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Thüringer Museum Eisenach - Schöne Dinge brauchen Zeit

Das der Blick in die Vergangenheit nirgendwo ein bes- seres Fenster hat als in einem gut geführten Museum, ist ein offenes Geheimnis. Dass so manche Schatzkam- mer dieser Art nicht selten vor der eigenen Haustür steht, ist leider viel zu oft nur Wenigen bekannt. Warum gerade in unserer multimedialen Zeiten mit ihren fantastischen Möglichkeiten immer weniger junge Menschen einen ge- eigneten Zugang zur Welt der Vergangenheit finden, liegt sicherlich auch daran, das eine Art Werteverschiebung nicht selten die Interessen der neuen Generation be- vorzugt auf die Existenz bestehender Werte beschränkt, ohne dabei auch das so wichtige Wissen auf die wichtigen Ursprünge zu lenken.
Das für eine zukunftsorientierte Bildung und das daraus resultierende Verständnis aller modernen Errungenschaften auch eine Rückschau zu deren Anfängen wichtig ist, sollte eigentlich als Selbstverständlichkeit gelten. Den vielfältigsten Einblick in das gewaltige Gebiet der allgemeinen erklärenden Geschichte zur Bildung für Alle bieten flächendeckend nun mal eben die Museen. Nichts, was es nicht zu sehen gibt und fast alles von ist gestern und vorgestern oder gar ein paar tausend Jahre alt. Wer sich auf Spurensuche begibt findet nicht selten neben der Dingen aus der Vergangenheit auch die wichtige Erkenntnis über die Bedeutung um deren Wissen.
Das schöne Dinge ihre Zeit brauchen, ist eine alte Weis- heit, die generationsübergreifend Gültigkeit hat. Soll der Erfolg dauerhaft sein, gehört in der Regel viel Akribie und fachliches Können zur Grundausstattung der Mitarbeiter. Immerhin gräbt sich der eine oder andere Schatz längst vergangener Jahrhunderte nicht von selber aus und stellt sich dann zum allgemeinen Bestaunen korrekt beschrift- tet in die Ausstellungsvitrine. Zahlreiche Disziplinen der Wissenschaft für nicht selten zu einem komplexen Ergebnis, welches dann beim Museumspublikum wiederum interessantes Wissen schaft.
Der Internationalen Museumstag 2011 war für das Thüringer Museum Eisenach ei- ne weitere schöne Gelegenheit, auf das aktuelle Geschehen bei der Restauration des Schloss am Markt hinzuweisen. Nicht nur, weil sich dort unter anderem auch die Ausstellungen des Museums befinden und die Gebäude selbst Herberge von bedeutenden historischen Sammlungen sind. Das Schloss selbst ist als ehema- liger Sitz der Herzöge von Sachsen-Weimar-Eisenach eines der bedeutendsten Gebäude im Herzen der Wartburgstadt.
Das Schloss selbst wurde zwar ab 1742 von Baumeister Gottfried Heinrich Krohne erbaut, aber das die Ursprünge der Anlage auf zuvor an selbiger Stelle gestanden- er Häuser basiert, erfahren die Besucher auf einer kleinen Sonderführung in einem Kellergewölbe unter dem Südflügel des Schlosses. Viele Geheimnisse haben die alten Mauern bereits preisgegeben, weiß die Museumsleiterin Desiree Bauer den neugierigen Besuchern zu berichten. Das zwischen Keller und Dachgeschoss un- ermüdlich gewerkelt wird, kann mit einer gewissen Aufmerksamkeit schon an der einen oder anderen Stelle bemerkt werden.
Theoretisch muss man nicht in ein Museum gehen, um etwas spezielles aus der Vergangenheit zu sehen. Nicht selten erweckt das eine oder andere Exponat nur durch seine pure Anwesenheit das Interesse. Dieser Effekt ist beispielsweise in technischen Museen des Öfteren zu erkennen. Ist das ausgestellte Objekt auch ver- ständlich erklärt (eine Führung ist prinzipiell der Idealfall) oder eine Aufsicht mit Kenntnis zur Materie kann bildend weiterhelfen, hat das durchaus einen "Lust-auf- mehr-Auslöser" beim Besucher.
Das Forschen und Entdecken begleitet die Menschheit global gesehen schon seit dem Beginn ihrer Existenz. Das Sammeln und Ausstellen zeittypischer Objekte ist nicht ganz so alt, aber bereits in der Spätrenaissance sorgten sogenannte Kunst- und Wunderkammern für diverses Staunen. Heute decken wissenschaftliche, aber auch rein unterhaltende Ausstellungen grob gesehen das gesamte Spektrum aus der Menschheitsgeschichte in verschiedenen Formen ab. Ob Lanzenspitzen aus der Bronzezeit, Keramik aus der Antike, Gemälde aus dem Barock... alles kann man ansehen. Und in vielen Fällen ist sogar Museum selbst wie in Eisenach ein echter Zeitzeuge einer vergangen Kultur.
Es spielt also zusammenfassend keine Rolle, wo man in ein Museum geht. Allein der Besuch einer Ausstellung stellt immer eine Bereicherung der Allgemeinbildung dar. (Info und Bild: M. Burkhardt)

20.000 MEILEN UNTER DEM MEER – das neue Musical

„Ich nenne mich Kapitän Nemo. Und Sie sind ab heute Passagiere der Nautilus.“ Vom 28. Mai bis 3. Juli 2011 wird dieser Satz 23 Abende lang auf der Bühne des Landestheaters Eisenach zu hören sein – gesprochen von Michael Flöth, dem deutschlandweit bekannten Musicaldarsteller (Kapitän in TITANIC / Neue Flora Hamburg, Max von Bayern in ELISABETH / Stuttgart, Pharao in AIDA / Musicalsommer Amstetten, King Arthur in SPAMALOT / Kölner Musical-Dom u.v.a.m.), der als einer der Hauptdarsteller für die Musical-Uraufführung „20.000 Meilen unter dem Meer“ gewonnen werden konnte. Neben ihm steht Frank Felicetti, bekannt u.a. durch LUCKY LADIES und TRÄUME am Friedrichstadtpalast Berlin, BUDDY – DIE BUDDY HOLLY STORY am Neue Metropol Musical Theater Hamburg, JESUS CHRIST SUPERSTAR u.a., als Prof. Aronnax auf der Bühne; Frank Valet ist als Harpunier Ned Land zu erleben und Magdalena Ganter als Suri, die Tochter des Kapitäns, eine Rolle, die in Jules Vernes berühmtem Abenteuerroman zwar nicht vorkommt, die aber vom Komponisten des Auftragswerks Jan Dvořák der Musicalfassung hinzugefügt wurde, um – wie in jedem „richtigen“ Musical – durch eine Liebesgeschichte für die ganz großen Gefühle zu sorgen.
Vervollständigt wird das „20.000 Meilen“-Ensemble durch das gesamte Darstellerteam des Theaters Eisenach, Schauspieler, Ballett und einen Chor. Live begleitet von der Landeskapelle Eisenach und einer Band unter der Leitung von Carlos Domínguez-Nieto werden sie Jules Vernes berühmte Geschichte um den geheimnisvollen Kapitän Nemo und sein Unterseeboot Nautilus erzählen, den Kampf mit der Riesenkrake, Gefangenschaft, Kampf und Flucht mit der hübschen Tochter des Kapitäns. Und sie stellen die großen Fragen auf eine neue Art: Was ist Gerechtigkeit? Was darf die Wissenschaft – und was nicht? Und kann die Liebe einen Menschen befreien? Jan Dvořák hat dazu eine Musik geschrieben, die vom packenden Song bis zu fesselnden Filmmusiksequenzen reicht.
Seit Anfang April sind die szenischen Proben im Landestheater in vollem Gange. Am Freitag, dem 15. April, gab es einen ersten großen Presseempfang auf der Wartburg. Gerade für die Nicht-Eisenacher des „20.000 Meilen“-Teams war es eine schöne Gelegenheit, neben den Gesprächen mit den Pressevertretern an einer Führung durch die Burg teilnehmen zu können – für manche war es der erste Besuch des Wahrzeichens der Stadt. Und eine willkommene Abwechslung vom Probenalltag dazu: Immerhin wird jeden Tag von 10 bis 14 und von 18 bis 22 Uhr im Landestheater hart probiert, damit die Besucher des Musicals ab dem 28. Mai eine spannende Aufführung zu sehen bekommen.
Der Berliner Regisseur Thomas Fiedler, bekannt durch mehrere innovative Musiktheater- und Showinszenierungen, zeigte sich im Pressegespräch mit dem momentanen Stand der Proben zufrieden, verriet aber auch, dass es noch viel zu tun gebe. Gleichzeitig machte er schon jetzt neugierig auf abenteuerliche Unterwasserwelten und spannende, die Fantasie anregende Momente, die Jules Vernes berühmten Abenteuerroman dem heutigen Zuschauer in fesselnder Form nahebringen. Unterstützt wird er dabei von dem mehrfach preisgekrönten Bühnenbildner José Luna und vom Eisenacher Ballettchef Andris Plucis, der schon im Musical „West Side Story“ für die elektrisierende Choreografie sorgte. Man kann also gespannt sein.
Auf der Startseite der Homepage des Landestheaters www.theater-eisenach.de ist ein erstes Hörbeispiel veröffentlicht; außerdem gibt es jetzt – neu – den Blog zur Show mit allen News zum Musical, Einblicken in die Probenarbeit und mehr. Der Link zum Blog findet sich ebenfalls auf der Startseite des Landestheaters.
Kartenbestellungen für „20.000 Meilen unter dem Meer“ nehmen die Vorverkaufsstellen des Landestheaters (03691 / 256 -219 oder -232) und die Eisenacher Tourist-Information (03691 / 792 323) entgegen.
Weitere Informationen: ► www.theater-eisenach.de

Ein "Faksimile" ist viel mehr als nur eine schöne Kopie

Das ein Faksimile mehr als nur eine gewöhnliche Re- Produktion ist, zeigt eine Ausstellung im Lutherhaus der Wartburgstadt. Vom 7. April bis zum 31. Oktober können Besucher einen Blick auf mittelalterliche Buchmalerei in ihrer ganzen Pracht werfen. Im Rahmen einer Eröffnung der Ausstellung gab es von Walter Martin Rehan einiges von dem zu hören, was man über die Jahrhunderte alten Kunstwerke wissen sollte. Aber was ist eigentlich ein so ein Faksimile...?
Grob aus dem Lateinischen übersetzt nichts anderes als eine Kopie. Allerdings ist der Wortlaut "Mach es gleich" als handgemachte Reproduktion eines Originals als absolut wortwörtlich zu nehmen und zwar in jeder Hinsicht. Während selbst ein gu- ter Kopierer der modernen Zeit immer nur ein mehr oder weniger gutes Abbild der Vorlage herstellt, ist ein Faksimile eine Art handgemachter Clone des originals in jeder Hinsicht. Nicht nur das Erscheinungsbild der Originals ist hierbei absolut identisch. Auch die verwendeten Materialien (Papier, Farben usw.) entsprechen im Regelfall eins zu eins der Vorlage.
Faksimiles kommen dann zum Einsatz, wenn das Original viel zu wertvoll ist, um es beispielsweise in einer Ausstellung zu zeigen. Während also die eine oder an- dere Bibel aus dem Mittelalter gut gesichert in einem Tresor schlummert, zeigt sich die meisterlich mit der gleichen Fertigungstechnik hergestellte Kopie in der selben Pracht wie ihr wertvoller Ursprung.
Nehmen wir als Beispiel das "Lorscher Evangeliar", das um 810 in der Hofschule "Karls des Großen" entstand, wird schnell der Wert solcher Schriften deutlich. Die karolingische Bilderhandschrift umfasst ursprünglich 474 Seiten. Als Träger fand Kalbspergament (aufwendig bearbeitete Tierhaut) Verwendung. Für die Schriftsei- ten wurden Gold- und Silberfarben verwendet. Vielfältiges Rankenwerk, das auf keiner Seite gleich ist, rahmt die Schriftseiten. Auf goldgrundierten Schriftzierseiten wurde mit Purpur geschrieben, was für sich eine recht teure Angelegenheit ist. Der Farbstoff dafür wird aus verschiedenen Purpurschnecken gewonnen, wobei je nach Schneckenart die Tönung des Farbstoffes variiert. Purpur ist farblich eine Nuance zwischen Rot und Violett. Die Herstellung blauer Farbe (Ultramarin) aus dem Halb- edelstein Lapislazuli ist auch nicht gerade eine preisgünstige Form der Gewinnung geeigneter Pigmente, die dann in aufwendiger Verarbeitung zu Farben werden, die sich zum colorieren auf Pergament eignen. Als gefährlichste Farbe zumindest bei der Herstellung ist Grün unbedingt zu erwähnen. Das Mischen von kristallisiertem Grünspan und Arsenik als siedende Lösungen klingt nicht nur giftig sondern ist es auch. Während die Mischung aus "Gummi arabicum und Ruß der Holzkohle" ein verhältnismäßig günstiges Schwarz für die Schrift gibt, ist die Verwendung von Gold schon eher ein guter Hinweis auf den Reichtum des Aufraggebers einer handge- schriebenen Bibel.
Ob das Pergament tatsächlich in Pergamon erstmalig hergestellt wurde in der Zeit um 100 v. Chr. ist nicht erwiesen. Ein ägyptisches Exportverbot von Papyrus für die Schreiberstuben in Pergamon soll Ursache für die Verwendung von Tierhäuten von Ziegen sein. Es wird allerdings angenommen, daß eine Verwendung von Perga- ment schon vor dieser Zeit geschah und in Pergamon das Verfahren zur Herstel- lung nur qualitativ deutlich verbessert wurde.
Älteste Dokumente auf Pergament in griechischer Sprache können auf das 2. Jh. v. Chr. datiert werden. Auf Papyrus wurde im Antiken Ägypten vermutlich bereits seit dem 3. Jahrtausend v. Chr. geschrieben. Den Rohstoff für Papyrus liefert übrigens eine Cyperngras-Sorte, die bis zu 3 m hoch werden kann. Gegenüber dem Papyrus zeichnet sich Pergament durch ein glattere Oberfläche aus, ist fester, dauerhafter und von seiner Farbe heller. Auch ist Pergament durch eine gute Tilgbarkeit im Ge- gensatz zu Papyrus Wiederverwendbar. Aufgetragene Stoffe können durch Schaben oder Waschen wieder abgekratzt werden (griech. palimpsestos). Das ging auf Pa- pyrus (unserem heutige Papier am ähnlichsten) nicht, denn den Tintenkiller zur Ent- fernung orthographischer Fehler bei Klassenarbeiten haben die alten Äqypter de- finitiv nicht erfunden, obwohl es den in seiner Urform auch bereits seit 1930 gibt. In diesem Punkt darf allerdings bemerkt werden, dass die chemischen Substanzen eines Tintenlöschers bei der zur Beschriftung von Papyrus verwendeten Tinten aus Ruß und "gummi arabicum" nicht den gewünschten Effekt gebracht hätten.
Es gilt also nicht nur die schönen bunten Bildchen und die ebenfalls schöne, aber für die Meisten unleserliche Schrift giga-alter Bücher zu betrachten. Ein kleiner Blick in die Geschichte vermittelt Beeindruckendes über das meisterliche Können uralter Gewerke bei der Herstellung heute historischer Schriften.
Als ausgewählte Kostbarkeiten aus acht Jahrhunderten können in der Sonderaus- stellung im Lutherhaus 2 Blätter des "Lorscher Evangeliar" bewundert werden. Die Faksimiles zeigen bei genauem Betrachten, mit welcher Liebe zum Detail das wert- volle Original exakt reproduziert wurde. Faksimile sind übrigens keine Fälschungen teurer Kunstwerke aus der Vergangenheit, sondern gewollte Vervielfältigungen von Originalen mit dem theoretisch gleichen Materialwert.
Weitere Informationen: ► www.lutherhaus-eisenach.de

I due Foscari begeistert das Publikum im Theater Eisenach

Während der Löwe von San Marco wohlwollend das an- wesende Publikum im Theater Eisenach betrachtet, darf selbiges durchaus sehenswerte Aufführung der Oper "I due Foscari" von Giuseppe Verdi erleben. Dabei sind Vergnügen und Freude am Theaterbesuch zweifelsfrei mehrfach zu bewerten. Für Kenner des Opern-Genres ist die Aufführung selbst als gelungenes Geamtkunstwerk einzuordnen. Der musikalische Genuss steht hierbei im Vordergrund und schließt die Leistung alles Ausführenden ein.
Doch auch der vielseitig interessierte Theaterfreund findest schnell Gefallen an den brillanten Stimmen und der hervorragenden Musik der "Meininger Hofkapelle". Ob- wohl der Inhalt der Oper selbst die typische Grundstruktur diverser Dramen hat, bei der am Ende der Aufführung zumindest die Titelhelden nicht mehr unter den Leben- den weilen, findet selbst der gelegentliche Theaterfan eine musikalisch bebilderte Geschichtsstunde voll wissenswerter Historie.
Das Werk selbst wird im italienischen Original mit deutschen Übertiteln aufgeführt. Das geht durchaus auch für den Gelegenheits-Theaterfan in Ordnung, da sich die textliche Vielfalt in Grenzen hält und eine vorhergehende Lektürte der Bedienungs- anleitung in Form eines Programmheftes ausreichend fit macht zum allgemeinen Verständnis der Arien und Rezitative.
Der optische Genuss in Form des Bühnenbildes ist zumindest als interessant ein- zuordnen, wobei hier die Bewertung der Bilder dem Auge des jeweiligen Betrach- ters überlassen sein soll. Die Kostüme begegnen uns in zwei Varianten in Modern und Klassisch und runden das Gesamtbild der Inszenierung sehenswert ab.
Fazit: Verdi´s Oper wird ohne moderne Entgleisungen mit allen notwendigen zu ei- ner klassischen Aufführung gehörenden Elementen des Theaters umgesetzt. Der Besuch einer Aufführung im Landestheater Eisenach darf also ohne Bedenken zu- mindest für Opernfreunde empfohlen werden. (Bild: Foto-ed Meiningen)
Wer war Francesco Foscari? ► Klick hier
Weitere Informationen: ► www.theater-eisenach.de

Hörenswerter Vortrag in der Aula des Luther-Gymnasium

Das Vorträge insbesondere zu literarischen Themen in der Regel kontroversere Reaktionen beim Publikum hin- terlassen sollten, gehört artbedingt zur Grundlage der je- weils inhaltsbezogenen Literaturform. Während Fachlite- ratur mehr Rückschlüsse auf die Qualität des fachlichen Inhalts zulässt, erlaubt die Betrachtung der Werke eines Roman-Schriftstellers schon einen größeren Spielraum bei der persönlichen Rezension der Werke. Wer Literatur im Allgemeinen mag und mehr ein Fan der nicht wissenschaftlichen Literatur in Form kurzweiliger Belletristik ist, könnte an den Inhalten der Romane von Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa durchaus Freude haben.
Ein Vortrag von Dr. Matthias Heber brachte zumindest ein wenig Licht in die aufge- schriebene Welt des Mario Vargas Llosa. Im Rahmen einer Veranstaltung im März 2011 der Goethe-Gesellschaft Eisenach e.V. konnten Literaturfreunde einen unter- haltsamen Einblick in Werk und Leben des 1936 in Peru geborenen Schriftstellers bekommen. Das sich Vargas Llosa durch Sprache bestens ausdrücken kann, ist sicherlich auch ein Kriterium für einen Nobelpreis der Literatur. Hierbei zeichnet be- sonders die Vielfältigkeit der Stile den Geschichtenerzähler Vargas Llosa aus, des- sen gleichnamiger Roman "Der Geschichtenerzähler" unter Lesefreunden dieses Genres zu den bekannteren Büchern zählt.
Zumindest zählen die Veranstaltungen der Goethe-Gesellschaft Eisenach auf die- sem Gebiet als geeignete Plattform, den einen oder anderen Schreiber zeitgenös- sischer Werke einem interessierten Publikum näher vorzustellen.
Wer war Mario Vargas Llosa? ► Klick hier

Historisches Eisenach im Blickpunkt - Der Markt um 1960

Es ist sicher auch das "Schwarz-Weiss" der Aufnahme, welches verrät, dass es sich bei diesem Bild nicht unbe- dingt um eine aktuelle Ablichtung des Eisenacher Markt- platzes handelt. Allein schon die beiden PKW "Trabant" der Modellreihe 500 werden in der Form seit dem Jahr 1962 nicht mehr gebaut und die Straßenbahn hat auch Ende 1975 ihren Betrieb eingestellt. Immerhin zuckelte die alte Bimmel seit 1897 durch die engen Straßen der Wartburgstadt.
Der "Kiosk" an der Ecke Georgenstraße ist heute eine Bank-Filiale und die Eisdiele der "Familie Traberth" im Erdgeschoss des gleichen Hauses gibt es auch nur noch in der Erinnerung einiger älterer Eisenacher. Noch älter sind allerdings die meisten Gebäude rund um den Marktplatz. Einige der Fachwerkhäuser stammen aus dem 16. und 17. Jahrhundert und das Stadtschloss, welches auf unserem Bild unsicht- bar rechts zu finden wäre, wurde von Landesbaumeister Gottfried Heinrich Krohne 1742 erbaut.
Geheimrat Goethe weilte im "Schloss" und auch die Schritte weiterer Persönlichkei- ten kreuzten ihrerzeit den Markt. Die Georgenkirche als Taufkirche von J.S. Bach ist hier zu finden und das Lutherhaus ist gerade mal einen Katzensprung entfernt.
Direkt am Marktplatz und auf unserem Bild gut zu erkennen, ist das ehemalige Ho- tel "Rautenkranz", wo heute das Bürgerbüro und ein Teil der Stadtverwaltung unter- gebracht ist. Die Weinschänke "Zum Rodensteiner" gegenüber vom alten Kiosk am Eingang zur Georgenstraße rechts im Bild hat heute keinen Ausschank mehr und beherbergt aktuell eine Buchhandlung.

Kennen Sie Herzog Ernst August II. Konstantin...?

Persönlich sicherlich nicht, es sei denn sie wären selbst um 1737 geboren und hätten in den erlauchten Kreisen bei Hofe im Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach die Zeit überdauert. Etwas geläufiger bis in unsere heu- tigen Tage dürfte der Name der Gattin des Herzogs sein. Die mit Anna Amalia im Jahre 1756 geschlossene Ehe dauerte zwar nur zwei Jahre, da der junge Herzog Ernst August bereits 1758 mit nur 21 Jahren starb. Anna Amalia selbst gebar zwei Söhne. Der Erstgeborene Karl August (*1757) wird später die zumindest in Eisenach die bekannteste Person aus dem Geschlecht derer von Sachsen-Weimar und Eisen- ach sein. Allein schon die vormundschaftliche Regierung von Anna Amalia bis zur Regentschaft von Karl August von Sachsen-Weimar-Eisenach ab 1775 legte den Grundstein zur "Weimarer Klassik".
Im Rahmen der "Eisenacher Kinderkulturnacht 2011" rückt das herzogliche Paar in den Mittelpunkt der jungen Generation. Ein Schreibwettbewerb soll die Kids zu ei- genen Geschichten anregen, die sich mit dem Leben von Herzog Ernst August und Anna Amalia beschäftigen.
Die Kinder sollen sich vorstellen, sie selbst wären dieser Herzog Constantin und müssten Eisenach regieren. In ihren kleinen Geschichten sollen die Kinder be- schreiben, was sie in solch einer Situation heute alles tun würden, oder was sie anders oder sogar besser machen würden. Zum Mitmachen aufgerufen sind alle Mädchen und Jungen aus der Region im Alter zwischen 8 und 12 Jahren.
Die Geschichten sollten nicht länger als zwei handgeschriebene DIN-A4-Seiten (oder eine Seite am Computer) sein. Für den Wettbewerb sind die Geschichten an folgende Adresse zu schicken: Stadtverwaltung Eisenach, Kinderbeauftragte Frau Backhaus, Markt 22, 99817 Eisenach. Einsendeschluss ist der 6. Mai 2011.
Die 20 schönsten Geschichten werden zu einem Heft zusammengefasst und ver- öffentlicht. Zudem werden sie im Wartburg-Radio 96,5 vorgelesen.
Außerdem werden aus diesen 20 Geschichten-Schreiberinnen und –Schreibern zwei Kinder ausgelost - ein Junge und ein Mädchen, die als offizielle Botschafter der Kinderkulturnacht am 2. Juli 2011 für einen Tag die Herrschaft über Eisenach antreten werden. Dazu schlüpfen sie in die Rollen von Herzog Constantin und seiner späteren Frau, der Herzogin Anna Amalia. Diese liebte die Kunst und hat viele Künstler und junge Schriftsteller unterstützt. Zudem wurde in Weimar eine ganze Bibliothek nach ihr benannt.
(Das Gemälde mit dem Portrait von Herzog Ernst August II. Konstantin befindet sich in den Beständen des Thüringer Museum Eisenach)

Historisches Eisenach - Die Forstakademie am Frauenberg

Das Eisenach eine Universitäts-Stadt ist, wäre wohl ein wenig zu weit ausgeholt, aber immerhin beherbergte die Stadt eine durchaus renommierte "Akademie", die sich der Bildung der land- und forstwirtschaftlichen Wissen- schaften verschrieben hatte. Die am 16.7.1830 eröffnete Lehranstalt, deren Gebäude sich am Frauenberg unweit des Karlsplatzes befindet, ging aus dem Wirken eines Oberforstrat Gottlob König hervor, der im nahen Ruhla ein Privatforstinstitut betrieb und 1840 für sein Wirken die Ehrendoktorwürde der Universität Jena erlangte.
Aus der Eisenacher Landesforstschule wurde 1905 eine Forstakademie, an der bis im Jahr 1915 Studenten und deren Verbindungen wie die Hubertia oder Silvania zu Anwärtern für den mittleren Forstdienst ausgebildet wurden. Der Lehranstalt selbst standen neben der theoretischen Ausbildung im Gebäude am Frauenberg No. 17 diverse Lehrforste um Eisenach, Ruhla und Wilhelmsthal zur Verfügung. Eine Art "Botanischen Garten" in Form einer Baumschule gab es im Haintal gleich neben dem "Roeseschen Hölzchen", dass sich im Süd-Westen von Eisenach befindet. Dort wurden bereits 1787 unter anderem ausländische Gehölze in größerer Zahl angepflanzt. Das Gelände selbst unterhalb der "Metilsteins" wurde vor 1800 als Waldpark angelegt. Neben der Nutzung zur allgemeinen Erholung entwickelte sich der Forst zu einem vielbesuchten Lehrbeispiel für den Waldanbau der damaligen Zeit. Das Ende 1787 vom Eisenacher Kaufmann Christian Friedrich Roese durch eine Erbschaft erhaltene Gelände oberhalb des "Alten Friedhofs" entwickelte sich vom "Roeseschen Berggarten" durch stetigen Ausbau zu Beginn des 19. Jahrhun- dert zu solcher Größe und Bedeutung, daß selbst Johann Wolfgang von Goethe am 22. August 1801 die Bemühungen des Kaufmannes Roese wohlwollend in seinem Tagebuch erwähnte.
Die Forstlehranstalt in Eisenach nutzte die von Christian Friedrich Roese († 1806) geschaffene Anlage im südlichen Teil, wo eine Art botanische Versuchsstation ent- stand und neben dem Anbau von Gehölzen auch Saat- und Pflanzmethoden erprobt wurden. Das Gelände selbst wurde zwischen 1830 und 1840 liebevoll gestaltet und Besuchern ansprechend zugänglich gemacht. Hinweistafeln gaben Aufschluss zur Örtlichkeit und am "Tempelchen" lud ein Teehäuschen den Wanderer zur Rast ein. Wer um 1840 seinen Weg zur Wartburg nahm, nutzte gern die Wege unterhalb des Metilsteins, die heute noch vorhanden sind, aber den ehemaligen Forstgarten nur noch mit sehr viel Phantasie und ein wenig Ortskenntnis erahnen lassen.
Die "Eisenacher Forstakademie" am Frauenberg 17 ist heute kein öffentliches Ge- bäude mehr. In der näheren Vergangenheit waren dort unter anderen das örtliche Landwirtschaftsamt oder das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt unter- gebracht.
Mehr Beiträge zu historischen Themen aus der Region finden Sie in kommenden Ausgaben und Sonderseiten hier in diesem Magazin.

Eisenacher Gästeführer im Gespräch mit dem OB

Der Verein Eisenacher Gästeführer traf sich erneut zur traditionellen Gesprächsrunde mit Oberbürgermeister Matthias Doht im Rathaus. In der Runde ging es unter anderem um Baumaßnahmen. So lobten der OB und die Gästeführerinnen die gelungene Neugestaltung des Jo- hannisplatzes, durch die nicht nur ein weiterer schöner Ort im Zentrum entstanden ist, sondern dank der es nun neben dem Markt und dem Schiffplatz eine dritte öffentliche Toilette in der Stadt gibt.
Die beiden wichtigsten bevorstehenden Bauvorhaben sind aus Sicht der Stadt die Sanierung und Erweiterung des Eisenacher Lutherhauses - besonders im Hinblick auf die Lutherdekade - sowie die Sanierung der Berufsschule im Palmental. Wei- tere größere Vorhaben sind aufgrund der finanziellen Lage der Stadt nicht möglich.
Dennoch soll der Theaterplatz mit einfachen Mitteln umgestaltet werden, wie Tief- bauamtsleiter Bolko Schumann erläuterte. Gemeinsam mit dem Kulturbeirat und dem Kunstverein wird hier eine Platzgestaltung angestrebt, die den Anblick des Platzes verbessert, mehr Grün ermöglicht und mit vorhandenen Mitteln machbar ist.
Ein weiteres Thema, das Stadt, Tourismus GmbH und die Gästeführer beschäftigt, sind Bus-Parkplätze. Einigkeit herrschte darüber, dass die Busse ihre Fahrgäste zwar im Zentrum aus- und einladen, die Busse aber auf den Parkplätzen am Frauenplan und in der Uferstraße abgestellt werden sollen. Vor allem am Luther- haus stehen häufiger Busse, die nicht nur den Anblick des historischen Gebäudes stören, sondern auch den nötigen Platz für die Stadtführungen blockieren.
Monika Dombrowsky, Geschäftsführerin der Tourismus GmbH erläuterte, dass trotz leicht sinkender Gästezahlen 2010 mehr Stadtführungen gebucht wurden. Rund 2300 solcher Führungen gab es im vergangenen Jahr - von der Kostümführung mit historischen Persönlichkeiten bis hin zur Kinder- und Jugendführung und zur Stadtrundfahrt. Die Gesprächsrunde wird jährlich fortgesetzt.

1. und 2. Preise für Schüler der Eisenacher Musikschule

Mit einem beachtenswerten Gesamtergebnis kehrten die Schüler und Schülerinnen der Musikschule “ J. S. Bach” Eisenach vom Regionalwettbewerb “Jugend musiziert” - Süd- Thüringen nach Hause. Der Wettbewerb fand am 19. Februar in Bad Salzungen statt. Insgesamt nahmen 17 Schülerinnen und Schüler der Eisenacher Musik- schule in verschiedenen Solo- und Ensemblewertungen an dem Regionalwettbewerb teil. Erreicht wurden erste und zweite Preise. Eine Weiterleitung zum Landes-Wettbewerb vom 25. bis zum 27. März 2011 in Son- dershausen erspielte sich das Akkordeon-Duo Doreen Bau und Stanley Schiller.

Das Wildschwein wird Logo der Kinderkulturnacht 2011

Es ist bereits die 7. Ausgabe, wenn am 2. Juli 2011 die Eisenacher Kinderkulturnacht zahlreiche Kids in die In- nenstadt lockt. Die Mischung aus jeder Menge Bildung und Unterhaltung hat sich als Konzept der Veranstaltung zu einem gut besuchten Event gemausert, welches die Stadt mit Hilfe zahlreicher Unterstützer alljährlich auf die Beine stellt. Zu den Vorbereitungen der "KiKuNa" gehört auch das finden eines neuen Logos, welches die Veranstaltung auf Plakaten und Prospekten repräsentiert. 2011 soll nun das "Wildschwein" fröhlich von den Pros- pekten grunzen.
Wer malt das schönste Wildschwein?
Die städtische Kinderbürgermeisterin Annette Backhaus ruft deshalb alle Kinder auf, ein schönes Bild von einem Wildschwein zu malen. Das schwere und robuste Tier ruht sich am Tag aus und macht sich mit Einsetzen der Dämmerung neugierig und hungrig auf den Weg. Deshalb soll das Wildschwein dieses Jahr für die Kin- derkulturnacht werben. Das Siegerbild wird als Logo zur Kinderkulturnacht überall zu finden sein - zum Beispiel im Programmheft und als Wegweiser zu den in dieser Nacht geöffneten Einrichtungen.
Kleine Künstler im Kindergarten- und Grundschulalter sind aufgerufen ihr ganz persönliches Wildschwein-Bild zu malen und die Zeichnungen dafür einzureichen. Sie werden dann von einer Jury bewertet. Für die schönsten Kunstwerke winken wieder tolle Preise. Alle eingereichten Kunstwerke werden während der Kinderkul- turnacht in einer Ausstellung zu besichtigen sein.
Wer Lust zum Mitmachen bekommen hat und gerne malt, schickt sein Wildsch- wein-Bild bis zum 6.Mai 2011 an die Stadtverwaltung, Kinderbeauftragte Annette Backhaus, Markt 22 in Eisenach.
Das Bild sollte mit kräftigen Farben und klaren Umrissen gemalt werden, damit es auch für die Weiterverwendung als Logo geeignet ist. Auf der Vorderseite des Bildes sollen unbedingt Name und Alter angegeben werden.
Das Wildschwein als Symbol für die "7. KiKuNa" ist Nachfolger des Waschbären, des Igels, der Eule, der Heiligen Elisabeth, der Fledermaus und des Glühwürm- chens, die in den Jahren davor für die Veranstaltung warben.
Die Kinderkulturnacht ist eine mittlerweile fest etablierte Veranstaltung. Von 18 bis 23 Uhr öffnen an diesem Tag Museen und viele andere Einrichtungen und bieten Programm speziell für Kinder. In der ganzen Stadt gibt es Staunenswertes, Pro- gramm zum Mitmachen und am Ende ein prächtiges Abschlussfeuerwerk..
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Der Sommergewinn 2011 in der Wartburgstadt Eisenach

Der "Sommergewinn" in Eisenach gilt als größtes Früh- lingsfest Deutschlands und lockt Jahr für Jahr tausende Besucher in die Wartburgstadt. Auch 2011 wird mit Hilfe von "Frau Sunna" der kalte "Winter" aus der Stadt vertrie- ben, damit der "Lenz" (Frühling) mit seinem Gefolge ins Land kommen kann. Am 2. April wird erneut der tradition- elle Festzug durch die West- und Innenstadt ziehen als Höhepunkt der Festlichkeit, die ihren Ursprung im alten Brauch des Winteraustreiben und Sommereinholen hat. Was vor Jahrhunderten von Germanen in vorchristlicher Zeit zelebriert wurde, wandelte sich im Verlauf der Zeit zu einem farbenfrohen Volksfest.
Auftakt werden wie in jedem Jahr die Sommergewinnsvorabende (Kommersch) mit jeder Menge Musik, Tanz und Humor sein. Das gut dreistündiges Programm bietet neben dem "dialektgeprägten Spaß der Weststädter" Unterhaltung mit Kulturschaf- fenden der Stadt wie Tanzverein Eisenach, das Wartburgensemble, der Chor der Jakobschule, die Stiegker Frauen, die Wänst vom Stiegk, die Germanen, sowie die Sommergewinns-Originale Tante Frieda und Minchen, Schorsch und Hermine.
Karten für die Veranstaltungen am 25. und 26. März gibt es in der zum Preis von 17 und 15 Euro in der Tourist-Information am Markt.
Auch wenn der Festzug am 2. April kostenlos anzusehen ist, sollte der Besucher in der Innenstadt schon ein wenig Kleingeld einstecken, denn auch 2011 werden die Fahrgeschäfte und Imbiss-Buden in großer Zahl den Rummelplatz-Fan in die eine oder andere Versuchung führen. Der Festzug selbst wird aus etwa 1.200 Mitwirken- den, 114 Pferden und 42 Festwagen, Kutschen und Kremserwagen bestehen.
Wer "Rummel in Reinkultur" erleben möchte, geht am besten gleich nach dem Um- zug auf den Festplatz "Spicke" in der Eisenacher Weststadt. Dort wartet neben an- deren Schaustellern wie Autoscooter oder Achterbahn als spezielles Highlight ein 18 Meter hoher “Freier Fall".
Auch das "Feuerrad-Rollen der Germanen" oberhalb des Wolfgang aus Richtung Metilstein steht in diesem Jahr am Abend des 3. April wieder mit auf dem Festpro- gramm.
Neu zum Sommergewinn 2011 ist der “Sommergewinns-Slam”, welcher an den beliebten “Poetry Slam” in der Eisenacher Wandelhalle anknüpft. Am 1. April gibt es ab 20 Uhr im Festzelt auf dem Festplatz Spicke diesen modernen Dichterwettstreit aus einer Mischung von Lesung, Wettkampf und Theater.
Weitere Informationen zum "Sommergewinn in Eisenach" finden Sie in den kom- menden Ausgaben hier in diesem Magazin.
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Der Sommergewinn in Eisenach: ► www.sommergewinn.com