus dem Verkauf von Kuchen und Kaffee am Nachmittag verwendet. Die Besucher hatten zudem Gelegenheit beim Verlassen mit ihrem ganz persönlichen Beitrag ihr Ja zu “Thüringen sagt Ja zu Kindern“ zu leisten. (Beitrag und Bild: Thomas Levknecht)

Winterlicher Endspurt zum Eisenacher Weihnachtsmarkt

Noch dampft es duftend aus den Glühweingläsern auf dem Eisenacher Weihnachtsmarkt. Bis zum 19.12. kann der Besucher sich zwischen Rathaus und Riesenrad von der vorweihnachtlichen Atmosphäre verzaubern lassen. Besonders die kulinarischen Genüsse locken nach dem Einkaufsbummel durch die Innenstadt Einheimische wie Besucher auf den verschneiten Marktplatz. Da wird die inzwischen zu weißen Hügeln getürmte Pracht sogar zum Kunstwerk, dass nach ei- nem guten Schluck Küsten-Glühwein sogar Bewunderer findet.
Für die Kleinen eine Runde auf der Eisenbahn und für die Großen noch eine Run- de heißer weihnachtlicher Getränke mit und ohne Schuss. Noch bis zum 4. Advent kann der Weihnachtsmarkt mitten im Herzen der City besucht werden.

Weihnachtliche City-Romantik 2010 in der Wartburgstadt

So menschenleer ruhig ist es natürlich nicht immer in der Karlstraße mitten im Herzen der Wartburgstadt. Am Tage ist die städtische Einkaufsmeile schon ziemlich gut besucht. Natürlich sind in der vorweihnachtlichen Zeit die Geschäfte und Warenhäuser besonders gut gefüllt, was den Einzelhandel freut und dem Geschenke-Suchenden seinen alljährlichen Was-Kauf-Ich-Nur-Stress beschert. So hat jeder auf seiner Seite des Laden-Tisches seine in der Verkaufs-Evolution festgelegte Aufgabe, mit der er sich alle Jahre wieder herumärgern muss.
Allerdings ist der Stress kurz vor Weihnachten auf der Suche nach einem idealen Geschenk durchaus ein vermeidbares Phänomen. Es gibt doch fast alles, was der Eine oder Andere gar nicht braucht und das sogar das ganze Jahr über. Da ist es in der Theorie doch überhaupt nicht nötig, dem Vordermann am Regal das scheinbar allerletzte Fläschen Duftwasser samt Glitzerverpackung per Hechtsprung aus der Hand zu reisen. Vor ein paar Wochen hat sich doch auch keiner für das ganzjährig dauerhaft preisgesenkte Duftgebräu ala Marke interessiert. Nun soll es genau die Brühe aus ätherischen Ölen und anderen zum Teil abenteuerlichen Zutaten sein, die als ewiger "Dauer-Tiefpreis-Renner" dann auch noch vom späteren Umtausch bei Nichtgefallen ausgeschlossen ist. Und wenn dann bei Jagderfolg das schwer erkämpfte Geschenk dem Beschenkten nicht gefällt, ist die nächste Familienkrise so gut wie vorprogrammiert. Das müsste sich doch eigentlich auch irgendwie ver- meiden lassen.
Tut es auch, aber wer will denn schon bei Glühwein und anderen Annehmlichkeiten seine Zeit auf dem Weihnachtsmarkt verplempern, wenn der direkte Körperkontakt im Kaufhaus ebenso viele Emotionen beim Verlust des Überblicks erzeugt wie die eine oder andere Tasse "Glühwein mit Schuss" zuviel. Bevor man dann vielleicht im allgemeinen Übermut nach auf das große Riesenrad steigt und in luftiger Höhe die Angebetete mit einem Lebkuchenherz romantisch beschenkt, ist die Fahrt auf der Rolltreppe fast genauso aufregend und die Weihnachtsmusik ist eh die selbe.
Am besten, man fragt die ältere Generation mal, wie das damals so mit Weihnach- ten war, als alles noch ein wenig ruhiger zu ging. Des Fest der Liebe und Besinn- lichkeit war zwar nicht ganz so bunt mit seinen Vorboten, die zum Teil bereits seit Anfang Oktober die Super-Markt-Regale füllen, aber der Sinn von Weihnachten liegt ja nicht unbedingt darin, sich ausschließlich beim Einzelhandel eine kauforientierte Xmas-Schlacht zu liefern. Aber was soll... Immerhin werden in Kürze ja bereits die ersten Osterhasen in den Märkten zu finden sein, damit die Vorfreude auch auf das Ereignis rechtzeitig in die verkaufs-orientierten Bahnen kommt.
Die Readaktion Eisenach-City.de wünscht Ihnen jedenfalls ein besinnliches Fest, egal auf welches Sie sich gerade vorbereiten.

Weihnachtshits auf der Panflöte mit Dimo Dimov

Ein Ohrenschmaus der ganz besonderen Art erwartet die Besucher am 23.12. im Empiresaal in der Eisenacher Buchhandlung "Die Eule". Ein Auftritt des Panflötenvirtu- osen Dimo Dimov bringt weihnachtliche Musik meister- lich gespielt zu Gehör bei Glühwein und Weihnachtsge- bäck. Ein bunter Reigen bekannter Melodien wird nicht nur die Freunde der Panflöten-Musik begeistern. Dimo Dimov selbst spielt ein weltweit einzigartiges Instrument dieser Art aus feinstem Porzellan, das auch an diesem Abend die Zuhörer mit seinem wunderbaren Klang verzaubern wird.
Karten sind im Vorverkauf in der Buchhandlung "Die Eule" zum Preis von 10.- Euro erhältlich. Glühwein und Weihnachtsgebäck sind inklusive. Der Beginn der Veran- staltung am 23.11. 2010 im Empiresaal über der Buchhandlung ist 19.30 Uhr.

Erneuter Eiszapfen-Einsatz der Feuerwehr Eisenach nötig

Die Eisenacher Berufsfeuerwehr wurde zwischen dem 10. bis 13.12. insgesamt 21 Mal alarmiert. Grund waren wegen des Tauwetters überwiegend Schnee und Eis, die von den Dächern zu stürzen drohten. So mussten wie hier in der Georgenstraße Eiszapfen und Eisplatten an mehreren Häusern beseitigt werden. Auch an Rathaus, Stadtschloss und Verwaltungsgebäude Markt 22 musste Eis und Schnee entfernt werden; teilweise waren auch Absperrungen erforderlich - so beispielsweise für den Gehweg am Markt 22, wo eine Frau von Eisbrocken getroffen worden war. Sie wurde vom Rettungsdienst versorgt. Auch am Stadt- schloss wurde der Gehweg zeitweise gesperrt, da der Platz für das Drehleiter- fahrzeug der Feuerwehr nicht ausreichte und nicht alle Eiszapfen entfernt werden konnten. In der Alexanderstraße beschädigten herabstürzende Eisplatten ein PKW.

Der "Zauber der Weihnacht" verzauberte das Publikum

In Eisenach gastierte die Hitfamily mit dem "Zauber der Weihnachts" bereits vor einigen Jahren. Nun begeisterte das Trio Stefanie Hertel, Stefan Mross und Eberhad Her- tel das Publikum in der gut besuchten "Hörselberghalle" in Wutha-Farnroda vor den Toren der Wartburgstadt. Am 11.12. ging das erfolgreiche Weihnachtsprogramm ein- mal mehr über die Bühne. Die Mischung aus Musik und Humor mit viel weihnachtlicher Besinnlichkeit trifft als Gesamtkonzept voll und ganz den Nerv der Konzertbesucher. Ein rundum gut gelungenes Paket der guten Laune aus der Musikanten-Familie Hertel und Mross.
Bereits der Auftakt zur Veranstaltung mit Oma Hertel und Opa Mross sorgte für eine heitere Atmosphäre in der Hörselberghalle. Die urkomischen Sketche dürfen in kei- ner Veranstaltung fehlen. Wenn Opa Mross dann auch noch Opa Hertel begrüsst, ist das Spaß-Trio perfekt.
Mit bekannten Titeln startet die "Hitfamily" in den ersten Teil des knapp drei Stunden langen Programms. Vater Eberhard Hertel bringt dabei ebenso musikalische Erin- nerungen zu Gehör wie Tochter Stefanie, welche in diesen Tagen bereits seit 25 Jahren erfolgreich auf der Bühne steht. Stefan Mross steht der beliebten Künstlerin nicht nur als Ehemann zur Seite, sondern ist auch Partner auf dem künstlerischen Gebiet. Ein Auftritt von Stefan Mross ohne Trompete ist in der Weihnachts-Show ge- nauso schwer vorzustellen wie die wunderschönen Duette mit Ehefrau Stefanie, die es meisterlich versteht, ihre Fans immer wieder neu zu begeistern.
Das Bühnenprogramm ist wie gewohnt von kurzweiliger Zusammenstellung, was die gut besuchte Hörselberghalle mit jeder Menge Applaus honoriert.
Immer wieder gut sind die herrlichen Skteche. Wenn Dr. Mross das Publikum zu ei- ner humoristischen Sprechstunde bittet, bleibt kaum ein Auge trocken. Wenn dann Opa Hertel als Patient dem Schweizer Doktor in die Quere kommt, darf laut und vor allem herzlich gelacht werden. Die musikalische Untersuchung von Stefanie Hertel steht dem in nichts nach und endet in einem medizinisch notwendigen Kuss.
Volksnah ist das Trio allemal, wo selbst das ganz persönliche "Photo-Shooting" für einen Fan mitten in der laufenden Veranstaltung möglich wird. Selbst diverse Fan- Artikel werden da schon mal ganz persönlich von Stefan Mross überreicht, was er- wartungsgemäß nicht ganz ohne den ihm eigenen Witz abgeht.
Bereits der Einmarsch zum Teil zwei der Veranstaltung lässt ahnen, dass es nun Zeit für weihnachtliche Klänge ist. Schnell greift der "Zauber der Weihnacht" auf das ganze Publikum über. Neben diversen bekannten Weihnachtsliedern, übrigens her- vorragend vorgetragenen und wie die ganze Veranstaltung live, durfte natürlich auch der gespielte "Weihnachts-Sketch" nicht fehlen. Während Stefanie Hertel den Baum zum Fest schmückt, vertreiben sich Opa Mross und Opa Hertel damit die Zeit, wer wohl der bessere Weihnachtsmann ist.
Wenn dann zum Klang von weihnachtlicher Musik ganz in Familie die besinnlichen Gedanken zum Fest bis in die letzte Reihe das Gefühl von Liebe und Frieden auf- kommen lassen, hat der "Zauber der Weihnacht" die Herzen der Menschen erreicht. Unter stehenden Ovationen verabschiedet sich die "Hitfamily" und das begleitende Orchester "Wolkenlos" von ihrem Publikum.
Mehr Infos im Internet: ► www.hertel-mross.de / ► www.hainich-concerts.de

Weihnachtswerkstatt für Kinder in der Predigerkirche

In die Weihnachtswerkstatt in der Predigerkirche sind alle Kinder im Alter von 5 bis 10 Jahren am 4. Advents- wochenende eingeladen. Am 18. und 19.12. können die Kinder jeweils von 11 Uhr bis 15 Uhr basteln, experi- mentieren und ihre Ideen kreativ umsetzen. Der Zim. merer und Schreiner Klaus Berthold aus Leisnig und Roswitha Weißschnur aus Eisenach leiten die Kinder an und helfen ihnen beim Umgang mit Werkzeug, Schere und Kleber. Die Kinder können anschließend ihre kleinen Kunstwerke mit nach Hause nehmen. Der Eintritt kostet 2 Euro (incl .Material).
Die Kinder können in der Weihnachtswerkstatt vor allem mit dem Werkstoff Holz experimentieren und den Umgang mit einfachen Werkzeugen lernen. Wer nicht mit Holz und Werkzeug hantieren möchte, kann mit Roswitha Weißschnur Papiersterne bauen und entsprechende Falttechniken erlernen. Zu Gast ist an beiden Tagen auch Ralf Keppler aus der Kunstwerkstatt, der das Handwerk des Spinnens vorführen wird. Tee und Plätzchen werden in der Weihnachtswerkstatt ebenfalls nicht fehlen.

Eisenacher Feuerwehr beseitigte zahlreiche Eiszapfen

Die Eisenacher Berufsfeuerwehr war seit dem 09.12. mehrfach mit der Drehleiter in der Innenstadt im Einsatz, um Eiszapfen und Schneebretter von Dächern zu entfern. en, die drohten herabzustürzen. Dabei werden sie von Mitarbeitern des städtischen Ordnungsamtes bei der Absperrung der jeweiligen Straßenabschnitte unterstützt. Hierbei mussten die Wehrleute am Kaufhaus Schwager in der Johannisstraße und an der Georgenkirche Eiszapfen beseitigen. Zudem mussten am Abend Schneebretter vom Dach des Landestheaters entfernt werden, die auf die Clemdastraße zu stürzen drohten. Es folgten weitere “Eiszapfen-Einsätze” am Stadtschloss an der Marktseite sowie an mehreren Häusern in der Georgenstraße.
Da das Wetter auch aktuell mit wechselnden Temperaturen weitere Eiszapfen entstehen lassen wird, erinnert die Stadtverwaltung daran, dass Hauseigentümer gemäß der Ordnungsbehördlichen Verordnung an ihren Gebäuden Schneeüber- hang und Eiszapfen auch selbst beseitigen müssen, wenn diese die Verkehrs- teilnehmer auf öffentlichen Straßen und Gehwegen gefährden.

Theater Eisenach - Wenig Lose, hohe Gewinnchance

Einen neuen Opel Corsa gibt es bei der Tombola zu gewinnen, die seit einigen Tagen zugunsten der Sanie- rung der Theater-Fassade läuft. Ein Los kostet 25 Euro. Doch die Gewinnchance ist relativ hoch, denn es werden insgesamt nur 1250 Lose verkauft. Aufgrund unvorherge- sehener Schwammschäden wird die Sanierung der Fassade des Landestheaters Eisenach teurer als ge- plant. Um weitere Fördermittel zu bekommen, muss die Stadt zusätzlich eigene Mittel in Höhe von 70.000 Euro aufbringen. Dabei ist sie wegen der Haushaltslage dabei auf Hilfe angewiesen.
Aus diesem Grund veranstalten der Theater-Förderverein und die Stadt nun die Tombola. Der Opel Corsa, den es zu gewinnen gibt, hat das Opel-Autohaus Schorr Eisenach gestiftet. Verkauft werden die Lose bis zum 23. Dezember im Landes- theater Eisenach, in den Filialen der Wartburg-Sparkasse, im Hotel "Thüringer Hof" (Karlsplatz), im Autohaus Schorr (Wilhelm-Rinkens-Straße) und im Bürgerbüro der Stadtverwaltung (Markt 22). Der Corsa kann auf dem Markt vor der Stadtverwaltung besichtigt werden. Die Auslosung findet anlässlich des Neujahrskonzerts am 1. Januar im Theater statt.

Winterliches Schneetreiben über dem Eisenacher Theater

Natürlich stimmte der Wetterbericht mal wieder, wenn er sich von seiner unangenehmen Seite zeigt. Was bei ei- nem Blick aus dem Fenster, warme Stube vorausgesetzt ein herrliches Winterbild ist, führt auf den Straßen im ge- samten Bundesgebiet zu einem erheblichen Chaos. Wer da nicht raus muss, gehört zu den glücklichen, die das Schauspiel der tanzenden Schneeflocken sogar genies- sen können. Auf den Autobahnen und Landstraßen dagegen häufen sich die Unfälle extrem mit stellenweise schweren Folgen. Nicht selten ist unangebrachte Fahrweise, falsche Bereifung und eine geballte Ladung Unvernunft die Ursache von dramatischen Ereignissen. Warnungen der deutschen Wetterdienste werden da einfach ignoriert. Das Ergebnis zeigen am Abend im TV die Nachrichten.
Bereits am Vormittag vom 09.12. war das Schneetreiben so dicht und der Blick auf das Eisenacher Landestheater nur eine weisbedeckte Silhouette der mitten in der Stadt gelegenen Kultureinrichtung. Und während die Turmuhr auf dem Amtsgericht kurz vor halb zehn anzeigt, kratzt so mancher, der fahren muß, sein Gefährt von den unausweichlichen Nebenerscheinungen des Winters frei. Im Theater selbst ist die Vorstellung mit dem aktuellen Weihnachtsmärchen vom "gestiefelten Kater" voll im Gange. Allerdings haben die Kinder nicht nur daran Freude, sondern auch am ach so vielen Schnee im Winter diesen Jahres. Wo da manch Erwachsener schon bei der ersten Schneeflocke zuckt, formt die jüngste Generation munter Schneebälle in großer Zahl für eine ordentliche Schneeballschlacht, bei der auch hier und da ein Erwachsener ungewollt zum Opfer wird. Des einen Freud, des anderen Leid. Wenn der Winter das Land mit Schnee und Eis fest im Griff hat, sollten wir Erwachsenen einmal mehr die Welt mit Kinderaugen sehen. Ein Schneeball an den Kopf macht keine wirklich große Beule, die leicht vermeidbare Unvernunft auf unseren Straßen hat da oft tödliche Folgen, wenn Eis und Schnee zur Rutschpartie für Raser wird.

Friedrich W. Rüttinger im Thüringer Museum Eisenach

Gerne zeigt Friedrich W. Rüttinger auf einem Rundgang durch die Ausstellung seine "Gesammelte Leidenschaft" in Bilder, Grafiken und Porzellanen, welche der in Eisen- ach gebürtige Kunstsammler über Jahrzehnte erworben hat. Selbst Oberbürgermeister Matthias Doht verfolgt auf- merksam die hochinteressanten Ausführungen Friedrich W. Rüttingers, der im Rahmen einer kleinen Vernissage die Besucher höchstpersönlich durch die Räume führt, in denen seit dem 04.12. zahlreiche Stücke, welche vorwiegend Ansichten von Eisenach oder der nähren Region zeigen, zu sehen sind.
Was in der Vergangenheit "Erinnerungsstücke oder Mitbringsel" waren, welche bis heute von Touristen aus aller Welt gern gekauft werden, hat sich in einer recht um- fangreichen Sammlung bei Friedrich W. Rüttinger zu einem historisch wertvollem Gesamtkunstwerk entwickelt. Nun hat der inzwischen betagte Sammler einen 500 Stücke fassenden Konvolut aus seinem Besitz dem Thüringer Museum Eisenach geschenkt. Diese noble und vor allem großzügige Schenkung erweitert die Bestän- de des Museums um einen wunderbaren Schatz an Zeitzeugnissen lang vergang- ener Tage. Nicht ohne Grund würdigt Kulturamtsleiter Reinhard Lorenz gerade den Wert der Sammlung als zusammenhängendes Ganzes. Die symbolische Überga- be am 04.12. wurde musikalisch von Schülern der Musikschule "Johann S. Bach" umrahmt und fand bereits in den ersten Stunden guten Anklang bei den Besuchern und Gästen der Eröffnung. Auch Friedrich W. Rüttinger war ganz in Familie gekom- men mit Ehefrau, Bruder und Neffe. In ungezwungener Runde wurde über Kunst geredet oder was man dafür hält, was der Veranstaltung auch eine recht heitere At- mosphäre gab. Der sympathische Sammler ist keineswegs ein verbissener Jäger der Kunst, der verbissen nach noch nicht vorhandener Beute sucht. Seine Leiden- schaft hatte auch immer etwas mit Spaß an der Sache zu tun, was Herrn Friedrich W. Rüttinger auch an diesem 4. Dezember deutlich anzumerken war.
Mehr Infos im Internet: ► Aktuelle Ausstellungen in Eisenach

Fröhlicher "Nikolaus im Reuterhaus" mit Florian und Katja

Bei so viel heiterem Gemüht ist das muntere Lachen im Reuterhaus fast schon Programm. Allerdings..., wie soll man Kinder zum Lachen bringen ohne selber eine Froh- natur zu sein. Wie es geht, weiß Kinderbuchautor Florian Meyfarth ganz genau. Immerhin lässt er nun schon seit 10 Jahren zweimal im Jahr in der Reuter-Villa Eisenach die "Puppen" tanzen. Der "Nikolaus im Reuterhaus" hat sich in den vergangenen Jahren zu einer schönen Tradition entwickelt. Das Pup- penspiel mit den Geschichten aus dem Daswardaland lockt kleine und große Fans der herrlich-bunten Märchenfiguren in die altehrwürdige Villa in der Eisenacher Südstadt. Und die Geschichten und Abenteuer sind jedesmal neu.
Neu dabei ist seit 2010 die Ruhlaerin Katja Heymel. "Meine letzte Spielpartnerin ist nach der jahrelangen Zusammenarbeit in der Babypause und da hab ich Katja ein- fach darauf angesprochen. Sie hat sofort ja gesagt" erzählt Florian Meyfarth. Immer- hin kennen sich die beiden unter anderem aus der Arbeit im Jugendklub Ruhla und haben schon auf anderen Veranstaltungen miteinander zu tun gehabt. Das Talent zum Puppenspiel hat Katja Heymel allemal. Fröhlich und locker in der Stimme steht sie dem Daswardaland-Erfinder Florian Meyfarth kaum nach, was das märchenhaf- te Doppel zu einem munteren Gespann der guten Laune verschmelzen lässt.
Gefragt nach den Plänen für das Jahr 2011 winken beide augenzwinkernd ab. "Da ist noch nichts geplant und wenn es so wäre, wird es noch nicht verraten" erklärt es Florian Meyfarth sinngemäß. Das sein Ideenhaushalt für weitere Abenteuer der Be- wohner aus dem Daswardaland noch nicht erschöpft ist, gilt hierbei als sicher.
Katja Heymel möchte auf jedem Fall mit dabei sein, wenn Pinselohrhasen, Blau- schopfstärlinge und das Wiesel mit der Bommelmütze neue Freunde im Land weit neben unserer Zeit kennenlernen. "Allerdings möchte ich mich auch beruflich ein wenig weiterentwickeln" erklärt die junge Frau. "Ich habe schon immer gern mit Kin- dern gearbeitet und besitze eine abgeschlossene Ausbildung in der Kinderpflege". Nun soll das Berufsziel Erzieherin der Job für die Zukunft werden. Genügend Vor- bildung für diese Arbeit hat Katja Heymel bereits.
Das Florian und Katja keinerlei Berührungsängste mit der neuen Generation haben und selbst die Erwachsenen mit ihrem Puppentheater begeistern, zeigte die kleine Aufführung am 06.12. in der Reuter-Villa einmal mehr. Während die Kids gespannt der Geschichte mit dem Titel „Das Paket aus der Anderwelt“ lauschen, spielen Flori und Katja, als ob sie das jeden Tag machen würden. Die Zuschauer wissen nicht, mit was für einem Aufwand die verhältnismäßig wenigen Vorstellungen mit viel Lie- be zum Detail auf die selbstgebaute Puppenbühne gebracht werden. Das Florian Meyfarth die zahlreichen Figuren aus der Daswardaland-Welt nicht nur erfindet son- dern als Spielfigur für sein Puppentheater selber gestaltet und baut, wissen nur die allerwenigsten im Publikum. Wer jedoch beim Zuschauen die Kenntnis hat und die abenteuerlichen Namen der kleinen Helden sich sogar merken kann, wird an Nicki und Santa Klaus, dem Feuermarder Frans oder den ersten Flugversuchen der bei- den jungen Eisfledermäuse noch viel mehr Freude haben. Und wenn der Nikolaus an Karl, Charlotte und die anderen Kinder seine Geschenke verteilt hat und selbst Katja und Florian eine Kleinigkeit bekommen haben, verrät das Funkeln in den Au- gen der Jüngsten, das es nicht immer ein teures Spielzeug oder das flimmern der Computer sein muss, was kleine Kinderseelen glücklich machen kann.
DASWARDALAND im Internet: ► www.daswardaland.de

Das Leben der "Knef" als Biographie im Eisenacher Theater

Eigentlich dürfte Regisseur Gabriel Díaz den Applaus zu seinen Aufführungen gewöhnt sein. Was der aus Vene-. zuela stammende Theatermacher anfasst, wird regel- mäßig zu einem vom Publikum gefeierten Erfolg. Wer in seinen Inszenierungen das Besondere sucht und dabei die Möglichkeiten des Bühnenspiels kennt, findet Unter- haltung mit großem handwerklichem Können. Das Ei- senacher Theater erlebte bereits eine wunderbare "Endstation Sehnsucht" und einen gefeierten "Käfig voller Narren", mit dem Gabriel Díaz das Publikum in den Eisenacher Musentempel lockte. Nun hatte eine bereits bekannte Variante aus sei- nem szenischen Repertoire eine glanzvolle Premiere.
Bereits sein musikalisches Kammerspiel über das Leben von Zarah Leander sorg- te für großes Zuschauer-Interesse. Nun findet die Vita der Hildegard Knef seine Basis als Bühnenwerk der vielseitigen Künstlerin.
Elke Hartmann gab bereits die Zarah mit Erfolg und auch die "Knef" ist ihr musika- lisch als auch im Spiel wie auf den Leib geschrieben. Eine breiten Palette an be- kannten Chansons und Schlager wie „Für mich soll’s rote Rosen regnen” finden in der wunderbaren Stimme vom Elke Hartmann die Basis, welche eine glaubwürdige Inszenierung dieser Art braucht. Die Stationen aus dem Leben von Hildegard Knef werden in "So oder so - Hildegard Knef" zu einer außergewöhnlichen Zeitreise im Rahmen eines unterhaltsamen Abends voller Musik, Gedichte und Texte über eine außergewöhnliche Frau.
Mehr Infos im Internet: ► www.theater-eisenach.de

Das 15. Weihnachtskonzert der Musikschule „J.S. Bach“

Nicht nur gut besucht was das Weihnachtskonzert der Eisenacher Musikschule "Johann Sebastian Bach" am 4. Dezember in der Georgenkirche auf dem Marktplatz. Das Programm sorgte bei den zahlreichen Besuchern für gu- te Unterhaltung mit Musik verschiedener Genres. Mehr als 1000 Schüler zählt die Musikschule aktuell und eine Auswahl von Musikerinnen und Musiker unterschiedlich- er Altersklassen stellten ihr Können eindrucksvoll unter Beweis. Neben den wei- teren Musik-Darbietungen sorgte die Bigband unter der Leitung von Stanley Blume für ein soundstarkes Finale des gut anderthalbstündigen Konzertes. Viele Besuc- her der Veranstaltung verbanden den musikalischen Genuss mit einem kleinen Rundgang über den Eisenacher Weihnachtsmarkt vor oder nach dem Konzert.
Die Musikschule im Internet: ► Klick hier

Alle Jahre wieder... Nikolaus im Reutherhaus

Zum Nikolaustag am 6.12.2010 / 17.00 Uhr – gastiert das DASWARDALAND-PUPPENTHEATER bereits zum zehnten Mal mit seinem Weihnachts-Programm in der Reutervilla. Zum Jubiläum im Rahmen dieser Veranstal- tungsreihe des Thüringer Museums hat der Mosbacher Kinderbuchautor Florian Meyfarth eigens ein neues Stück geschrieben. „Das Paket aus der Anderwelt“ sorgt darin für einige Überraschung.
Frans, der Feuermarder, ist krank geworden, so dass er nicht an der gemein- samen Weihnachtsfeier beim Elch mit dem grünen Geweih teilnehmen kann. Sein Freund, das Wiesel mit der Bommelmütze, besucht den Kranken am Weihnachts- tag. Als dann schließlich der Santa Klaus mit seinem Rentierschlitten beim Feuer- marder überraschend Station macht nehmen die unvorhersehbaren Ereignisse ihren Lauf. Mehr sei an dieser Stelle noch nicht verraten.
Die Zuschauer treffen neben dem Wiesel und dem Feuermarder auf gute alte Bekannte, wie den Santa Klaus und den Nicki Klaus sowie die jungen Eisfleder- mäuse, oder die Wurzelwichte. Auch in diesem Jahr wird zudem eine neue Figur aus der „Puppenwerkstatt“ des Mosbachers zu bewundern sein. Alle kleinen und großen Märchenfreunde sind hiermit herzlich eingeladen.
Bereits seit zehn Jahren schreibt Florian Meyfarth Märchengeschichten für Kinder und Erwachsene. Fast genauso lang gibt es das DASWARDALAND-PUPPEN- THEATER – hervorgegangen aus einem Schülerprojekt im Jugend-club Ruhla. 2004 erschien das Buch „Tannino und der Sängerwettstreit“, „Die Libellen vom Grünfluss“ folgten zwei Jahre später. Ein dritter Roman ist derzeit in Vorbereitung. Des Weiteren entstanden Hörspiele und Kurzgeschichten u. a. für das Wartburg- Radio Eisenach.
Mehr Infos: Reuter-Vila Eisenach, Telefon: 03691 - 743293
DASWARDALAND im Internet: ► www.daswardaland.de

Tatort Eisenach - Ein Abend mit Schauspieler Peter Sodann

Das der Schauspieler, Regisseur und Theaterintendant Peter Sodann nicht unbedingt ein Kind von Traurigkeit ist mit einem ausgeprägten Humor, konnten am 02.12. die Besucher einer Lesung in Eisenach hautnah erleben. Im Empiresaal der Buchhandlung "Die Eule" sorgte der Mix aus gelesenen Buchzitaten und scheinbar frei improvi- siertem Wortwitz mit gekonnt gesetzten Spitzen beim Pu- blikum für heiteres Entzücken. Da blieb es nicht nur beim Schmunzeln, wenn Peter Sodann neben Auszügen aus dem Buch "Schlitzohren und Halunken" den Alma- nach der Missetaten zum herzhaft belachten Live-Erlebnis macht.
Den Inhalt der Veranstaltung im vollen Umfang an dieser Stelle wiederzugeben, ist sicherlich als Unsinn zu betrachten, denn der Künstler selbst sprengt den Rahmen der eigenen Veranstaltung jedes Mal aufs neue mit buchexternen Einlagen vom gut erzählten Witz bis zum wohlgewählten Gedicht. Letztere sind natürlich auch heiterer Herkunft und fügen sich nahtlos in das Gesamtkunstwerk der guten Laune ein.
Das Publikum selbst klebte stellenweise an den Lippen des Protagonisten, wobei das Zwerchfell der zahleichen Eintrittskarten-Inhaber mehrfach erheblich durchge- schüttelt wurde. Inklusive Buchverkauf mit Autogrammstunde und einer gut 20 Mi- nuten langen Pause zog sich der Abend von 20 Uhr bis kurz vor 11 kurzweilig in die Länge ganz zur Zufriedenheit der Lesungs-Teilnehmer. Besonders der mit Witzen gespickte Endspurt der Veranstaltung, welche im Vorprogramm von Pianistin Yuliya Peters musikalisch umrahmt wurde, bespaßte die Zuhörer mit manch bekanntem Kalauer, welche in loser Folge zusammen mit einem letzten Buch-Ausschnitt auf das Publikum abgefeuert wurden.
Kein Wunder, dass der Eine oder Andere am Ende der Lesung dann doch noch so ein Lese-Exemplar erwerben wollte und damit die einmalige Gelegenheit eines Autogramms nebst persönlicher Widmung nutzen konnte. Ein Schnappschuss für den Kulturteil das Familien-Albums durfte da natürlich auch nicht fehlen, wenn der Auftritt von Peter Sodann zum "Tatort Eisenach" wird. Zumindest hätte Kommissar Ehrlicher alias Peter Sodann nur lachende Zeugen auf die Frage, wie der Abend so gefallen hat, vernehmen können.
Das obligatorische Familien-Foto mit den Veranstaltern des Abends darf natürlich nicht fehlen. Auch für 2011 planen Andreas Wendisch und Jens Eberitzsch diverse Events namhafter Künstler im Impiresaal der Eisenacher Buchhandlung "Die Eule".

Das Waldschlößchen in der Weststadt gibt es nicht mehr

Am Dienstag, 30.11.2010 begrüßten die Wirtsleute Ilona und Fritz Brandau letztmalig Gäste in der Gaststätte „Waldschlößchen“ in Eisenachs Weststadt. An diesem Tag endete die nahezu 140-jährige Geschichte des Lokals am Ende der Frankfurter Straße. Ilona und Fritz Brandau, die das „Waldschlößchen“ in den letzten 25 Jahren bewirtschafteten, gehen in den wohlverdienten Ruhestand. Ein Käufer zur Fortführung als gastronomische Einrichtung wurde nicht gefunden. Ein neuer Eigentümer wird das stattliche Gebäude als Wohnhaus um- bauen und nutzen.
In den vergangenen mehr als zwei Jahrzehnten war das „Waldschlößchen“ mit 65 Plätzen im Gastraum, 35 Plätzen im Vereinszimmer sowie einer bei warmer Jah- reszeit geöffneten Freiluft-Terrasse Treffpunkt vieler Vereine. Auch der monatliche Stammtisch der SPD Eisenach-West fand hier statt.
Das "Waldschlößchen" wurde 1871 als gastliches Haus eröffnet. Die Legende besagt, es war einst der Wartburg Brauhaus. Viele bauliche Veränderungen folgten im Laufe der Jahrzehnte. Im Jahr 1958 erwarb die HO (Handelsorganisation) der DDR die Lokalität aus dem Privatbesitz der Familie Hoffmann. Die Renovierungs- bedürftigkeit stieg. Aufgrund des Zustandes der sanitären Einrichtungen konnten Frauen hier schon nicht mehr einkehren. Vor dem Verderben durch Schwamm- befall wurde es abgerissen. Unter der Schirmherrschaft der HO, deren Betriebs- handwerkern, Sportlern, Rentnern und vielen fleißigen Helfern aus dem Wohn- gebiet, eröffnete das neue Waldschlößchen im Jahr 1978 als gastronomisches Schmuckstück der Weststadt. Auch bekannte Originale aus der Eisenacher West- stadt waren im "Waldschlößchen" oft zu Gast.
Mancher Weststädter feierte hier im Familienkreis Schuleinführung, Jugendweihe oder Konfirmation und Hochzeit. Überhaupt, das familiäre Klima wurde besonders geschätzt, mit Horst Scheuch als Wirt und ab 1986 mit der Familie Brandau als Wirtsleute. Für „auswärtige“ Gäste waren natürlich die Thüringer Klöße der Renner. Heiß begehrt der Lammbraten. Groß natürlich der Trubel während des Sommer- gewinns, wenn 1600 Bratwürste gebraten werden wollten.
Jetzt ist Schluss, auch mit dem täglichen Heizen, einer Heizung aus Holz und Gas, der „Überlebenschance“, wie Fritz Brandau ironisch vermerkt. Fünf bis acht Container Holz wurden im Winter zum Heizen verbrannt. Der Gästestrom ließ nach. „Viele Stammgäste liegen bereits unter der Erde“, berichtet Illona Brandau mit einer gehörigen Portion Wehmut beim Blick auf die eigenen „Waldschlößchen“-Jahre, die nun endeten. Die Brauerei Eisenach, wie auch die Firma Demuth langjährige Partner des Waldschlösschens, baute bereits am 1. Dezember die Schankanlage ab. Nun ist es Gewissheit, die Geschichte einer weiteren Traditionsgaststätte Ei- senachs ist zu Ende. (Beitrag und Foto: Thomas Levknecht)

Glühwein und Klönschnack auf dem Weihnachtsmarkt 2010

Auch wenn Michael Lemke nicht zum ersten Mal in der Wartburgstadt am Gelingen des Weihnachtsmarktes im Zentrum der City beteiligt ist, ahnen nur wenige Marktbe- sucher, das hier neben dem süßen Glühweinduft auch ein ordentliches Stück Seeluft mit dabei ist. Allein der mit dazu gehörende Fischstand verrät die Herkunft Michael Lemkes und natürlich die frisch von der Ostseeküste im- portierten Fischspezialitäten, die im Brötchen mit Garnitur ein wohlschmeckender Leckerbissen zwischen Lebkuchenherzen und Thüringer Bratwurst sind.
Inzwischen zählt der Stand des aus Sassnitz stammenden Hoteliers regelmäßig wiederkehrende Stammgäste, die bei einem Bummel über den Eisenacher Weih- nachtsmarkt nicht selten die Runde beim "Küsten-Glühwein" beschließen, wozu auch Eisenachs Oberbürgermeister Matthias Doht gehört. Während man für Fisch und Glühwein bezahlen muß, gibt es Unterhaltung mit Spaß gratis dazu. Dafür sor- gen die Gäste in der Regel selbst, aber die muntere Truppe rund um Michael Lem- ke ist keineswegs auf den Mund gefallen und sorgt für heitere Stimmung. Selbst Minusgrade lassen da keine Trübsinnigkeit aufkommen, wenn Andreas Wendisch und Michael Lemke (rechts auf unserem Bild) in den Abendstunden zur Hochform auflaufen. Wer friert kann bei vorweihnachtlicher Party-Musik die leicht unterkühlten Hüften rhythmisch in Bewegung bringen. Für die innere Wärme stehen da mehrere Varianten an geistigen Getränken zur Verfügung, zu denn auch heißer Met und als besondere Attraktion des Hauses heißer Caipirinha gehört. Letzterer sollte je nach eigenem Ermessen nur in Maßen getrunken werden, was weniger am günstigen Preis als vielmehr an den alkoholischen Umdrehungen liegt, die das schmackhafte Getränke substanzbedingt aufzuweisen hat. Wer es ganz ohne Prozente mag, kann sich mit heißer Schokolade oder Kaffee aufwärmen. Das Angebot ist reichhaltig und auf die meisten Geschmäcker abgestimmt und wenn der Hunger kommt, ist ja auch noch der Fisch in mehreren Varianten zu haben.
Es lohnt sich also, dem "Eisenacher Weihnachtsmarkt" einen Besuch abzustatten. Wer sich zunächst einen luftigen Überblick verschaffen will, fährt mit dem Riesen- rad. Weihnachts-Artikel gibt es an den zahlreichen Ständen und für das leibliche Wohl sorgen ebenfalls mehrere Stände mit unterschiedlichen Angeboten. Von der Mischung her ist der Markt ausgewogen zu bezeichnen und an den Wochenenden kann es schon ein wenig eng werden, wenn sich die Besucher in einer Art Kreisver- kehr durch die Wege zwischen den Buden schieben. Folgt man der Runde im Uhr- zeigersinn, muß man nur rechtzeitig rechts abbiegen, um bei Michael Lemke und seinem Team kurzweilige Einkehr zu halten bei Glühwein und Klönschnack.
(Beitrag wird noch mit Bildern erweitert)
Info: Michael Lemke, Hotel zum Hafen, Sassnitz ► www.hotel-zum-hafen.de
Video: ► Der historische Weihnachtsmarkt 2008 auf der Wartburg
Video: ► Der Weihnachtsmarkt 2008 auf dem Eisenacher Marktplatz

Jodelkönigin Maria Hellwig starb im Alter von 90 Jahren

Millonen von Menschen begeisterte die beliebte Volks- sängerin Maria Hellwig über die Jahrzehnte hinweg. Am 26.11. 2010 starb die Künstlerin im Alter von 90. Jahren um 22.50 Uhr in Ruhpolding. In über 500 TV- Sendungen und stets im feschen Dirndl auftretend bescherte sie den Rundfunkanstalten allerhöchste Einschaltquoten. Wenn das inzwischen legendäre "Servus, Grüzi und Hallo" er- klang, lagen ihr nicht nur die Herzen der Volksmusikfreunde zu Füßen. Sendungen wie "Die Musik kommt" machten Maria Hellwig in den 1970er Jahren populär. Zehn Jahre lang war die ZDF-Produktion ein echter Straßenfeger, in der Musik, Land und Leute ein Podium fanden und alle damaligen Größen der Volksmusik gern geseh- ene Gäste waren.
32 Jahre lang führte sie in ihrem Heimatort Reit im Winkel gemeinsam mit Ehe- mann und Manager Addi Hellwig den "Kuhstall", den sie im Jahr 1996 nach dem unerwarteten Tod von Addi Hellwig aufgab. Wenn Maria Hellwig nicht gerade selber im Dienste der Volksmusik unterwegs war, konnten die Besucher der Gastronomie "Kuhstall" die Künstlerin höchst persönlich unter anderem in der Andenkenecke antreffen, wo unser Bild im Jahre 1994 entstand.
1990 nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten vergrößerte sich die Fangemeinde der Künstlerin erneut, zumindest in den Gebieten der ehemalig- en DDR, wo das West-Fernsehen nicht empfangbar war. In den grenznahen Orten, zu denen auch Eisenach gehörte, kannte man Maria Hellwig natürlich gut. Immer- hin zog der Auftritt der jodelnden Heidi 1973 in einer Ausgabe von "Wenn die Musik kommt" die Idee und Geburtsstunde des "Mäxer Junior" nach sich, der ab 1974 ge- meinsam mit dem Vater und echtem Original des Eisenacher Sommergewinns die Zuschauer bei Deutschlands größtem Frühlingsfest begeisterte. Für viele unerver- gessen ist hierbei der Auftritt von "Mäxer und Co" im Landestheater Eisenach.
Maria Hellwig selbst wurde von einem weiteren Jodelkönig entdeckt. Kein geringer- er als Franzl Lang erkannte das Talent der Sängerin und brachte ihr das Joddeln der hohe Schule bei. Die wunderbare Stimme und der berühmte "Jodelschlag" ist bis heute ein unverwechselbares Markenzeichen von Maria Hellwig.
Die erste gemeinsame Produktion mit der Tochter Margot im Jahr 1963 landete zu- nächst auf Schallplatte, sorgte aber da für eine hohe Begeisterung beim Publikum. Von da ab wurde das Duo "Maria und Margot Hellwig" zu einer untrennbaren Einheit und die beiden sangen und jodelten sich in der Herzen der Volksmusikfreunde.
Zahlreiche Preise, Auszeichnungen und Goldene Schallplatten krönen das Lebens- werk von Maria Hellwig und machen ihre Musik unsterblich. Mit dem Tod der belieb- ten Volkssängerin ist der deutschen Unterhaltungskunst ein unersetzbarer Juwel der Volksmusik verloren gegangen.
Maria und Margot Hellwig im Internet: ► www.hellwig-musik.de

Volker R. Hedwig - Wo Engel die Landschaft begleiten

Mit einer sehr gut besuchten "Vernissage" eröffnete das Eisenacher Lutherhaus am 25.11. 2010 die Ausstellung "Wo Engel die Landschaft begleiten". Volker R. Hedwig, selbst Eisenacher Urgestein, führte kurzweilig und unter- haltsam in die 35 Werke ein, die sich unübersehbar mit dem Thema "Engel" beschäftigen. In Handzeichnungen, Druckgrafik, Frottagen und Backsides zeigt der äußerst vielseitige Künstler weniger sein unstreitiges Können als vielmehr sein Auge für die Allgegenwärtigkeit von künstlerischen Inspirationen, wie sie uns theoretisch alltäglich begegnen. Dieses Sehen ist natürlich nicht jedem beschieden, was das Entdecken und für uns in kunstvollen Werken sichtbar machen die wohl wichtigste Eigenschaft von Volker R. Hedwig ist.
So mancher Besucher kennt den 1948 in Eisenach geborenen Künstler und seine Werke, welche immer wieder eine spürbare Begeisterung in diversen landesweiten Ausstellungen hervorrufen. Niemand muß hier grübeln, was uns der Künstler mit dem jeweiligen Exponat wohl sagen möchte oder gar was darauf zu sehen ist. Im Gegenteil. Die Werke von Volker R. Hedwig erklären sich im Regelfall sogar ganz ohne jegliche Bedienungsanleitung. Ob als Einzelstück oder wie in diesem Fall als themenbezogenes Gesamt-Kunstwerk aus vielen eigenständigen Objekten unter- schiedlicher Herstellungsform ist für jedes Auge offensichtlich, was es hier, volks- tümlich ausgedrückt zu sehen gibt. Wer sich natürlich über die Entstehung der Wer- ke ein wenig vorbildet und somit der Inspiration des Künstlers noch besser folgen kann, wird in der einen oder anderen Grafik mehr als nur ein schönes Kunstwerk entdecken. Immerhin geht Volker R. Hedwig mehr oder weniger selber regelmäßig auf Entdeckungstour. An Ideen und deren kunstvoller Umsetzung mangelt es nicht. Die Ausstellung im Lutherhaus "Wo Engel die Landschaft begleiten" ist ein wunder- bares Zeugnis davon.
Ein ebenfalls "wunderbares Zeugnis" ihres Könnens zeigten 3 weitere Künstler zur Vernissage im Eisenacher Lutherhaus. Ines Andraczek, Jörg Andraczek und Elke Büttner, die als Formation unter dem Namen "Spätlese" auftreten, sorgten für die musikalische Begleitung zur Eröffnung der Ausstellung. Allerdings ist da Begleitung als Begriff hörbar untertrieben, den die musikalische Qualität fand bei den Besuch- ern einen ebenso großen Anklang wie die Kunstwerke an den Wänden selbst. Die Musik als Mixtur aus mittelalterlicher Bordunmusik, traditionellem und modernem Folk, Chansons und Liedern gab es natürlich nur zur Vernissage der Ausstellung, die bis zum 9. Januar 2011 im Lutherhaus zu sehen sein wird.
Weitere Infos: ► www.lutherhaus-eisenach.de
Das Ensemble "Spätlese" im Internet: ► www.spaetlese-folk.de

Feurige Samba-Show in der Creuzburger Torklause

Heiße Rhythmen von Samba bis Salsa begeisterten die Besucher einer Veranstaltung der " Torklause" in Creuz- burg am 20. November. Die farbenprächtige Samba- und Karibik- Show von Oksana Burkhardt faszinierte nicht nur die Herren der Schöpfung. Auch das weiblich Publikum fand durchaus Gefallen an den elegant-erotischen Be- wegungen und wurde kurzerhand von der Künstlerin in das Programm nebst Kostüm mit eingebaut. Bis weit nach Mitternacht erfüllten orientalische Klänge die "Torklause" und Inhaberin Katy Ammerschuber äußerte sich sehr zufrieden über die Veranstaltung. "Wir wollen nach Möglichkeit in Zukunft diese Form der Unterhaltung wieder öfter anbieten" ist von der Restaurant-Chefin sinngemäß zu erfahren, die es sich übrigens nicht nehmen ließ, selber in ein orientalisches Kostüm zu schlüpfen und unter der fachlichen Anleitung von Oksana Burkhardt den richtigen Hüftschwung zu üben.
Der Abend selbst wurde von der Produktion mediagate eisenach in Ausschnitten aufgezeichnet. Die Video-Bilder finden Sie in Kürze hier auf dieser Seite.
Video No. 1: ► Viva La Salsa - Oksana Burkhardt - Torklause Creuzburg
Video No. 2: ► Viva La Salsa - Oksana Burkhardt - Torklause Creuzburg
Weitere Infos: ► www.torklause.de

Marktplatz für Gemeinnützige & Unternehmen in Eisenach

Das Prinzip für einen "Marktplatz" wie im Titel des Beitra- ges genannt, ist so einfach wie effektiv. Gemeinnützige und Unternehmen bieten ihr "Produkt" als Tauschware an, ohne für ihre Dienstleistung Geld zu fordern. Wenn zum Beispiel der Anglerklub die jungen Leute eines re- gionalen Jugendhauses zum Angeln einlädt, dürfen die Angler im Gegenzug an einer Veranstaltung im Klubhaus der Jugend mitmachen (siehe unser Bild). Das Ganze wird vertraglich abgeschlos- sen und von einem Notar besiegelt. Eine große Angebotstafel zeigt an, was da so alles zum "Tausch" angeboten wurde.
Gastgeber der Veranstaltung am 18.11. war in diesem Jahr das Autohaus Schorr. Natürlich ließ es sich Sascha Schorr nicht nehmen, ebenfalls ein interessantes An- gebot in den "Tausch-Pool" zu werfen und fand wie die meisten einen dankbaren Abnehmer, der an der Nutzung der Räumlichkeiten inklusive Autohausbesichtigung Interesse hat. Es wurde also getauscht, was das Zeug hält und am Ende nach dem großen Gong konnte Heike Apel von der Freiwilligenagentur Eisenach 42 offizielle Verträge verkünden. Ein beachtliches Ergebnis, den der Markt dauerte immerhin nur 2 Stunden.
Natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt mit Kaffee und Kuchen und vielen kleinen Häppchen für den Hunger zwischendurch. Auch im kommenden Jahr soll das Konzept in seiner bereits bewährten Form an einem andern Ort stattfinden.

Volker R. Hedwig - Wo Engel die Landschaft begleiten

Engel sind allgegenwärtig. Man sieht sie selten, doch man spürt, was sie tun. Sie machen sich überall dort bemerkbar, wo der Mensch seine Vorstellungskraft gebraucht. Dabei müssen sie nicht unbedingt so aus- sehen, wie wir es gewohnt sind. Wir finden Sie in jedem Detail unserer Lebenslandschaft, die wir durchschreiten. Sie begleiten uns, sind da, wenn wir sie brauchen. Engel - das ist eines der vielen Hilfsworte für Erlebnisse und Erfahrungen, die nicht rational zu erklären sind. Nachdenken über Engel heißt somit eigentlich: nach- denken über uns Menschen. Sie sind somit Ebenbilder unserer irdischen Gefühlswelt. Die Bilder von der "anderen Seite" entstehen im Herzen der Menschen, sie entstehen nach irdischen Gesetzen mit menschlichen Emotionen. Doch nur deshalb interessieren sie uns, vermögen sie uns zu rühren, zu betören, zu verblüffen.
"Meine" Engel habe ich gefunden in den Pinienalleen der Toskana, den alten Holztoren und marmornen Kirchentritten der Lombardei, den Weinstöcken der Pfalz, den Wolken über dem Darß, in den alten Bäumen, vor allem den Weiden Thüringens und auch auf den Rückseiten meiner Druckplatten. In Zeichnungen, Frottagen, Aquatinten und Backsides habe ich sie "gefangen" und - so glaube ich - auch für andere sichtbar gemacht. (Volker R. Hedwig 2010)
Die neue Sonderausstellung "Wo Engel die Landschaft begleiten" mit Handzeich- nungen, Druckgrafik, Frottagen und Backsides von Volker R. Hedwig wird am 25.11. um 15.00 Uhr mit einer Vernissage im Lutherhaus Eisenach eröffnet.
Weitere Informationen: ► www.lutherhaus-eisenach.de

Stimmung total zur Party No. 5 im Thüringer Hof in Eisenach

Wer die Party No. 5 am 13. November im Steigenberger Hotel Thüringer Hof besuchen wollte, musste zunächst an Türsteher Wolfgang Objelka vorbei. Der ehemalige Boxer sorgte für einen stilvollen Einlass, bevor sich die Gäste ins kulturelle Getümmel begeben konnten. Drin- nen war stellenweise kaum eim Durchkommen, denn die Party No. 5 gehört in Eisenach zu den beliebtesten Veranstaltungen, die einmal im Jahr stattfinden. Veranstalter Arne Setzepfandt zeigte sich sehr zufrieden mit der Party-Ausbage 2010 und auch die Gäste fühlten sich im Ambiente des Thüringer Hofes sichtbar wohl.
Hoteldirektor Dr. Hans-Joachim Hook ließ es sich nicht nehmen, die hausgemach- te Party-Torte höchstpersönlich anzuschneiden. Die Party-Gäste amüsierten sich derweil bei fetziger Musik mit dem "Groovin Affairs". versuchten ihr Glück am Spiel- tisch oder ließen sich die kulinarichen Genüße frisch aus der Hotelküche munden. Die meisten jedoch gekommen, um eine "flotte Sohle" aus Parkett zu legen. Auch Eisenachs Urgestein Harry Morgenweck ließ sich da nicht lane bitten, und schwang mit Oksana Burkhardt (Die Hochzeit der Elisabeth) gekonnt die Hüften zu Musik.
Bei ausgelassener Stimmung wurde bis spät in die Nacht gefeiert und ganz nach dem Motto "Sehen und Gesehen werden" landete so mancher Gast natürlich auch vor der Kamera von Eisenach-City.de, wie einige Party-Bilder beweisen.
Party-Bilder 2010 : ► Bild 1 I Bild 2 I Bild 3 I Bild 4 I Bild 5 I Bild 6 I Bild 7 I Bild 8 I Bild 9 I Bild 10 I Bild 11

Vermona-Orgel von Siegfried Metzner steht jetzt in Eisenach

Es ist gewiss nicht ihre erste Reise, aber so weit von der Heimat war sie bis dato noch nicht weg. Die Rede ist von Siegfried Metzners Vermona-Orgel ET 6-2 "K" aus dem Jahre 1979, die 1980 ein Jahr lang als "Kino-Orgel" im Plauener Capitol diente und danach bis 2010 im Privat- besitz von Siegfried Metzner war, der an der Entwicklung dieses Instrumente maßgeblich beteiligt war. Immerhin kostete die im Musikhandel der DDR erhältliche Orgel ET 6-2 exakt 7100.- Mark, was für Ost-Verhältnisse nicht ganz billig war. Lange Wartezeiten kamen auch noch mit dazu, wenn man eine solche Orgel erwerben wollte. Die Mangel-Wirtschaft in der ehemaligen DDR war auch hier ein spürbares Problem.
Mit ein wenig Geduld und dem passenden Kleingeld konnte der ambitionierte Ost- Musiker das auf der Leipziger Messe preisgekrönte Instrument erwerben in der für den Handel vorgesehen Ausführung. Die Version ET 6-2 "K", was für Konzert steht, stand für den freien Verkauf leider nicht zu Verfügung. Genau genommen gibt es von der Vermona ET 6-2 "K" nur ein einziges Exemplar. Basis ist, wie es der Name sagt eine ET 6-2 aus der Serie, die jedoch von Siegfried Metzner umfangreich modi- fiziert wurde und technisch aber ins besondere akustisch von einer normalen 6-2 wesentlich unterscheidet. "Ich habe lange daran gebastelt..." erfahre ich von Herrn Metzner. "Im DDR-Handel hätte diese Version der ET 6-2 mindestens 8000.- Mark gekostet. Die Orgel in dieser Art in Serie bauen ging einfach nicht. Allein schon das besondere Material für die vielen Extras wäre in Masse nicht machbar gewesen. So bliebt die Orgel in dieser Version ein Einzelkind, von der es weltweit nur diese ein- zige Exemplar gibt".
Am 15.11.2010 hat das "Einzelkind" das sächsische Plauen verlassen und seine neue Heimat in der Wartburgstadt Eisenach gefunden. Natürlich hat Siegfried Metz- ner das gute Stück vor ihrer Reise nach Thüringen in den vergangenen Monaten noch einmal komplett generalüberholt. Nun ist das seltene Instrument ein wertvol- ler Bestandteil einer Privat-Sammlung, die sich der Erhaltung solcher Vermona- Orgeln widmet und selbige für künftige Generationen bereithält.
Das Foto zeigt Siegfried Metzner und Mediengestalter Mike Burkhardt im "Bastel- Keller" in Plauen.
Mehr zu diesem Thema: ► Vermona Made in GDR

Theater Eisenach - Die Krone kommt zum Schluss

Nur noch wenige Tage soll es dauern, bis die aufwen- digen Arbeiten an der Außenfassade des Eisenacher Theaters abgeschlossen sind. Am späten Nachmittag des 10. November erhielt die vierte von insgesamt vier Dachkuppeln ihre "Krone". So erhält Eisenach Stück für Stück sein altes Schmuckstück in neuem Glanz zurück. Doch nicht nur die schöne neue Fassade soll möglichst zahlreich die Besucher in den Eisenacher Musentempel locken. Auch die aktuellen Aufführungen sind gut auf den Geschmack des Publikums abgestimmt. So ist das Landestheater Eisenach nicht nur von außen sondern auch von innen einen Besuch wert. Informationen hierzu und den aktuellen Spielplan gibt es auf den Seiten des Eisenacher Theaters: ► www.theater-eisenach.de

Der Mecklenburger Schriftsteller und Eisenacher Bürger

Zum 200. Geburtstag des Schriftstellers Fritz Reuter ist in seinem Wohnhaus am Fuße der Wartburg ab dem 6. November 2010 eine neue Ausstellung zu sehen. Die Ausstellung trägt den Titel ”Fritz Reuter: Der Mecklen- burger Schriftsteller und Eisenacher Bürger”. Im zweiten Obergeschoss des Museums gibt es Exponate zu sehen, die Einblicke in Reuters Leben und insbeson- dere in seine Eisenacher Zeit geben. Die Ausstellung ist ab 7. November geöffnet dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr.
Vorrangig zu sehen sind in der Ausstellung Fotografien und Grafiken aus Reuters Leben, vorrangig von 1863 bis 1874, der Zeit, die er in Eisenach verbrachte. Gezeigt wird beispielsweise ein Foto seines ersten Wohnsitzes in Eisenach, bevor er in die Villa gezogen ist. Auch die vermutlich älteste fotografische Aufnahme der Reuter-Villa aus dem Jahr 1869 ist Teil der Ausstellung. Dazu gibt es originalen Hausrat aus Reuters Zeiten und eine Zeichnung der "Reuter-Ecke" in seinem Eisenacher Stammlokal, dem Hotel "Zum goldenen Löwen".
Auch eine historische Aufnahme des Reuter-Gartens, seinem Lieblingsort in sei- nen letzten Lebensjahren, und ein sehr frühes Foto seines Grabmals auf dem Eisenacher Friedhof sind Teil der Ausstellung.
Dazu gibt es in der Reuter-Villa authentisch das Flair der damaligen Zeit zu erleben.
In der Beletage des Gebäudes sind die Räume mit originalem Mobiliar des ausgehenden 19. Jahrhunderts zu besichtigen. Dem Museum gehören Handschrif- ten, Bilder und die Bibliothek von Reuter. Im ebenfalls erhaltenen Salon finden heute regelmäßig Veranstaltungen aller Art statt - Konzerte, Lesungen, Vorträge und mehr. Auch kann man sich im malerischen Ambiente der Reuter-Villa standes- amtlich trauen lassen.
Die Eisenacher Villa ist neben dem Fritz-Reuter-Literaturmuseum im Geburtshaus in Stavenhagen das bedeutendste Reuter-Museum.

Neues Klassik-Musik-Video wird auf der Creuzburg gedreht

Bereits Ende dieser Woche sollen die Dreharbeiten zum neuen Klassik-Musik-Video "Elisabeth" beginnen. Haupt- drehtort ist zunächst das historische Restaurant auf der mittelalterlichen Burg mit seinem romantischen Ambien- te. Hierbei soll zunächst der musikalische Teil und die dazugehörenden Szenen aufgezeichnet werden, welche als akustische Grundlage für das eigentliche Video dien- en. Als Ausführende für die Musik konnte das bekannte "Duo Aliquot" aus Eisenach gewonnen werden, das sich auf das Spiel der Viola d'amore spezialisiert hat und bundesweit erfolgreich Konzerte gibt. Ein ebenfalls von "mediagate eisenach" im November 2009 im Alten Rathaus von Göttingen aufgezeichnetes Konzert gehört zu den meistgespielten Produktionen regionaler Künstler dieser Art.
Eine Hochzeit der "Heiligen Elisabeth" hat es auf der Burg Creuzburg niemals ge- geben. Elisabeth selber lebte von 1223 - 1228 neben der Wartburg auch auf der Creuzburg , wo sie ihren Kindern Hermann und Gertrud das Leben schenkte. Die auch häufig als Schwesternburg der Wartburg bezeichnete Creuzburg gilt als Lieb- lingsort der Landgräfin und spielt daher im Video auch eine zentrale Rolle.
Das Video selbst ist eine musikalische Phantasie, die als dramatisches Werk den Ort in den heutigen Tagen vorstellt und sich dabei mehr auf die aktuelle Romantik konzentriert, welche die Burg Creuzburg zweifelsfrei hat. Brautpaare aus der ganzen Bundesrepublik lassen sich im Standesamt auf der Creuzburg trauen, um dort die herrliche Atmosphäre zu genießen.
Das Video zeigt den Ort, gerahmt von der auf der Burg live eingespielten Musik. Laiendarsteller aus der Region runden in historischen Kostümen bis hin zum mo- dernen Brautkleid das Werk ab und geben den Bildern zusätzliche Lebendigkeit.
Filmemacher Mike Burkhardt hat bereits in der Vergangenheit diverse Low- Bugget- Produktionen speziell für das Internet gedreht, die sich beim Publikum großer Be- liebtheit erfreuen und in zahlreichen Internet-Portalen weltweit kostenlos und zu je- der Zeit zur Verfügung stehen. Nun sollen erstmals klassische Töne verpackt in be- wegten Bildern vom historischen Ort ihren Weg in die Internet-Welt finden.
Alls Darstellerin der jungen Elisabeth wir Anne Maria Wenzel zu sehen sein, die be- reits Elisabeth-Jahr 2007 an verschiedenen Produktionen beteiligt war. Für weitere Rollen konnten Oksana Burkhardt als moderne Braut und der bekannte Eisenacher Grafiker Volker R. Hedwig gewonnen werden, der als Maler zu sehen sein wird.
Teile der Ausstattung (Blumenschmuck und Dekoration) werden von Diana Venske übernommen. Standbild-Fotograf am Set ist Tobias Kromke (flashlight tk).
Hinweis: Die Dreharbeiten beginnen am 12.11.2010 am späten Nachmittag bis in die Abendstunden im Restaurant auf der Creuzburg. Neugierige sind herzlich will- kommen, um die Aufzeichnung der einzelnen Szenen live zu erleben. Da an diesem Tag der musikalische Teil mit dem "Duo Aliquot" und weiteren Darstellern gedreht wird, dürfte ein Besuch am Set zu einem Klassik-Erlebnis ganz ohne Eintritt wer- den, da der reguläre Restaurantbetrieb ohne wesentliche Einschränkung auch an diesem Freitag weitergeht.
Vorschau-Trailer mit Anne Maria Wenzel: ► Klick hier
Mehr Infos zur Creuzburg: ► www.burg-creuzburg.de
Das "Duo Aliquot" im Internet: ► www.duo-aliquot.de
Die Stadt Creuzburg im Internet: ►www.creuzburg.de
Konzertausschnitt aus dem Alten Rathaus in Göttingen vom 8.11.2009: ► Klick hier
An der Produktion beteiligt: ►www.salsa-ts.de

Theatertag bot musikalisches Feuerwerk der Unterhaltung

Die Überschrift dieses Beitrag darf man ruhig beim Wort nehmen, den zum Theatertag der Firma Mitec im vollbe- setzten Eisenacher Theater wurde alles aufgeboten, was eine Veranstaltung dieser Art zu einem eindrucksvollen Erlebnis werden läßt. Immerhin gibt es ein Jubiläum zu feiern, denn die Mitec Automotive AG ist bereits seit 1990 in der Region tätig, was sicherlich ein guter Grund ist für eine standesgemäße Betriebsfeier. Neben einem offiziellen Teil mit den dazuge- hörenden Reden erlebten rund 500 Gäste Kultur und Genuß in seinen vielfältigen Formen vom Musical bis hin zum Feuerwerk.
Bereits viele Stunden vor der eigentlichen Veranstaltung war Bewegung in den gas- tronomischen Bereichen des Eisenacher Theaters. Die zu erwartenden 500 Gäste, was für das Eisenacher Theater ausverkauft bedeutet, wollen neben der Kultur na- türlich auch bewirtet werden und das auf 3 Etagen. Um das zu gewährleisten, muß- te Gastronom Falk Matthauser sein Team um einige Mitarbeiter aufstocken, damit Getränke und Canapés in ausreichender Zahl und für alles Gäste erreichbar zur Verfügung stehen. Was am Buffet im ersten Rang noch relativ einfach war, gestal- tete sich im Eingangs-Foyer durchaus zu einer logistischen Herausforderung. Da wurde es eng für die Servicekräfte und das reichen von Sekt und Canapés zum ak- robatischen Balance-Akt. Erst als die Gäste im Saal des Eisenacher Theaters Platz nahmen zu Leonard Bernsteins "West Side Story" gab es eine Erholungspause für das "Tannhäuser-Team", die allerdings auch nur wenige Minuten dauerte, den bis zur Pause der Vorstellung mußte alles wieder fit sein für den Endspurt des Abends. Da war nur wenig Luft für ein schnelles "Erinnerungsfoto", aber wenn der Fotograf schon einmal da ist...
Krönender Abschluß des Abends war zweifelsfrei das gut 10 Minuten lange farben- prächtiges Feuerwerk. An Böller, Bomben und Feuerfontainen wurde alles aufge- boten, was das Sprengstoff-Lager der Feuerwerks-Spezialisten zu bieten hat. Das Publikum staunte mit Ahhh und Ohhh und der Luftraum über dem Theaterplatz verwandelte sich in ein donnerndes Lichtermeer gerahmt von klassischer Musik.
Mehr Infos zum Feuerwerk: ► www.absolut-fireworks.de

Neue Sonderausstellung in der Predigerkirche Eisenach

“nICHtentdeckt & quergestREIFt” ist der Titel einer neun Sonderausstellung, die am Freitag, 12. November um 16 Uhr in der "Predigerkirche" des Thüringer Museums Eisenach eröffnet wird. Präsentiert werden Arbeiten aus der Kunstwerkstatt der Diako Diakonie-Verbund gem. GmbH. Aus dem ersten Kunstprojekt, einem 1999 ge- stalteten großformatigen Wandbild zur Arche Noah, entstand innerhalb des Diakonie-Verbundes Eisenach eine Kunstwerkstatt, die 2005 eine Abteilung der anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen wurde. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedeutet das, dass sie hier eine Aus- bildung erhalten können und ihren festen Arbeitsplatz haben.
Seit Ende 2009 arbeiten die Kunstwerkstatt und die Töpferei des “Treff 3” zusammen in einem großen Atelierraum der “Arche” in der Friedenstraße. Die geschaffenen Objekte und Kunstwerke werden im “Laden” in der Schmelzerstraße zum Kauf angeboten.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Werkstatt begreifen sich als Künstler und Kunsthandwerker. Die handwerklichen und künstlerischen Techniken wurden erlernt und werden nun angewendet, um eigene oder gemeinsame Ideen umzu- setzen. Bei Projekten kann diskutiert werden, Einsichten werden gewonnen, An- regungen aufgenommen und abgegeben.
Die Künstler sind unabhängig und unbeirrbar. Sie sehen anders hin, sehen woanders hin und sehen etwas anderes, wenn sie hinsehen. So kann es kommen, dass nicht entdeckte und quergestreifte Wesen ein Bild bevölkern.
Die Sonderausstellung “nICHtentdeckt & quergestREIFt” mit Arbeiten, die in der Kunstwerkstatt der Diako Diakonie-Verbund gem. GmbH entstanden sind, wird bis zum 27. März 2011 in der Predigerkirche des Thüringer Museums Eisenach gezeigt und ist geöffnet: dienstags bis sonntags jeweils von 11 Uhr bis 17 Uhr.
Weitere Informationen zu diesem Thema: ► Die Predigerkirche Eisenach

Original Hoch- und Deutschmeister kommen nach Eisenach

Eines der ältesten Militärorchester der Welt, direkt aus Wien, kommt auch in die Wartburgstadt. Ab sofort gibt es Karten für alle Liebhaber der Militär- und Blasmusik: Die „Original Hoch- und Deutschmeister“ kommen am Frei- tag, 08. April 2011 um 19.30 Uhr in die Werner-Aßmann-Halle nach Eisenach. Es erklingen bekannte Melodien u.a. von Josef Strauss, Carl Michael Ziehrer, Franz Lehár oder Franz von Suppé. Natürlich erwartet das Publikum auch der wohl bekannteste Marsch der Militärmusik: Der Radetzky-Marsch von Johann Strauss Vater.
Neben den traditionellen und frischen Militärmärschen moderiert Kapellmeister Reinhold Nowotny höchstpersönlich. Interessante Informationen zur Geschichte der „Original Hoch- und Deutschmeister“ und natürlich zu den musikalischen Wer- ken werden präsentiert.Nicht nur ein Ohren- sondern auch ein Augenschmaus ist dieses außerge-wöhnliche Konzert mit den traditionellen blauen Uniformen des k. u. k. Infanterieregiments Nr. 4.
Bei folgenden Vorverkaufsstellen können ab jetzt Karten erworben werden: in den TOURIST- UND STADTINFOS in EISENACH, BAD SALZUNGEN und GOTHA, in allen Geschäftsstellen Ihrer Tageszeitung und allen bekannten TICKET SHOP- THÜRINGEN und TICKET ONLINE-VORVERKAUFSSTELLEN.
Preise zwischen 19,90 € und 39,90 € (evtl. zzgl. Online-, Versandgebühren).
Info: Aktiv Event Ltd. / Foto: Hannes Hochmuth
Karten im Internet : ► www.ticketshop-thueringen.de / ► www.ticketonline.de
Klick hier: ► Die Original Hoch- und Deutschmeister im Internet